Bergstation Alp Giop (2130 m)
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Bergstation Alp Giop (2130 m)
Alpen, Rätische Alpen, Engadin, Graubünden.
Es dürfte nur wenige geben, die mit dem Namen St. Moritz nichts anfangen können. Es handelt sich wohl um einen der berühmtesten und nobelsten Ski- und Kurorte der Alpen, wenn nicht sogar überhaupt. Zwei mal wurden hier die olympischen Winterspiele ausgetragen, mehrere Male die alpinen Skiweltmeisterschaften, 2012 werden es die Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften sein. Dieser sowohl schillernde als auch superteure Platz der schweizer Alpen zieht natürlich auch die Prominenz an wie die Motten das Licht. Popstars, Prinzen, Präsidenten und Möchtegerns geben sich die Klinke in die Hand, für sie sind 5000 € pro Suite und pro Nacht weniger ein Thema, mehr sorgen Pferderennen oder Polo on Ice für Gesprächsstoff...
Unter Umständen lassen viele St. Moritz beispielsweise bei einer Rundfahrt über Albulapass und Julierpass links oder rechts liegen und radeln auf der Route 27 daran vorbei. Dem Autor war auf eben dieser Runde nach einem Abstecher zumute, um sich die Geografie auf die Stadt von oben zu betrachten.
Kurzum, man wird nicht enttäuscht, die traumhafte Lage direkt am St. Moritzersee, umgeben von mehreren 3000ern, lässt einen staunen und die kurzen Mühen des Anstieges gerne in Kauf nehmen.
Für die Beschreibung danken wir colin 

Liste der Auffahrten
| Südanfahrt von St.Moritz | 2,6 km | 278 Hm | ![]() | ![]() |
Südanfahrt von St.Moritz 2,6 km / 278 Hm

Die Anfahrt beginnt mitten im Ort, über die Via Tinus und der Beschilderung nach Salastrains folgend geht es ab 1852 m Höhe aufwärts. Die Steigung ist knackig, und je nachdem ob man schon einen der umliegenden Pässe in den Beinen hat, wird man die Steigung von bis zu 13 %, die es stellenweise zu bewältigen gilt, ordentlich spüren. Dafür ist gesamte Strecke nicht lange, und man kann sich damit trösten, dass es ein baldiges Ende finden wird.
Dieses ist im Prinzip auf 2030 m kurz nach dem Hotel Salastrains erreicht, weil dort der Asphalt zuende ist. Da die gute Naturstraße aber ein Weiterfahren ermöglicht, trotz weiterhin 8–9 % Steigung, sind die letzten 100 Hm bis zur Bergstation durchaus im Bereich des möglichen. Zudem wartet oben eine einzigartige Postkartenkulisse.
Um wieder auf die Hauptstraße in Richtung Julierpass oder Albulapass zu gelangen, kann man einfach der Beschilderung nach Champfer folgen. Nach einigen hundert Metern Naturstraße abwärts hat einen der Asphalt wieder, und kurze Zeit danach auch die Route 27.
Für die Beschreibung danken wir colin 














