Rondell (Thüringer Wald) (826 m)

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Rondell (Thüringer Wald) (826 m)
Rennsteiggarten

Thüringer Wald, Thüringen.
Der Obelisk am Rondell.
Das Rondell markiert den Passübergang nahe Oberhof im Zuge der L3247 (ehemals B247) zwischen Gotha und Suhl, der an dieser Stelle auch vom Rennsteig, dem auf dem Kamm des Thüringer Waldes entlang führenden 168 km langen Wanderweg, gekreuzt wird. Die Passstraße wurde von 1830 bis 1832 unter der Leitung von Ingenieurkäpitän Julius von Plänckner erbaut, zur Erinnerung an diese vom damaligen Königreich Preußen finanzierte Baumaßnahme wurde neben der Straße ein Denkmal in Form eines Obelisken erreichtet.
Die Straße stellte lange Jahre einen der wichtigsten Pässe im westlichen Thüringer Wald dar, dementsprechend hoch war die Verkehrsbelastung. Die durch den Erholungsort Oberhof verlaufende B247 wurde um den Ort herum verlegt. Mit dem Bau der Thüringer Waldautobahn, insbesondere dem Rennsteigtunnel, hat sich der Durchgangsverkehr deutlich verringert, allerdings bleibt natürlich der Ausflugsverkehr nach Oberhof erhalten, so dass die Straße auch heutzutage trotzdem noch gut frequentiert ist.
Am Rondell befindet sich heute ein großer Wanderparkplatz, nur wenige Meter entfernt lockt der Rennsteiggarten mit tausenden von Gebirgspflanzen aus aller Welt. Darüberhinaus führt noch eine parallel zum Rennsteig verlaufende Straße zur Schmücke und weiter zur Rennsteig-Kreuzung bei Schmiedefeld.
Für die Beschreibung danken wir Kletterkönig120 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südostauffahrt von Zella-Mehlis über Bf Oberhof5 km266 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne

Südostauffahrt von Zella-Mehlis über Bf Oberhof  5 km / 266 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südostauffahrt von Zella-Mehlis über Bf Oberhof
Die Hauptroute von Zella-Mehlis zum Rondell führt über die L3247 (ehemals B247) und stellt auf der Südseite des Thüringer Waldes die wichtigste Zufahrt nach Oberhof dar, so dass diese Straße auch nach dem Bau der Thüringer Waldautobahn A71 stark frequentiert ist. Dementsprechend hält sich der Genuss bei einer Auffahrt doch sehr in Grenzen.
Zum Glück gibt es eine lohnenswerte Alternative, auf der man fast ungestört zum Rondell hinauf radeln kann. Der Ausgangspunkt für diese Auffahrt befindet sich am nördlichen Ortsende von Zella-Mehlis an einem Kreisverkehr, wo auch die Abfahrt von der A71 einmündet. Geradeaus geht es über die Hauptstraße zum Rondell und nach Oberhof, doch unmittelbar hinter dem Kreisverkehr zweigt ein kleiner asphaltierter Weg rechts ab ins Lubenbachtal. Hier beginnt die Auffahrt.
Zunächst führt der Weg auf kaum ansteigender Trasse neben dem Bach an einem Wanderparkplatz vorbei, kurz darauf passiert man die Waldschenke, ein Ausflugslokal, danach geht es weiter im Talgrund entlang, noch immer ohne nennenswerte Schwierigkeiten. Kurz nach der Gaststätte Lubenbach wird die auf der rechten Talseite parallel verlaufende Bahnstrecke zwischen Zella-Mehlis und Oberhof unterquert und ein paar einzelne Häuser passiert, zwischen denen man ein kurzen Blick auf den Bächerfelsen erspähen kann.
Wenige Meter weiter gelangt man zum Bahnhof Oberhof, der sich nicht im Ort selbst, sondern rund 150 m tiefer im Tal befindet. Die Erklärung findet sich nur wenige Meter weiter, denn der Bahnhof liegt unmittelbar am Südportal des Brandleitetunnels, mit dem die Bahnstrecke den Thüringer Wald zwischen Gehlberg und Oberhof unterquert.
Die Straße führt nun am Bahnhofsgebäude vorbei, dabei nimmt die Steigung kurz auf etwa 7 % zu und schwenkt dann nach links über das Tunnelportal hinweg. Hier hat man nochmal einen schönen Blick über den Bahnhof und die Gleisanlagen. In der kurz zuvor durchfahrenen Kurve kann man auch einen Rettungsstollen des fast 8 km langen Rennsteigtunnels der Thüringer Waldautobahn erkennen, die nicht weit entfernt durch den Berg führt.
Nur wenige Meter nach Überquerung der Tunnelportals zweigt rechts ein asphaltierter Weg ab, der uns direkt zum Rondell hinauf führt. War die Auffahrt bis hierhin weitestgehend ohne Anstrengungen verbunden, folgt nun der schweißtreibende, aber idyllischste Teil.
Gleich von Beginn an zeigt uns der Neigungsmesser nun um die 10 % an, mit wenigen Ausnahmen bleibt es auf den folgenden 2 km bis zum Rondell auch dabei. Das erste Stück des Weges führt recht gradlinig durch den dichten Wald in das Pfanntal und an einem kleinen Teich vorbei, und das alles auf traumhaftem Asphaltbelag. Nach etwa einem Kilometer wird es dann doch etwas kurviger, über drei schöne Kehren gewinnt man schließlich schnell an Höhe. Kurz nach der letzten, steilen Kehre kann man die Fußgängerbrücke über die L3247 sowie den dahinter befindlichen Obelisken am Rondell erkennen, wo das Ende dieser Auffahrt erreicht ist. Die letzten 30 Meter sind zwar nicht asphaltiert, sondern bestehen aus einem mit Splitt bedecktem Naturweg, doch der ist auf dem großen Parkplatz schon wieder zu Ende.
Vom Rondell aus kann man nun der parallel zum Rennsteig verlaufenden Straße zur Schmücke folgen oder nach Oberhof weiter fahren, von dort hat man dann die Wahl, über nach Norden über die Wegscheide oder durch den Kanzlersgrund auf die Südseite zurück abzufahren
Für die Beschreibung danken wir Kletterkönig120 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.flash2010 Mail an Absender0 h 15 m 32 s10.10.2010
Kletterkönig120 Mail an Absenderohne Zeit22.08.2009
sugu Mail an Absenderohne Zeit12.09.1993
tobi79 Mail an Absenderohne Zeit23.05.2010
ruedi Mail an Absenderohne Zeit13.06.2010
Reinhard Mail an Absenderohne Zeit16.04.2011
stormfighter Mail an Absenderohne Zeit10.04.2012
flow Mail an Absenderohne Zeit01.01.1980