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Roleber (160 m)

Siebengebirge, Nordrhein-Westfalen.
Die steile Kurvenkombination.
Und schon wieder eine Anfahrt unter 100 Hm im quaeldich.de-Pässelexikon. Was hat die denn hier verloren?
Tatsächlich handelt es sich beim Aufstieg nach Roleber, im rechtsrheinischen Bonner Stadtteil Holzlar gelegen, effektiv nur um eine kleine, 400 m lange Rampe, garniert mit ein paar flachen Metern davor und danach. Ein Hügel also, bei dem man kurz aus dem Sattel geht und durchdrückt. Und nicht weiter darüber nachdenkt, geschweige denn eine Beschreibung verfasst.
Wir hätten diesen kurzen 12-prozentigen Stich auch nicht ins Pässelexikon aufgenommen, wäre er nicht in früheren Zeiten zurecht als „Mauer von Roleber“ bekannt gewesen. Doch leider wurde die ehemals kopfsteingepflasterte Straße, die im Siebengebirge richtiges Klassikerfeeling aufkommen ließ, im Sommer 2009 asphaltiert und ist jetzt nichts weiter als eine langweilige kurze Rampe. Aus nostalgischen Gründen lassen wir diese Steigung jedoch dennoch im quaeldich.de-Pässelexikon, sozusagen als virtuelles Mahnmal für die aussterbende Spezies der gepflasterten Anstiege.
Die „Mauer von Roleber“ hat auch schon im Profisport Geschichte geschrieben, war sie doch der Scharfrichter der Deutschen Radsport-Meisterschaft 1997 in Bonn und trug somit zur Geburt eines deutschen Helden bei. Sieger damals: ein rothaariger Jungspund, der im selben Jahr auch noch die Tour de France gewinnen sollte.
Weitere Anstiege im Siebengebirge wie z.B. Holtorf, Haus Ölgarten oder Söven befinden sich in der unmittelbaren Nähe und lassen sich zu einer schönen Runde nahe des Großraums Bonn-Beuel verbinden.
Für die Beschreibung danken wir majortom Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westanfahrt von Holzlar2 km81 HmSchön: 1 SterneHart: 1 Sterne

Westanfahrt von Holzlar  2 km / 81 Hm Schön: 1 Sterne Hart: 1 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westanfahrt von Holzlar
Auf der Müldorfer Straße (L83) von Bechlinghoven kommend erreichen wir Holzlar. Der Kreisverkehr ist, als letzte Kreuzung vor dem Anstieg, hier – zugegebenermaßen willkürlich – als Ausgangspunkt der Auffahrt gewählt. Wir durchfahren den Kreisverkehr und bleiben geradeaus auf der Hauptstraße.
Zunächst ist es noch etwa ein weitgehend flacher Kilometer, dann sieht man plötzlich den Hügel und die Rampe vor sich. Ein 11-Prozent-Schild bereitet uns vorbildlich auf den kurzen steilen Stich vor. Doch während man früher noch vom holprigen Kopfsteinpflaster ausgebremst wurde, fährt man nun auf gewöhnlicher Asphaltdecke nach oben. Die Rampe ist etwa 400 m lang, beinhaltet eine Rechts-Links-Kurve, und es ist die Sorte Rampe, die nach oben hin immer steiler wird. Die Maximalsteigung von 12 % wird erst gegen Ende des Anstiegs erreicht.
Schließlich flacht die Straße wieder ab, man hat den Höhenzug des Siebengebirges erreicht und kann nun locker nach Roleber hinein rollen. Die L83 verläuft weiter auf dem Höhenzug, man kann jedoch auch rechts beispielsweise über Holtorf oder Vinxel ins Rheintal abfahren, oder links über Hoholz ins Pleisbachtal, wo sich die Anstiege zum Haus Ölgarten oder Rott zum weiteren Sammeln von Höhenmetern anschließen.
Für die Beschreibung danken wir majortom Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
majortom Mail an Absenderohne Zeit01.11.2009
TeamSparkasse Mail an Absenderohne Zeit26.05.2010
JanMeinhart Mail an Absenderohne Zeit28.08.2010
sugu Mail an Absenderohne Zeit04.11.2010
BergkönigDerHerzen Mail an Absenderohne Zeit16.08.2011
pmahl Mail an Absenderohne Zeit29.01.2012