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Route des Salasses (1582 m) Strada dei salassi

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Rennradreise zum Route des Salasses

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Fernfahrt Freiburg-Nizza I vom 26.06. bis 05.07.2020

Auffahrten

Von Droopy – Aosta ist doch etwas größer als ein Dorf. Daher sei an dieser Stelle jedem selbst überlassen wie er den Einstieg findet. Am einfachsten ist es vielleicht über die Ausschilderung zum Großen St. Bernhard. Die Hauptstraße zum Grenzpass können wir dann bereits recht früh – kurz vor Ortsausgang – an der Abzweigung der SR38 nach links Richtung Arpuilles verlassen. Auf dieser Strecke warten insgesamt 19 km auf jeden Salassenbezwinger. Ruhiger geht es bestimmt, wenn man sich einen Plan oder GPS zur Hand nimmt und die Anliegerstraßen unterhalb von Weinbergterrassen nutzt.
Die Steigungszahlen bleiben für die ersten Kilometer einstellig. Erste Ausblicke auf das Tal stellen sich ein. Abwarten. Der letzte Kilometer vor Arpuilles zieht dann merklich an, hier könnten 10 bis 12 % anliegen. Die Ortschaft ist recht ansehnlich auf bereits rund 1000 Meter Höhe gelegen. An der ersten Kreuzung folgen wir der Ausschilderung in Richtung Sarre und Route des Salasses nach links. Wer die SR38 vom Großen Bernhard durch den Ort herunterbrettert, sollte allerdings aufpassen, dass er den Abzweig erwischt.
Durch die Häuser hindurch schlängelt sich vorerst nur ein einspuriges Sträßchen. Den Kirchturm links liegend gelassen, geht es zunächst wieder in eine kleine Rampe. Die Steigung lässt aber auch danach nicht mehr richtig nach und wir klettern nach oben. Objektiv muss festgestellt werden, dass es auf dem Papier nicht so schlimm aussieht und die Werte im oberen einstelligen Bereich bleiben. Subjektiv kann der Autor jedoch berichten, dass in der Mittagshitze während eines Sommertages besonders dieser Abschnitt eine elende Plackerei war, zumal die Straße der Sonne voll ausgesetzt ist. Auch die fortwährende Steinmauer, welche die Straße bergseitig sicherte, hatte die Hitze gespeichert und trug ihren Teil zum Backofengefühl bei.

Wer die Siedlungen Lin Blanc und Lin Noire dann erreicht, hat es für das Erste geschafft. Die Häuserensemble mit den Holzbalkonen machen in der Gluthitze einen seltsamen Eindruck, irgendwo kreisen die Gedanken um das Wort Mexico. Eine Zwischenabfahrt verschafft vorerst Kühlung, nach jeweils kurzen Gegenanstiegen folgen zwei weitere Abfahrten. Deprimierend. Gleichwohl ist die Gegend fantastisch. Ein schmale leere Straße in akzeptablem Zustand und immer wieder tolle Panoramen. Ein Traum. An einer besonders schönen Aussichtsstelle mit Freiluftgastronomie kommt eine Straßenteilung, an der wir aufpassen müssen. Wir folgen rechts der Ausschilderung nach Saint-Pierre. Links geht es wieder abwärts nach Aosta über die Strecke via Varielle. Dank der Abfahrten fehlen wieder knapp 400 Höhenmeter.
Immer den Hang entlang mäandert die Straße nun hauptsächlich durch einen vertrockneten Wald. Die Kurbelei wird etwas angenehmer. Einen Kilometer nach dem Weiler Bellun folgt die nächste Abzweigung. Wir folgen der Straße nach rechts. Links geht die Direttissima nach Saint-Pierre ab. Das Ziel vor Augen ist es wenig später geschafft: Verrogne.
Uns erwartet eine kleine Siedlung, die ursprünglich daherkommt, und glücklicherweise ein Brunnen. Gegenüber grüßt abermals ein Panorama. Für längeres Verweilen kann der Autor empfehlen, noch kurz bis zur nächsten Siedlung (Meod-Dessus) abzufahren. Hier wartet eine kleine Freiluftgastronomie mit schattigen Plätzchen auf. Es hatte zudem den Eindruck, dass Cyclotouristen hier zur bevorzugten Zielgruppe gehören.

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