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Sella di Cereschiatis (1066 m)

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Auffahrten

Von GPSHerbie – Ich habe die Auffahrt von Pontebba (568 m) aus begonnen, genauer gesagt von der Autobahnausfahrt. Der Rest der Familie fuhr mit dem Auto weiter Richtung Bibione, wo ich hoffte, am frühen Abend einzutreffen. Auf der ca. 170 km langen Strecke waren zwei Pässe zu bezwingen, die Sella die Cereschiatis und die Sella Chianzutan (955 m).
Aber der Reihe nach:
Kurze Abfahrt auf dem Autobahnzubringer auf die SS13 und dieser links nach Pontebba folgen. Den Abzweig ins Zentrum nehmen und durch den Ort fahren. (Achtung: im Zentrum zweigt die Straße auf den Nassfeldpass ab und hat mich ein paar Höhenmeter extra gekostet). Also durch den Ort und erst am Ortsausgang rechts Richtung Studena Alta fahren. Die Steigung beginnt noch im Ort und zieht sich an der nordwestlichen Bergflanke rasch an Höhe gewinnend mit etwa 10 % Steigung nach Studena Alta. Der Straßenbelag ist meist gut und nach kurzer Zeit erreicht man die Streusiedlung Studena Alt (750 m), wo ein paar ebene Streckenmeter und sogar eine kurze Abfahrt in eine Senke Gelegenheit zum Durchschnaufen bieten. Jetzt befindet man sich schon fast am Ende des Talkegels in Aupa (800 m), wo man durch den Blick auf die beeindruckenden Felsformationen des Zuc dal Bor Ablenkung erfährt, während man die letzten Höhenmeter zur Passhöhe angeht. Die Straße führt nun durch Laub- und Nadelwald kurvenreich nach oben und schnell hat man die unspektakuläre Sella di Cereschiatis erreicht.
Von dort aus bin ich dann nach Moggio Udinese (340 m) ins Kanaltal abgefahren. Von der Passhöhe vernichtet man auf einigen Serpentinen mit einem Gefälle von ca. 8 % durch dichten Nadelwald rasch einiges an Höhenmetern. Die Qualität des Straßenbelages wechselt rasch, und es ist ratsam, mit angepasster Geschwindigkeit zu fahren, um plötzlich auftauchenden Schlaglöchern ausweichen zu können. Selbst nach längeren trockenen Perioden muss mit Quellwasser gerechnet werden, das über die Straße läuft oder durch den Belag nach oben drückt.
Nach der ersten Serpentinegruppe schlängelt sich die Straße eine Zeitlang an der westlichen Talseite, und über eine zweite Serpentinengruppe erreicht man den Talboden. Dort angekommen führt die Straße mit immer noch angenehmem Gefälle (2 bis 4 %)über Grauzaria noch Moggio Udinese, wo ein kurzer Gegenanstieg mit Schwung genommen werden kann. Die Strecke bietet immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die Felsmassive der Creta Crauzauria, die durchaus mit den Dolomiten mithalten können. Im Jahr 2007 wurde die Straße mit erheblichem Aufwand saniert und die Abfahrt dürfte nach Abschluß der Arbeiten noch mehr Spaß machen.
Noch ein Tipp: In Moggio Udinese rechts Richtung Zentrum abbiegen, es gibt es dort zwei gute Restaurants – den Leon Bianco und die Locanda San Giallo. Durch den Ort zur Kirche, wo man einen schönen Blick auf das Kanaltal hat. Eine kleine Teerstraße führt kurvenreich zur Brücke über die Fella, wo man die SS 13 erreicht.
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Schnellste Zeit
00:31:17 | 30.07.2017
Der Doktor
Mittlere Zeit
00:36:32 | 21.05.2018
effecthimself
Dolce Vita
00:47:12 | 10.07.2008
Radtourist
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22 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:57:00 | 19.09.2020
engelderberge
Mittlere Zeit
Dolce Vita
00:59:27 | 16.09.2013
gws
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