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Vršič (1611 m)
Passo della Moistrocca, Werschetzpass

Alpen, Julische Alpen, Sočatal / Dolina Soče .
Abfahrt nach Süden: Kehren 25 und 26.
Der Vršič-Pass ist Sloweniens höchster asphaltierter Gebirgspass. Die Straße über den Pass wurde in den Jahren 1914 bis 1916 als Militärstraße ins Isonzo-Tal von russischen Gefangenen gebaut (Info) und befindet sich heute im Triglav Nationalpark.
Der nördliche Startpunkt befindet sich in Kranjska Gora, der südliche in Trenta. Um nach Trenta zu kommen fährt man von der südlich gelegenen Stadt Bovec (460 m Höhe) herrliche 18 Kilometer, auf denen nur 160 Höhenmeter zu überwinden sind, entlang dem Fluss Soča (italienisch Isonzo). Bovec kann man vom Predel (1156 m) nach 17 km mit einem Verlust von 694 Hm erreichen – es geht also meist bergab!
Die Auffahrt von Trenta ist die längere der beiden und weist mit 991 Hm und einer Durchschnittsteingung von 7,7 %, trotz dem Flachstück im zweiten Kilometer, eine ordentliche Herausforderung auf. Zur Orientierung: die Siegerzeit während der Etappe der Slowenien-Rundfahrt 2007 betrug 36 Minuten (Vincenzo Nibali und Tomaž Nose).
Um den Pass gibt es drei Hütten (Erjavčeva koča, Tičarjev dom, Poštarski dom), zu allen drei führen allerdings Schotterwege, und zwei Souvenir-Shops, in welchen man Getränke und Imbisse kaufen kann.
Für die Beschreibung danken wir MaticVojsk Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südauffahrt von Trenta12,8 km991 HmSchön: 5 SterneHart: 4 Sterne
Nordauffahrt von Kranjska Gora10,3 km749 HmSchön: 5 SterneHart: 4 Sterne

Südauffahrt von Trenta  12,8 km / 991 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südauffahrt von Trenta
Die Auffahrt beginnt im Dorf Trenta, einer auf 620 m Höhe gelegenen idyllischen Siedlung mit Trenta-Museum. Hier kann man Wasser aus der Leitung am linken Strassenrand tanken.
Danach geht es über die erste Brücke, nach 200 m durch eine S-Kurve und durch die Kehre 50 der Vršič-Straße schon mit 9 % bergauf.
Nach knapp 900 m erreicht man den Gipfel Mali Vršič (zu deutsch: Kleiner Vršič) und verschafft sich somit mit einer kurzen Abfahrt und dem darauffolgenden Flachstück bis Kilometer 3,1 eine Pause. Nach der nächsten Soča-Überquerung erfolgt bereits der achtprozentige Abschnitt zur Kehre 49, die nach 3,8 km und zwei weiteren Brücken den eigentlichen Beginn des Vršič darstellt (Foto).
Von hier geht es über 21 Kehren relativ gleichmäßig mit Steigungen zwischen 7 und 11 % zum einzigen kurzen Flachstück namens Šupca auf 1381 m Höhe hinauf. Teilweise im Wald, was wegen der Südlage wichtig ist, schlängelt sich die Straße hinauf und bietet wunderschöne Blicke auf das Zadnja Trenta (hinteres Trenta-Tal) und die Berggipfel der Julischen Alpen.
Die Straße führt von einer Wasserstelle mit weiteren acht Kehren 2,2 km aufwärts zum erwähnten Šupca-Flachstück. Von dort kann man rechts unterhalb von Mojstrovka (2366 m) zum ersten Mal den Pass erahnen.
Die verbliebenen drei Kilometer zum Vršič haben es mit im Schnitt über 9 % in sich. Hier wird so manches Rennen entschieden und so mancher Hobbyradler „gekocht”.
Nach zwei letzten S-Kurven erreicht man den Pass und wird mit herrlichen Blicken zurück zum Trenta-Tal im Süden oder nach Kranjska Gora und Richtung Österreich belohnt.
Die Abfahrt nach Kranjska Gora ist besonders wegen des Kopfsteinpflasters, mit denen die meisten der darauffolgenden 24 Kehren belegt sind, anspruchsvoll und erfordert Konzentration.
Für die Beschreibung danken wir MaticVojsk Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.maximopsWOR Mail an Absender0 h 51 m 12 s14.08.2008
2.jaerv Mail an Absender1 h 00 m 47 s16.05.2008
Bergziegenmutant Mail an Absenderohne Zeit24.07.2011
Flugrad Mail an Absenderohne Zeit25.07.2011
getri Mail an Absenderohne Zeit01.06.2001
alpinradler Mail an Absenderohne Zeit14.07.2006
Berni89 Mail an Absenderohne Zeit10.09.2010
FranzHacki Mail an Absenderohne Zeit19.07.2005
beppo Mail an Absenderohne Zeit20.08.2008
Spitze Mail an Absenderohne Zeit15.08.2008
hdoerschlag Mail an Absenderohne Zeit15.10.2009
Radtourist Mail an Absenderohne Zeit11.07.2008
Maitre Pips Mail an Absenderohne Zeit02.09.2005

Nordauffahrt von Kranjska Gora  10,3 km / 749 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordauffahrt von Kranjska Gora
Die Vršič-Strasse ist ein Muss für jeden slowenischen Radfahrer und wird von vielen Radfahrern aus den Nachbar- und ferneren Ländern befahren. Die klassische Strecke wird von Kranjska Gora, einem Wintersportort in 862 m Höhe, in Angriff genommen.
Von Kranjska Gora sind es lediglich 7 km (eher flach und vorbei an Planica mit der Rekord-Schiflugschanze) nach Italien und über den Wurzenpass (1.073 m) 7 km nach Österreich.
Die Auffahrt von Kranjska Gora ist die kürzere der beiden, trotzdem weist sie 749 Hm und daher eine Durchschnittsteingung von 7,2 % auf. Charakteriscisch sind die 24 mit Kopfsteinpflaster belegten Kehren und die vielen Steigungsschwankungen. Zur Orientierung: Profis befahren die Straße in weniger als 30 Minuten, daher sind die Zeiten unter einer Stunde für viele Hobbyradler bereits in Ordnung.
Im Tal ist die Straße zum Warmfahren geeignet. Die eigentliche Auffahrt beginnt beim Hotel Lek, stadtauswärts Richtung Süden hinauf. Die ersten 400 m führen relativ flach (2 % Steigung) zum Jasna-See, von dem man den Vršič fast sehen kann. Nach 800 m gibt es nach der zweiten Brücke den ersten Anstieg mit 8 %.
Dann gelangt man in den Triglav-Nationalpark und nähert sich der Kehre 1 auf 915 m Höhe. Nach der darauffolgenden Kehre 2 folgt im Wald ein Flachstück von über einem Kilometer zu den nächsten beiden Kehren, nach denen es nach Kilometer 3,5 in einer rechts-links-rechts-Kurvenkombination steil wird und die Strasse beim Mihov dom eine Spitzensteigung von über 10 % aufweist.
Bei Kehre 5 wird es wieder flacher – Zeit zum Aufatmen. Auf 1140 m Höhe befindet sich unweit im Wald gelegen die Russiche Kapelle (siehe Bilder), für die sich der vorbeifahrende Radfahrer kaum Zeit nehmen kann. Sie bleibt als eine der vielen Sehenswürdigkeiten für einen Ausflug in die Gegend.
Von hier geht es über eine Linkskurve einige hundert Meter Richtung Koča na Gozdu (Hütte im Wald, 1226 m Höhe), hier hat man gelegentlich Zeit zum Wiederaufatmen. Bei dieser markanten Stelle hat man mit 6 km bereits die Hälfte der Auffahrt hinter sich.
Danach werden die Bäume, für die Julischen Alpen charakteristisch, bereits seltener, Schatten gibt es kaum mehr, und die Straße wird steiler – aber die Ausblicke umso schöner. Oberhalb der Koča na Gozdu folgt eine kurze steile links-rechts-rechts-Kurvenkombination, die Fahrt wird wieder durch Kopfsteinpflaster beeinträchtigt.
Über sieben weitere aufeinanderfolgende Kehren geht es bei Kilometer 7 zum Ausblickplateau auf gut 1300 m Höhe. Im 2547 m hohen Prisojnik sieht man Okno (zu deutsch: das Fenster) etwas rechts der Mitte.
Dort lockt die Vorbeifahrenden das Bergpanorama, aber auch die darauffolgende Rampe, die es mit fast 11 % wieder in sich hat. Danach wird die Steigung regelmäßiger, mit um 9 % für die verbliebenen sieben Kehren auf knapp 3 km aber kaum leichter. An der Erjavčeva Koča (Erjavec-Hütte) vorbei erreicht man die letzten Kehren, Nr. 23 und Nr. 24.
Meistens stehen am Straßenrand bereits Fahrzeuge der Bergsteiger geparkt, so mancher Aufmunterungsruf erfreut den Radfahrer.
Der Ausgang der Kehre 24 ist steil, danach wird es flacher. Die letzten 400 Meter, die sich wegen konkavem Profil eher ziehen, bewältigt man mit Willen und steigender Laune.
Die Abfahrt nach Trenta kann rasant sein, denn stellenweise kann man über 80 km/h erreichen. Auch wenn es trocken ist, können Schattenspiele eine Gefahr darstellen. Der Verkehr erlaubt dazu nur wenig Zeit zum Herumschauen. Es gibt 26 Kehren! Es ist also Vorsicht geboten, und einige Stopps wegen des Bergpanoramas sind sowieso empfehlenswert.
Für die Beschreibung danken wir MaticVojsk Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Engel der Berge Mail an Absender0 h 42 m 39 s08.10.2007
Mittlere Zeit: Roli Mail an Absender0 h 52 m 49 s17.08.2006
Langsamste Zeit: 1 h 12 m 00 s19.05.2008