Wastl am Wald (1110 m)

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Wastl am Wald (1110 m)
Schüsseleck

Alpen, Mostviertel, Niederösterreich.
Ausblick schon ziemlich weit oben.
Im Mostviertel gibt es neben zahlreichen Stichstraßen auch einige befahrbare Übergänge in den Voralpen. Einer davon ist der Wastl am Wald, in vielen Karten auch als Schüsseleck verzeichnet, auf dem Weg von Scheibbs nach Mariazell. Die Passstraße gibt es wohl nur, da sich die Erlauf im heutigen Naturpark Tormäuer sehr tief eingeschnitten dahin windet und somit dort eine Straßentrassierung und -erhaltung deutlich schwieriger ist als oben am Kamm.
Obwohl die umgebenden Berge großteils nicht einmal 200 Hm über der Passhöhe liegen, ist die Aussicht durch den Wald meist sehr eingeschränkt, nur ab und zu eröffnet sich ein dann umso schönerer Blick. Da nur wenig nördlich die Mariazeller Bahn den Höhenrücken unterirdisch kreuzt, und die von uns befahrene Straße sogar eine Bundesstraße ist (Puchenstubner B28), ist man geneigt großes Verkehrsaufkommen zu vermuten, doch abgesehen von einigen Ausflüglern im Ötscherland und wenigen Wallfahrern nach Mariazell ist die Region sehr ruhig.
Der Passname kommt unbestätigten Informationen zufolge von Sebastian Weinberger, im 19. Jahrhundert Holzknecht und später Besitzer des mittlerweile geschlossenen (und im Frühjahr 2011 abgerissenen) Gasthauses wenig nördlich des höchsten Punktes.
Der Wastl lässt sich in einige schöne Touren, wie etwa die Ötscherrunde, einbinden. Wer nicht so viel Zeit hat, kann die ebenfalls höhenmeterreiche Strecke über Erlaufboden und Sulzbichl zurück nach Puchenstuben fahren.
Ein Tipp zur Einkehr von getri ist das Kräuterhäusl in Puchenstuben.
Für die Beschreibung danken wir Roli Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordwestanfahrt von Neubruck/B2521 km838 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne
Südauffahrt von der B205,8 km304 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne

Nordwestanfahrt von Neubruck/B25  21 km / 838 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordwestanfahrt von Neubruck/B25
Wenige Kilometer südlich von Scheibbs beginnt die Puchenstubner Bundesstraße (B28) bei der kleinen Ortschaft Neubruck, und damit auch der Anstieg zum Wastl am Wald. Obwohl noch einige bedeutende Kreuzungen, wie etwa die Abzweigung der Straße zum Hochbärneck oder die Einmündung der B39, vor dem Pass liegen, beginnt die Beschreibung ebenfalls hier, da es nur noch bergauf geht, und das zum Teil ganz ordentlich.
Die ersten Kilometer durchs Jeßnitztal geht es noch kaum merklich bergauf, erst kurz vor Sankt Anton an der Jeßnitz erwarten uns die ersten steileren Abschnitte. Hinter der Ortschaft, die für einige Zeit auch die letzte bleiben wird, schnellt der Steigungsmesser bei Kilometer 5 nach oben. Durch eine Schlucht geht es mit rund 10 % bergauf, bis es bei einigen Häusern wieder flacher wird. Bereits kurz darauf folgt die Kreuzung mit der B39, die aus dem Pielachtal heraufzieht.
Knapp danach geht es in zwei Kehren wieder steil bergauf. Dieses Stück ist jedoch bald überstanden, und ab Kilometer 10,5 fährt man gemütlich und nur leicht ansteigend bis nach Puchenstuben (13,9 km). Hier hat man die Möglichkeit ins Erlauftal hinabzufahren und dann diesem aufwärts mit einigen Zwischenabfahrten zu folgen. Wir bleiben jedoch auf der Bundesstraße und durchfahren bald nach dem Ortsende eine weitere Kehre.
Die Steigung erreicht nur noch sehr selten knapp sieben Prozent, und daher lässt sich die Auffahrt so richtig genießen. An der Abzweigung zu den Turmkogelliften ist man bereits auf deutlich über 1000 m Höhe, doch es sind noch über 3 km zu fahren. Rasch ist die Abzweigung nach Gösing und damit die Lichtung, wo bis ins Frühjahr 2010 das Wirtshaus Wastl am Wald stand, erreicht. Von hier folgen noch zwei Kehren und wenige Höhenmeter auf dem letzten Kilometer, bevor das Passschild in einer Rechtskurve erreicht ist.
Die Abfahrt zur Mariazeller Straße (B20) bietet einige schöne Ausblicke auf den Ötscher sowie herrliches Abfahrtsfeeling und ist viel zu schnell wieder vorbei.
Für die Beschreibung danken wir Roli Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Roli Mail an Absenderohne Zeit10.10.2009
Irrer Läufer Mail an Absenderohne Zeit10.10.2009
Kletterkönig120 Mail an Absenderohne Zeit10.10.2009
jules Mail an Absenderohne Zeit10.09.2006
bruale Mail an Absenderohne Zeit22.07.1991
Grimpeur Mail an Absenderohne Zeit30.06.2008
getri Mail an Absenderohne Zeit17.07.2011
Carlos Mail an Absenderohne Zeit26.09.2011

Südauffahrt von der B20  5,8 km / 304 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südauffahrt von der B20
Die Südanfahrt nach Wastl am Wald ist sehr angenehm zu fahren. Erstens liegt sie nur ganz zu Beginn in der Sonne, und zweitens weist sie eine Durchschnittssteigung von nur knapp über 5 % auf. Trotzdem macht man gute 300 Höhenmeter, die nur selten so einfach zu kriegen sind. Von der Abzweigung geht es ziemlich konstant mit 6 bis 8 % aufwärts, nach einer Kehre erreicht man den vor Sonne und Wind schützenden Wald. Danach steigt man recht unspektakulär und ohne gröbere Schwierigkeiten aufwärts. Nach etwa zwei Dritteln des Anstiegs erwartet den eventuell erhitzten Radler ein Trinkbrunnen mit köstlich klarem Quellwasser, kurz danach wirft man von der Ötscherblick-Reith aus einen grandiosen Blick auf den – erraten – König des Mostviertels. Die Straße wird nun nochmals etwas flacher, bis ein kleiner Schlussanstieg uns am Passschild vorbeiführt, von wo aus wir die lange Abfahrt nach St. Anton (Erlauftal) oder Frankenfels (Pielachtal) genießen.
Für die Beschreibung danken wir Irrer Läufer Mail an Absender

Highscores

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