Tibidabo (508 m) Puig de l'Àliga

Rennradreisen von quäldich.de
quäldich-Rennradreise zum Tibidabo
quäldich.de bietet eine Rennradreise am Tibidabo an. Hauptsache bergauf!
Zum Beispiel Fernfahrt Basel-Barcelona vom 31.05. bis 13.06.2025
Auffahrten
Südanfahrt von Barcelona über Parkplatzbereich
5,8 km | 358 Hm | 6,2 %
| 13

Die ersten Meter auf der Avinguda de Vallvidrera sind ein bißchen lästig, denn die Steigung liegt bei ungefähr 10 %, und wenn man direkt vor der Avinguda den Beginn einer grünen Ampelphase erwischt, dann hat man ein Auto nach dem anderen neben sich. Es wird aber schon bald flacher mit den Schienen der ferrocarrils zur Rechten. Am Ende des ersten Kilometers durchfahren wir eine Kurve, die Bebauung läßt nach, und wir sehen zum ersten Mal das Stadtgebiet von Barcelona links von uns. Ungefähr nach 1,5 km passieren wir hinter einer ziemlich flachen Serpentine den Mirador de Sarrià, ein Aussichtspunkt, auf dessen Parkplatz sich nachts oft junge Menschen treffen, die mangels eigener Wohnung ihre Feierabendaktivitäten in Autos mit beschlagenen Scheiben ausführen müssen.
Von diesem Mirador bis nach Vallvidrera hoch liegt die Steigung bei recht konstanten 5 bis 6 %, die Straße schlängelt sich durch locker bebautes Gebiet nach oben. Den Tibidabo haben wir dabei auch schon im Blick. Bei Kilometer 2,5 kreuzt die Carretera de les Aigües unseren Weg und hinter Kilometer 3 zweigt links eine Straße ab in Richtung Molins de Rei, über die wir zum Coll de l'ermita de Santa Creu d'Olorda fahren könnten. Kurz dahinter erreichen wir Vallvidrera auf ungefähr 350 m Höhe.
Auf dem großen Platz in der Ortsmitte fahren wir dann nicht links runter Richtung Sant Cugat, sondern geradeaus und über eine Kurve wiederum in Richtung Tibidabo. Kurz zieht die Steigung wieder an auf 10 %, es wird aber schnell flacher und Vallvidrera bleibt hinter uns zurück. Auf diesem Streckenabschnitt ist die Straße mehrmals durch diese ekligen spanischen Schwellen aus hellen, versetzt gepflanzten Hartplastikrechtecken unterbrochen, die Gift für Rennradreifen sind.
Es folgt der schönste Teil der Strecke, fast einen Kilometer lang hoch über Barcelona mit der Stadt und dem Meer rechts unter uns und dem Tibidabo und dem Observatorium Fabra vor uns. Fast genau bei Kilometer 5 zweigt links ein Sträßchen ab in Richtung Parkplätze. Jetzt bitte anschnallen, es wird steil! Über zwei Serpentinen mit 10 % Steigung gewinnen wir zügig an Höhe. Wir passieren die Abzweigung zum Torre de Collserola und sind nun im Bereich des unteren Eingangs des Vergnügungsparks. Auf der folgenden Mehr-oder-Weniger-Gerade liegt das Steigungsmaximum punktuell bei 15 %, dann folgt eine letzte steile Kurvenkombination und wir stehen auf dem Vorplatz des Tempels Sagrat Cor. Die letzten 500 m sind am Wochenende ein wenig mühsam zu fahren, weil auf der Straße allerhand Leute unterwegs sind, die nicht unbedingt damit rechnen, dass Radfahrer hinter ihnen herankeuchen.
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Nordostanfahrt von Barcelona über l'Arrabassada
7 km | 350 Hm | 5,0 %
| 12

Wir biegen also in Richtung Sant Cugat ab und sehen uns sofort mit dem steilsten Stück des Anstiegs konfrontiert, nämlich etwa 2,5 km mit einer Steigung von 6 bis 7 %. Erst gegen Ende des zweiten Kilometers weicht hinter einer scharfen Kurve die Bebauung zurück. Ab diesem Punkt ist die Landschaft bis zum Übergang l'Arrabassada sehr offen, so dass wir sowohl den weiteren Streckenverlauf als auch Barcelona unter uns immer im Blick haben. Hinter einer Tankstelle wird es um Kilometer 3 herum sehr flach, dann folgt nochmals eine scharfe Kurve, wir passieren einen Aussichtspunkt (der Mirador de l'Arrabassada heißt, wenn wunderts) und erreichen bei Kilometer 5 den Pass l'Arrabassada auf ungefähr 420 m Höhe. Dieser Pass hieß früher einmal Coll de s'Erola, warum er umbenannt wurde, können wir nicht sagen. Generell ist der Weg bis dorthin zwar nicht stärker befahren als die Südostanfahrt bis nach Vallvidrera, allerdings ist der Verkehr lästiger, weil die Autos wegen der breiteren Straße schneller fahren.
Nun zweigen wir nach links ab. Die Steigung liegt wieder bei um die 6 %, bis wir ungefähr einen Kilometer weiter eine Serpentine durchfahren, in der es links in Richtung Vallvidrera geht. Das ist der Weg, den wir auf der leichteren Variante der Südanfahrt hinaufkämen. Hinter der Serpentine kommen wir an dem unteren Bereich des Vergnügungsparks vorbei, dann folgt eine langgezogene Kurve, in der links das Gran Hotel La Florida steht. Die Straße wird immer flacher, und bei Kilometer 6,8 sind wir an der höchsten Stelle der Auffahrt angekommen, die hinter dem Tempel Sagrat Cor liegt und von der es ganz leicht bergab bis zum Vorplatz geht.
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NWanfahrt von St. Cugat d. V. über l'Arrabassada
8,7 km | 380 Hm | 4,4 %
| 11

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Nordwestanfahrt von les Planes über Vallvidrera
8,8 km | 338 Hm | 3,8 %
| 6

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