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Pic de Nore (1211 m)

Nordanfahrt: Hinter Les Yès eine offene Passage.

Auffahrten

Von AP – Den Beginn der Nordauffahrt zum Pic de Nore nicht zu finden, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Man fährt einfach von Mazamet aus in Richtung Pradelles-Cabardès in die Gorges de l’Arnette hinein. Nach ein paar Kilometern zweigt links ein Weg ab, an dem ein Haufen von Schildern steht, die auf die eine oder andere Weise auf den Pic de Nore hinweisen. Sogar ein Steigungsprofil ist darunter, das aber eher die Tendenz der Steigung angibt und im Detail ziemlich daneben liegt. Unter anderem kündigt das Profil einen Kilometer mit einem Schnitt von 11 % an, auf dessen Suche man am Pic de Nore aber schwarz wird…im Grunde genommen eine zum Namen der Bergkette passende Farbe .
Auf den ersten vier Kilometern zieht sich die recht enge Straße meistenteils bei unregelmäßiger Steigung im Wald hinauf. Was einem auf der Fahrt nicht auffällt, aber ein Blick auf das Satellitenbild der Gegend enthüllt: große Waldflächen um den Pic de Nore herum bestehen aus in Reih und Glied aufgeforsteten Nadelbäumen.
Hinter dem Weiler Les Yès folgt eine ziemlich offene Passage. Die Straße schlängelt sich durch Wiesen und Felder, oberhalb von ihr erstreckt sich ein mit Heide bewachsener Bergkamm. Der Wald gibt sein Comeback oberhalb dreier wackeliger Gebäude, die wohl eine Art Bergbauernhof darstellen. Dort folgt auf dem siebten Kilometer das schwierigste Stück der Auffahrt, nämlich eine lange Gerade im Fichtenwald, die mit 10 % ansteigt und kein Ende nimmt.
Meint man jedenfalls, wenn man mittendrin ist. Natürlich hat sie ein Ende. Ab fast punktgenau Kilometer 7 geht die Steigung auf 5–6 % zurück. An jener Stelle verwandelt sich der Nadelwald in einen Mischwald und die Straße ist zu einem Parkplatz verbreitert. Links steht ein Steinhäuschen mit offenem Kamin und Tischen wie Klötze: ein Picknickplatz, der Le Triby heißt.
Der Rest der Auffahrt ist dann schnell absolviert, obwohl noch einiges an Strecke fehlt. Auf dem elften Kilometer werden die Bäume, zur Abwechslung hauptsächlich Kiefern, immer niedriger und die Steigung geht noch einmal spürbar zurück. Nun ist man schon im Gipfelbereich angekommen. Durch eine tundraähnliche Landschaft bestanden mit brauner Heide, winzigen Büschen und einzelnen Felsen schwingt die Straße auf die Antennen des Pic de Nore zu. Am Ende gibt es noch einen kurzen Stich, und schon steht man auf dem Dach der Montagne Noire…

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00:31:40 | 07.09.2016
ttllyrd
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