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Wir freuen uns auf eine normalisierte Rennradreise-Saison 2022! Sie ist möglich dank euch!

Quintinsberg (525 m) Sportplatz auf dem Quintinsberg/Karbach, Dörth

IMG 4607.

Auffahrten

Von kletterkünstler – Die Auffahrt beginnt am nördlichen Ortsende von St. Goar. Wir verlassen die B9 in Richtung Werlau und biegen gleich nach Unterquerung der Eisenbahn rechts in die respekteinflößende Rampe ab. Mit 15 bis 16 % führt diese gnadenlos den Hang hinauf. Nach 750 m blickt man nach links auf steile Weinberge hinab, wozu man allerdings auf der Straße ganz nach links fahren muss, da hohe Leitplanken dort die Sicht versperren. Gleich darauf folgt eine Kehre, und mit 12 % geht es zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man eine hübsche Sicht auf die bereits oben genannten Burgen genießt. Bis hierher hat man auf nur einem Kilometer bereits 118 Hm gutgemacht, also fast 12 % im Schnitt absolviert.
Kurz darauf erreicht man eine Vorfahrtsstraße, der man rechts nun nahezu flach nach Werlau folgt. Dort erreichen wir einen ersten Hochpunkt auf ca. 226 m und verlieren durch den Ort hindurch kurzzeitig wieder einige Meter, ehe die Straße wieder beginnt sanft anzusteigen. In einem Waldstück wird ein zweiter Hochpunkt auf ca. 316 m Höhe erreicht. Es folgt erneut eine kurze Abfahrt an Holzfeld vorbei, ehe schließlich die durchaus anspruchsvolle Schlusssteigung beginnt.
Mit 8 bis 9 % schlängelt sich die Straße durch den Wald. Dabei durchfahren wir eine Kehre. Kurz darauf lichtet sich der Wald und wird durch Felder abgelöst. Vor uns sehen wir bereits Karbach. Dieser Abschnitt kann sehr unangenehm zu fahren sein, wenn der kräftige Wind dem gemeinen Recken – wie dem Autor bei der Erstbefahrung – den Regen ins Gesicht peitscht. Bei Karbach flacht die Straße dann ab, doch vor uns sehen wir schon die gemeine Schlussrampe, die noch einmal mit einer Spitzensteigung von 9 % aufwartet. Dann sehen wir links den Fußballplatz liegen, rollen noch ein paar wenige Meter und haben es geschafft. Alles in allem ein lohnenswerter Anstieg mit fast 500 Höhenmetern!

6 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:35:13 | 11.06.2021
Vivec87
Mittlere Zeit
Dolce Vita
00:40:59 | 25.08.2018
Lothar63
Von kletterkünstler – Im kleinen Bopparder Ortsteil Hirzenach, der abseits der Bundesstraße auf der anderen Seite der Bahntrasse liegt, biegen wir vor dem Probsteigarten von der Rheinstraße in die Kirchstraße ab. Wir passieren auf schmaler Straße die schmucke Kirche, hinter der es mit rund 12 % steil wird. Und dabei bleibt es zunächst auch. Eine Engstelle in einer Linkskurve, in der das Haus auf der linken Seite gefühlt auf der Straße steht, muss noch gemeistert werden, dann verlassen wir Hirzenach auch schon.
In der ersten Kehre passieren wir einen Bolzplatz und in der anschließenden Rechtskurve vor der zweiten Kehre sollte man einmal einen Blick nach links ins Rheintal riskieren. In der Linkskurve hinter der engen Kehre ist die Sicht auf den großen Strom noch besser, zumindest, wenn die Bäume noch kahl sind. Mit sieben bis acht Prozent ist es nun nicht mehr ganz so steil. Wir tauchen nun in das bewaldete Tal des Patelsbachs ein.
In nur ganz leichten Kurven bleibt es gleichbleibend sportlich, ehe eingangs einer markanteren Linkskurve noch einmal die 10 Prozent-Marke geknackt wird. Gar bis zu elf Prozent müssen anschließend weggedrückt werden, ehe wir nach 2,3 absolvierten Kilometern an einem (bei meiner Befahrung am Karfreitag 2021 proppenvollen) Wanderparkplatz der querenden Vorfahrtsstraße nach rechts folgen müssen.
Auf nur noch sehr leicht ansteigender Straße verlassen wir den Wald und erreichen das von Feldern, Wiesen und Weiden umgebene Rheinbay, das wie auf einer Aussichtsterrasse hoch über dem oberen Mittelrheintal thront. Wir biegen links in den Ort ein, wo es kurzzeitig wieder steil wird, passieren bei moderaterer Steigung die hübsche Kapelle St. Sebastian und verlassen die Ortschaft in einer Linkskurve bei wieder zweistelligen Prozentwerten.
Die folgende Rampe im Wald hat es mir länger anhaltenden 11 bis 12 % auf rauem, holprigem Belag in sich. Hat man diese hinter sich gebracht, geht es raus aus dem Wald und deutlich einfacher weiter. Über sieben und fünf Prozent flacht die nun deutlich besser asphaltierte Straße vorübergehend fast komplett ab. Es folgt durch eine Kurve und eine Gerade noch einmal eine kleine Rampe, in der man linker Hand einen schönen Blick Richtung Rheintal genießt und an deren Ende man am Rande von Karbach rechts abbiegt.
Der Rest bis zum Sportplatz ist identisch zur oben beschriebenen Auffahrt. Bei Gegenwind kann diese immer steiler werdende Schlussgerade nochmal richtig zäh werden, auch wenn wir knapp unter der Marke von zehn Prozent bleiben. Das Panorama im Rücken ist derweil vom Feinsten.
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