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Corona-Pandemie und die quäldich-Reisen: Es geht wieder los!

Hallgarter Zange (583 m)

Auf der Betonpiste unterwegs. Zunächst noch Mischwald...

Auffahrten

Von AP – Man startet die Auffahrt oberhalb des Rheinufers, und zwar zwischen Oestrich und Hattenheim. Dort biegt von der L3320, die parallel der stark befahrenen B42 durch die Rheingauer Weindörfer am Rhein entlangführt, eine Straße in Richtung Hallgarten ab. In der Nähe dieser Abzweigung steht das Schloß Reichartshausen mit der European Business School, in der man für viel Geld beigebracht bekommt, wie Papas Firma funktioniert. Hinter der Bahnlinie zieht die Straße über eine Linkskurve kurz nach oben, bevor man dann bei wadenschonender Steigung durch die Weinfelder auf Hallgarten zuhält. Merkwürdigerweise wirkt die Straße flach, aber man muß doch treten, um die 2 km bis Hallgarten hinter sich zu bringen.
Direkt vor Hallgarten biegt man nach rechts ab, den Schildern in Richtung Siedlung Rebhang/Hallgarter Zange folgend. Die Straße fällt ein paar Meter ab und zieht nun recht steil an Hallgarten vorbei, wobei links ein Wohngebiet liegt, und sich rechts die Weinberge Hallgartens erstrecken, deren Namen auf Schildern zu lesen sind. Die bekannteste der Lagen dieses Dorfs ist wohl die Schönhell.
Bei Kilometer 3 bleibt Hallgarten zurück. Zur Seite hin hat man eine schöne Aussicht über die Weinberge des Rheingaus, bevor die Siedlung Rebhang ins Blickfeld rückt. Eine nicht zu verachtende Rampe bringt einen in den Ort hoch, in dem man links abbiegt, der Ausschilderung der Zange hinterher. Geradeaus geht es nun bei zurückgehender Steigung auf den Wald zu.
Mit dem Übergang in den Wald verwandelt sich der Asphalt in Beton, und die Straße verliert deutlich an Breite. Für Radfahrer und Wanderer ist es durchaus von Vorteil, dass die Gaststätte auf der Zange geschlossen ist, denn auf dieser engen Straße zusammen mit motorisiertem Ausflugsverkehr unterwegs zu sein, würde wenig Spaß machen. Bald schon wird es auch wieder steiler, aber auf eine eigentümliche Art und Weise ist es angenehm, auf diesem verlorenen Sträßchen im dichten Wald unterwegs zu sein.
Nach ungefähr 6 km durchfährt man eine flache Rechtskehre, hinter der die Straße nur noch kurz einmal anzieht und dann recht zahm auf dem Rheingaugebirgskamm entlangführt. Man könnte dann die Auffahrt nach 7 km am Parkplatz abbrechen, aber wer bis ganz nach oben will, der nimmt den asphaltierten Pfad rechts am oberen Teil des Parkplatzes, auf dem man bis zur Absperrung vor dem Aussichtsturm gelangt.
Fazit: die vier Kilometer zwischen Hallgarten und der oben erwähnten Kehre haben nach Meinung des Autors einen erhöhten quaeldich-Faktor, der in einem Mittelgebirge wie dem Taunus nicht so einfach zu finden ist. Deswegen bekommt die Auffahrt zur Zange vier Härtesterne.

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