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Cim de Coma Morera (2205 m) Cime de Courne Mourère

Coma Morera qd11.

Auffahrten

Von gyorgyigabor – Der Anstieg beginnt in Osséja, dessen schattiger Dorfplatz mit Parkbänken ein guter Platz für eine Pause oder einen Kaffee vor dem Start ist. Hinter den letzten Häusern weist ein Schild auf den Waldweg zum Gipfel hin. Die Straße, die zunächst an einem Campingplatz vorbeiführt, ist in keinem guten Zustand und weist einigen Schlaglöcher auf. Nach einer Kehre verbessert sich der Asphalt, nur um weiter oben wieder schlechter zu werden: es drohen weitere Schlaglöcher. Bergauf sind die Probleme nicht so groß, aber bergab sollte man vorsichtig sein.
Schon kurz nach dem Start sieht man die Häuser von Osséja und die Berge dahinter, während nach vorne ein kahler Bergkamm zu sehen ist, ohne daß man den Coma Morera ausmachen kann. Für eine Weile führt die Straße durch Buschland, später stehen dann trockende Bäume und Tannen am Wegrand. Der Autor fühlte sich an die Berge des Balkans oder der Provence erinnert.
Auf 1660 m Höhe erreicht man die in der Allgemeinbeschreibung erwähnte Weggabelung, an der man einen kürzeren und einen leichteren Weg wählen kann. Entscheidet man sich für den kürzeren Weg, kann man eine schattige, ruhige Auffahrt mit Kühen nebendran genießen. Ein Auto kommt hier höchstens alle 20 Minuten vorbei. Obwohl es sich um einen Waldweg handelt, ist die Straße nicht für den Verkehr gesperrt, anders als zum Beispiel im Pilis in Ungarn, wo man nur mit dem Rad fahren darf.
Dem Autor gefiel der Anstieg ganz vorzüglich. Jeder höher man pedaliert, desto weitere Ausblicke hat man auf die mit trockenem Wald bestandenen runden Berge, die eine ganz andere Art von Bergtyp sind als in den Zentralpyrenäen. Auf einer Höhe von über 1900 m kann man in einer Serpentine rechts abbiegen und so den nahen Col de Pradeilles erreichen. Das ist die Stelle, an der sich die beiden Streckenversionen wieder vereinen.
Ab 2100 m Höhe stehen immer weniger Tannen, und freundliche Pferde weiden auf dem runden, grasbeachsenen Berggipfel. Auf den letzten Kilometern sieht man weit nach Süden auf katalanische Täler und Berge. Der Rundumblick ganz oben auf dem Gipfel ist ein Geschenk für jeden Radler. Als der Autor 2007 zum Gipfel radelte, strahlte über dem Coma Morera die Sonne, während 35 km entfernt im Nordosten über Matemale im Capcir die Wolken nicht aufbrechen wollten. In Osséja konnte man an jenem Tag bei über 30 Grad in der Sonne braten.

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01:29:28 | 02.08.2007
gyorgyigabor
Dolce Vita
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