Santuari de la Mare de Déu del Mont (1120 m)

Verstecke den Buchungsstand der quaeldich-Reisen & Events

Santuari de la Mare de Déu del Mont (1120 m)

Pyrenäen, Katalonien.
Oben vor dem Santuari.
Für Leute, die ein Faible für Radfahren, religiöse Kunst und weite Aussichten haben, bieten die Wege hoch zu den Santuaris eine perfekte Kombination der Leidenschaften. Wie schon bei der Beschreibung des mallorquinischen Puig de Sant Salvador erwähnt, ist ein Santuari eine Wallfahrtskirche mit Marienstatue, wobei einmal dahingestellt bleiben soll, ob zu dem jeweiligen Santuari tatsächlich noch Wallfahrten stattfinden oder nicht. Jedenfalls existieren meistens noch nebulöse Legenden, die den Fund der Muttergottes(Mare de Déu)-Figur erklären; im Fall des Santuari de la Mare de Déu del Mont war ein Hirte der glückliche Finder, mit tatkräftiger Unterstützung seiner Rinder, durch deren röchelndes Gehuste (Bergluft ist nicht immer gesund) er auf eine Höhle aufmerksam wurde, in der die Figur ihrer Entdeckung harrte.
Das Santuari klammert sich an die höchste Spitze der Serra del Mont, einem kleinen, dem Pyrenäenhauptkamm vorgelagerten Bergzug nordöstlich von Olot, der die Garrotxa nach Norden abschließt und sie von der Comarca Alt Empordà trennt. Errichtet wurde es vermutlich Anfang des 14. Jahrhunderts von den Mönchen des Benediktinerklosters Sant Llorenç de Sous, das heutzutage verlassen und verfallen ist. Der Rundumblick vom Santuari aus ist grandios, man kann weite Teile des Nordostens Kataloniens überblicken. Allerdings ist der Horizont im Sommer und Herbst wegen des nahen Mittelmeers oft sehr dunstig. Wenn es irgendwie geht, sollte man versuchen, an einem klaren Tag im Winter oder Frühjahr dort hinauf zu pilgern.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südostanfahrt von L'Hostal d'en Vilar18 km940 HmSchön: 3,0 / 5 Sternen bei 1 BewertungHart: 3,0 / 5 Sternen bei 1 Bewertung

Südostanfahrt von L'Hostal d'en Vilar  18 km / 940 Hm

Schönheits-Wertung: [?]
Härte-Wertung: [?]
quäldich-Härte (QDH): [?]
(71,0)
Profil der Auffahrt Südostanfahrt von L'Hostal d'en Vilar
Einen Ausgangspunkt für den Anstieg hoch zur Muttergottes des Berges festzulegen ist ein wenig schwierig. Wir versuchen es aber trotzdem und gehen folgendermaßen vor: Etwa in der Mitte zwischen Figueres und Besalú zweigt hinter dem winzigen Dorf L´Hostal d´en Vilar von der N-260 nach rechts eine Straße (die GIV-5238) in Richtung Santuari/Lladó (Norden) ab. Ein paar hundert Meter weiter biegt auf einer Höhe von 200 m links eine weitere Straße in Richtung Santuari/Sant Martí Sesserres ab. An dieser Stelle starten wir die Auffahrt.
Erstmal geht es 2 km auf und ab durch eine lockere Wald- und Wiesenlandschaft in Richtung Nordwesten, mit Blick auf die Pyrenäen im Norden. Danach bleiben die Wiesen zurück und es geht gemütlich in einem Mischwald aus Kiefern und Steineichen bergauf. Der Straßenbelag wirkt wie neu aufgetragen, aber schlecht planiert; die Straße selbst wird immer schmaler, je höher wir kommen. Nach knapp 6 km passieren wir die Abzweigung nach Sant Martí Sesserres und der Wald wird wieder offener. Zwischen Kilometer sieben und acht zieht die Straße erstmals ein wenig an, dann folgt aber wieder ein Flachstück. Nach 8,5 km steht rechts neben der Straße ein großes Schild mit der Aufschrift Alt Garrotxa und einer Informationstafel daneben. Hier ist der leichte Teil des Anstiegs vorbei und es wird ernst.
Die nächsten 4,5 km sind eklig zu fahren; zwar liegt der Kilometerdurchschnitt nie höher als 8%, der Anstieg verläuft aber nicht gleichmäßig, sondern besteht aus einer Abfolge von mehr oder weniger langen Rampen im Bereich von 10% oder darüber, unterbrochen von kurzen Flachstücken. Dabei windet sich die Straße, wieder vom Mischwald umwuchert, wie eine Riesenschlange mit Magendrücken in zahllosen Kurven und Serpentinen am Osthang der Serra hinauf. Schatten gibt's jede Menge, Ausblicke zu den Pyrenäen im Norden und zur Mittelmeerküste im Osten nur wenige. Nach fast genau 13km biegt die Straße nach Norden und führt nun flach an der Südflanke der Bergkette entlang, mit schöner Sicht hinunter in die Garrotxa. Später wird es wieder steiler und die Klosterruine Sant Llorenç de Sous bleibt links hinter uns zurück.
Die letzten 3,5 km sind mit einem Schnitt von 9% bis 10% was für Bergziegen, zusammen mit den schroffen Felsen und dem steilen Abhang neben der Straße kommt richtiges Hochgebirgsfeeling auf. Über zwei Serpentinen führt der Weg unterhalb des Santuari am Steilhang hinauf, bevor er dann um die Bergkuppe herum nach Osten abbiegt, so dass wir auf den letzten flacheren Metern vor dem Parkplatz in den Genuss der Aussicht auf den Canigó im Norden kommen. Oben steht direkt neben dem Santuari ein rot-weißer Sendemast, der die Atmosphäre des einsamen, luftigen Ortes leider ein wenig beeinträchtigt.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Highscores

Highscore eintragen. Alle 4 Einträge anzeigen.
Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Struwe Mail an Absender1 h 25 m 00 s02.10.2012
2.iberobiker Mail an Absender1 h 33 m 00 s08.10.2012
migel_perez Mail an Absenderohne Zeit07.04.2010
Seetaler Mail an Absenderohne Zeit19.02.2014