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Passo del Diavolo (1400 m) Valico di Gioia Vecchio

Nordanfahrt: Man nähert sich dem Nationalpark.

Auffahrten

Von AP – In Gioia dei Marsi ist sowohl der Ort Pescasseroli als auch der Nationalpark ausgeschildert, so dass man keine Chance hat, sich zu verfahren. Die Straße zieht leicht ansteigend aus dem Ort heraus in südliche Richtung. Danach legt die Steigung eine Schippe drauf und die Schaufel aus der Hand, was bedeutet, dass es über fast den gesamten Anstieg mit 5–6 % vorangeht.
Kurz nachdem man das Gemeindegebiet von Gioia dei Marsi hinter sich gelassen hat, ist man auch schon mitten in der Berggegend, deren Kern der Nationalpark bildet. Die Landschaft sieht eher mittelgebirgig aus, die Berghänge sind ziemlich dicht mit niedrigem Buschwald bewachsen. Schon bald bieten sich weite Ausblicke über die Ebene von Fucino.
Nach etwa 8 km Fahrt dünnt die Vegetation etwas aus, und die ersten höheren Berge bauen sich im Süden auf. Teilweise fährt man nun oberhalb einer Schlucht entlang. Die Straßenführung ist dank längerer Geraden nun etwas eintöniger als auf den ersten Kilometern.
Um Kilometer 12 herum geht die Steigung leicht zurück. Man radelt durch eine wunderschönes Fleckchen Erde mit kleinen Waldstücken, kleinen Almen und ein paar Kühen hier und da. Dies ist nun ein erster Hinweis auf den landschaftlichen Charakter des Nationalparks, den man bald schon erreichen wird; im Gegensatz zum Nationalpark des Gran Sasso etwa bietet der Abruzzen-Nationalpark weitaus weniger imposante Eindrücke, ist dafür aber, man verzeihe den etwas abgeschmackten Ausdruck, lieblicher.
Es dauert nicht mehr lange, und der Kirchturm von Gioia Vecchio rückt ins Blickfeld. Damit ist nun der oben erwähnte Valico di Gioia Vecchio und der Bereich des Nationalparks erreicht. Die Kirche von Gioia Vecchio ist übrigens ziemlich groß und passt mit ihrer barockig angehauchten Fassade ganz und gar nicht zu einem dreihäusigen Weiler in den Bergen.
Von der Kirche an fehlen noch 3 km bis zum Rifugio del Diavolo und der dazu gehörigen Passhöhe. Das Wegstück ist schnell absolviert, denn es geht zunächst leicht bergab und zu guter Letzt nur noch sanft ansteigend voran. Dahinter folgt dann die kurze Abfahrt ins Reich der italienischen Braunbären.

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Von Droopy – Die Südseite ist im Grunde genommen nur eine Westentaschenauffahrt für Pässesammler, da der ”harte” Brocken vom Fuciner See ausgeht. So kann allenfalls ein zu voller Magen einer gepflegten Souplesse entgegenstehen. Und hierfür gibt es im touristisch geprägten Pescasseroli reichlich. Da hilft auch kein Espresso, nur disziplinierte Weitsicht bei der Essensausgabe.
Bis zum Abzweig nach Bisegna geht es noch wellig dahin und mit Glück schiebt Rückenwind. Die letzten Meter biegt sich die Straße dann gnädig zwischen vier und sechs Prozent nach oben. Jedes Pizzastück extra gaukelt noch ein Prozent dazu. Dafür ist Vorfreude angebracht: Die Abfahrt nach Gioia dei Marsi ist gnadenlos gut.
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