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Erbeskopf (814 m)

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Auffahrten

Von kletterkünstler – Diese von einer Zwischenabfahrt zwischen Rorodt und Deuselbach unterbrochene Auffahrt nimmt ihren Ausgang in einer Senke der sehr stark und schnell befahrenen Hunsrückhöhenstraße (B 327) zwischen Morbach und Thalfang. Glücklicherweise muss man der Bundesstraße nicht lange und nur bergab folgen, um hierher zu gelangen. Die K 116 führt dann noch ein paar Meter abwärts zum Schalesbach. Ist dieser überquert, beginnt der Anstieg mit moderaten Steigungsprozenten. Die Straße ist recht breit, befindet sich aber nicht im besten Zustand. Viel los ist hier aber auch nicht. Linker Hand begleitet uns Wald, rechts plätschert hinter den Bäumen ein Bächlein durch den schmalen Wiesenstreifen. Abgesehen von einer markanteren Linkskurve führt die Straße recht geradlinig aufwärts.
Das ändert sich mit Erreichen Rorodts. Über zwei dicht aufeinanderfolgende enge Kehren erreichen wir den kleinen Ort, in dem wir uns anschließend lnks halten. Nachdem wir die letzten Häuser hinter uns gelassen haben, durchfahren wir die nächste Kehre und dürfen erste Ausblicke genießen. Diese werden in und hinter der folgenden langen Rechtskurve noch viel besser. Wir blicken in Richtung Morbach und auf unser Ziel, den Erbeskopf, unschwer an seinen Gipfelbauten und der Ski- und Rodelpiste zu erkennen, für die eine Schneise in den Wald geschlagen wurde.
Im offenen Gelände rollen wir nun zunächst flach dahin, ehe wir auf der folgenden Abfahrt nach Deuselbach wieder rund 30 Höhenmeter verlieren. Dort halten wir uns an der T-Kreuzung links und klettern fortan wieder aufwärts. Die Steigung verhält sich bis zum Erreichen der L 164 etwas heterogen, präsentiert aber fast durchweg sportlich, also durchaus steil. Das Maximum liegt wohl zwischen 10 und 12 %. Dabei durchfahren wir am Ortsrand eine scharfe Linkskurve und queren am Ortsausgang eine alte Bahntrasse, ehe wir im Wald auf die stark befahrene Landesstraße treffen.
Dieser folgen wir nun notgedrungen nach links, wollen wir weiter zum Gipfel. 1,7 durchaus auch mal steiler ansteigende Kilometer sind es nun bis zum Parkplatz, an dem die Straße zum Wintersportzentrum mit Waldgaststätte, Klettergarten und den Talstationen der Sommerrodelbahn und des Skiliftes abzweigt. Fast zwei zunächst recht flache, dann steilere und dann wieder flache Kilometer durch den Wald müssen wir nun bis zur Hängenden Birke am Parkplatz Loipe zurücklegen.
Dort zweigt schließlich die bestens asphaltierte finale Stichstraße zum Gipfel ab. Das sind dann nochmal zwei nicht allzu schwere Kilometer. Dabei wechseln wir die Richtung wieder von Ost über Süd nach West. Der Wald präsentiert sich mal lichter, mal dichter. Auf den letzten hundert Metern geht es am Zaun des Militärgeländes vorbei, in dem auch der Sandkopf liegt, zu dem eine kurze Stichstraße führt. Kurz zuvor zweigt links das Höhensträßchen über den Ruppelstein ab, von welchem man Börfink, Dhronecken und zur L166 zwischen Thiergarten und Damlos gelangen kann, und das alles ohne jeglichen Verkehr.
Auf dem Gipfel sollte man den hölzernen Aussichtsturm besteigen, falls dieser denn nicht gesperrt ist, wie bei meinem Besuch. Allerdings genießt man auch von der am Hang gebauten Aussichtsplattform Windklang ein fantastisches Panorama. Die Blicke schweifen über das eher offene Land bei Morbach, über die Höhen und Täler des Hunsrücks und den Haardtkopf in Richtung Mosel. Grandios! Hier fällt es schwer, sich von der Aussicht loszureißen und die Weiterfahrt anzutreten.
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Von kletterkünstler – Hier gibt es zwei Einstiegsmöglichkeiten: Wer von Hilscheid kommt, kann die Bundesstraße einfach queren und verliert im Anschluss zum Forsthaus Röderbach hin ein paar Höhenmeter. Dort mündet er in einen weiteren Weg, der etwas weiter westlich an der B 327 startet und am Wanderparkplatz Singendes Tal vorbei entlang des Röderbachs nur marginal ansteigt. Fortan gibt es nur einen Weg. Für rund 1200 Meter folgen wir noch dem Bachlauf durch idyllischen Laubwald, in den sich hier und da auch mal ein paar Nadelbäume hineindrängen. Bis auf das ein oder andere Rämpchen ist die Steigung sehr gering.
Schließlich biegen wir auf einer Lichtung dem Asphaltband folgend rechts ab, überqueren den Röderbach und folgen kurz dem Lauf des Hohltriefbachs nach Süden. In dieser einsamen und entsprechend ruhigen, stillen Naturidylle könnte man auf einer Bank auch eine Pause einlegen. Es wird jetzt mit bis zu sieben Prozent steiler. Schnell hat uns der Wald wieder. Die Fichten werden mehr und eine erste Kehre wird durchfahren. Nach einer weiteren Kurve klettern wir zunächst in östliche Richtung wieder parallel zum Röderbach, der aber jetzt deutlich tiefer unter uns liegt.
Mit einer weiteren Kehre wenden wir uns wieder gen Süden. Die Steigung pendelt sich zwischen fünf und sechs Prozent ein. Der Wald lässt zuweilen schöne Blicke in die Umgebung zu. Zwischenzeitlich dominieren wieder die Laubbäume. Im Herbst dürfte der schmale Weg hier von Blättern übersät sein. In einem weiten Bogen geht es wieder ostwärts. Der Wald wird immer märchenhafter. Fichten dominieren zunehmend, dazu ein moosbewachsener Boden.
Schließlich erhaschen wir auf einer kleinen Lichtung einen Blick auf den gegenüberliegenden Hang. Die Vegetation zeugt hier vom moorigen Charakter der Landschaft. Kleine Büsche und Bäumchen rücken an den Weg heran. Feuchtigkeit lag zumindest an meinem trüben Befahrungstag in der Luft. Ziemlich passend für die rauen Hunsrückhöhen. Die Steigung legt sich zurück und wir erreichen nach 6,7 Kilometern ab dem Forsthaus den querenden Höhenweg, dem wir nach links zur Gipfelstraße folgen. Knapp dreihundert Höhenmeter sind absolviert. Der Rest ist bekannt, da bei der Auffahrt von Börfink bereits beschrieben.
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Von kletterkünstler – Dieser unscheinbare Forstweg zweigt zwischen Thiergarten und Damflos von der L 166 ab. Markiert wird er durch einen rot-weißen Radwegweiser. Die ersten drei Kilometer sehen im Profil doch durchaus manierlich aus. Insgesamt gewinnen wir auf den 4,7 Kilometern bis zum einmündenden Weg von Börfink 183 Höhenmeter. Sogleich taucht der mal besser, mal schlechter asphaltierte Weg in den Wald ein und die Umgebung versprüht von Beginn an den typischen rauen Charme des Hunsrücks. Fichten, Laubbäume, Büsche, winzige Wasserläufe und sumpfige Stellen begleiten uns.

Der Weg weist große qualitative Unterschiede auf. Mal ist er, vor allem zu Beginn, in recht gutem Zustand, dann wieder stellenweise angehoben, wellig blasig und aufgerissen, wobei sich immer eine Spur findet, um problemlos vorwärtszukommen. Wallonische Verhältnisse hat es also nicht. Mit Vorsicht kann man hier auch hinunterfahren. Recht geradlinig und mit angenehmen Steigungsprozenten geht es durch die Einsamkeit, in dem ich sogar einen jungen Hirsch traf, der wenige Meter neben dem Asphaltband stand und sich zunächst auch nicht durch meine Anwesenheit stören ließ. Arbeitern, die einen Zaun erneuerten, begegnete ich aber auch. Trotzdem Ruhe und Natur pur hier.

Auf einer moorigen Lichtung kann man weit nach Norden in Richtung Thalfang blicken. Mit einem markanten Linksknick ist man nach 3,5 Kilometern auf der Höhe angekommen, über welche der Weg im Anschluss wellig weiter in Richtung Gipfelstraße verläuft. Die Steigung geht auf ein Minimum zurück. Nach 4,7 Kilometern ist der von Börfink steil heraufkommende Weg erreicht. Fortan ist der Weg bekannt, da weiter unten bereits beschrieben. Keine große Herausforderung also, aber eine wunderschöne. Wer es steil mag, nimmt die Rampe noch Börfink.
5 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:27:48 | 21.08.2020
Bulldog
Mittlere Zeit
00:29:30 | 14.07.2019
iceman7684
Dolce Vita
00:41:48 | 17.05.2019
blackbug
Von kletterkünstler – Diese Auffahrt kann man in drei Abschnitte teilen und wahlweise auch früher beginnen lassen. Ich startete beispielsweise in Nonnweiler und folgte ab Neuhütten der K102. Eine wirklich wunderschöne Strecke, die bis zum Gipfel des Erbeskopfs rund 530 Höhenmeter auf 21 Kilometern summiert. Das ist natürlich pupsig, da auch einige Zwischenabfahrten enthalten sind, und verstößt dann doch massiv gegen die Letzte-Kreuzung-Regel. Daher beginnen wir am Abzweig der Forststraße von der K49 bei Börfink. Radschilder weisen hier den Weg in Richtung Erbeskopf und Thalfang.
185 Höhenmeter gewinnen wir auf den ersten 2,4 Kilometern – auch im Winter eine schweißtreibende Angelegenheit. Dann folgt eine Art Höhenstraße: 5,6 Kilometer geht es geradeaus und wellig in nordöstliche Richtung und schließlich am Erbeskopf vorbei, ehe wir in die Gipfelstraße einmünden und noch 800 Meter zurückzulegen sind.

Los gehts also. Wer von Brücken bei Birkenfeld und Abentheuer (nein, kein Schreibfehler) abkommt, kann hinter Einschiederhof mittels eines Feldweges abkürzen, der immerhin 15 Höhenmeter auf 200 Metern zählt. Dann einfach die Kreisstraße queren und schon geht es los. Wir tauchen gleich in die einsame und wildromantische Waldlandschaft des Nationalparks Hunsrück-Hochwald ein und sogleich wird es steil. Das schmale Sträßlein ist in einem sehr guten Zustand und dank Militärnutzung wird hier auch im Winter geräumt; zumindest war das Mitte März 2016 der Fall, während die Wege nach Dhronecken und in Richtung Thiergarten noch dicht, weil mit Eis und Schnee bedeckt waren.
In einer langen Links- und einer anschließenden S-Kurve passieren wir das renaturierte Moor Ochsenbruch. Die Steigung liegt fast durchweg um 10 % (8–13 %). Trotzdem konnte ich diesen herrlich märchenhaften und verschneiten Mischwald auch dank der Ruhe in vollen Zügen genießen. Es ist einfach traumhaft schön hier und wir sollten dankbar sein, dass es solche Wälder noch gibt, auch wenn sie weit von Urwäldern entfernt sind. In denen gäbe es schließlich auch kein Asphaltband unbändiger Schönheit.
Nach 2,4 Kilometern haben wir das Gröbste also überstanden. Trotzdem ist es noch weit bis zum Erbeskopf. Wir treffen auf das aus Richtung Thiergarten kommende Höhensträßchen (der Ort ist auf Radschildern auch ausgewiesen), dem wir nun nach rechts folgen. Im steten Auf und Ab rollen wir nun durch den mal dichter, mal lichteren Wald und über einige Lichtungen. Zwischendurch, u.z. ab dem Ruppelstein, auf dem ein Richtfunkturm der Bundeswehr thront, verlieren wir sogar mal eine ordentliche Anzahl an Höhenmetern, die es zurückzugewinnen gilt.

5,6 Kilometer geht das so, dann mündet unser Weg in die Gipfelstraße zum Erbeskopf ein, der wir nach links folgen. 800 Meter später stehen wir dann am Kreisel auf dem Gipfel zwischen Aussichtsturm, Wetterstation, Aussichtsplattform und Radarstation der Bundeswehr. Die Aussicht von der Plattform rundet diese grandiose Tour ab, auch wenn man dafür, wie ich, in wackeligen Radschuhen durch den Schnee stapfen muss, sich ein riesiger Eisball unter den Schuhplatten bildet und man nasse Füße bekommt.
14 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:22:45 | 21.09.2017
iceman7684
Mittlere Zeit
00:27:04 | 04.06.2017
iceman7684
Dolce Vita
00:29:43 | 01.06.2020
JuergenClos
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