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Valico di Bisegna (1383 m)

Orso.

Auffahrten

Von Droopy – Unser Startort Pescina erlangte am 13. Januar 1915 traurige Berühmheit. Bei einem der schwersten Erdbeben in Italien aller Zeiten (Magnitude von 7,0) mit Epizentrum in Avezzano starben 5.000 der insgesamt 6.000 Einwohner. Insgesamt gab es über 30.000 Opfer; über 15 Dörfer in den Abruzzen wurden vollständig zerstört. Auch die größte Sehenswürdigkeit des Ortes, die mittelalterliche Basilica di Santa Maria delle Grazie, wurde stark beschädigt, kann aber heute wieder in alter Pracht besichtigt werden.
Die ersten Kilometer können wir uns parallel zum imposanten Autobahnviadukt Rom–Pescara nur schwach ansteigend einrollen. Am Abzweig zum Valico di Olmo di Bobbi schwenkt die Hauptstraße dann rechts ab ins Valle di Giovenco und wir erreichen Ortona dei Marsi. Hier lohnt ein erster Blick zurück ins Tal. Den Ort selbst streifen wir nur kurz in einer 180 Grad-Kehre und können für zwei Kilometer eine schöne Zwischenabfahrt genießen. Wir befinden uns auf 972 m Höhe und haben bis zu diesem Punkt die ersten 250 Hm schon im Sack.
Die Straße ist ab jetzt zwischen den grünen Bergen ringsum ein Genuss. Als Kontrast führt der Weg in San Sebastiano aber auch mal mitten durchs Dorf und verengt sich auf eine Fahrzeugbreite. Das letzte Passdrittel ist hierbei besonders hervorzuheben. Linker Hand geht es immer entlang einer kleinen Felswand vorbei, während der Taleinschnitt rechts immer tiefer wird. Dazu bleiben die Steigungsprozente bis zum Ende außerordentlich gering. Laut Roadbook gibt es maximal 5,5 Prozent kurz vor der letzten Ortschaft Bisegna.
Der Eintritt in den lichten Buchenwald ist dann das Zeichen für den Schlussspurt. Bevor es abwärts geht, können wir aber noch ein Weilchen auf einer kargen Hochebene die Landschaft und Ruhe genießen. Kleiner Tipp für Fotofreunde: Wer diese Variante abfährt, erhält mit Ortona dei Marsi ein besonders malerisches Motiv für ein italienisches Bergdorf vor einer schönen Naturkulisse.
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Von Droopy – Die sehr kurze Südauffahrt kennt nur eine kleine Kurvenkombination und ein paar Kilometer feinsten Asphalts durch lichten Wald. Ein Transferpass zum Einsammeln. Für den Autor bleibt dieser Weg aber als Passo di Volpe in sehr guter Erinnerung, querte doch ein Prachtexemplar von einem ausgewachsenen Rotfuchs in aller Seelenruhe vor ihm die Straße und hockte sich anschließend ins Unterholz. Damit nicht genug, blickte einem der treue Genosse auch noch tief in die Augen und blieb seelenruhig sitzen. Und damit nicht genug, zeigte sich keine fünfhundert Meter weiter eine zweite Prachtrute – due volpi. Auf diese Weise etwas Fix und Foxi gemacht, erreichte „Hans im Glück” zufrieden den Scheitel. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
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