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Col de Champex (1495 m) Champex Lac

Schild am höchsten Punkt.

Auffahrten

Von stb72 – In 9 schönen Serpentinen (trotzdem wesentlich kehrenarmer als die Nordostseite) führt die Straße von Orsières nach oben. Da sie meist durch die Wiesenhänge ansteigt, hat man schöne Panoramablicke auf das Val Ferret und das Val d’Entremont zum Großen St. Bernhard. Bei klarer Sicht ist vielleicht auch das gewaltige Grand Combin Massiv zu sehen.
Die Steigung beträgt auf dieser Seite meist zwischen 4 und 8 % und ist somit nie wirklich steil, so dass man recht entspannt nach oben kurbeln kann. Erst im kleinen Waldstück kurz vor dem See wird es dann ein wenig steiler. Das ist aber nicht weiter tragisch, hat man doch kurz danach den Ort und den idyllisch in der Senke gelegenen Bergsee umrahmt von zahlreichen Nadelwäldern erreicht (1470 m Höhe). Am See entlang wird es dann flach, bevor zur eigentlichen Passhöhe noch gut 25 Hm, dann schon im Ort, zurückzulegen sind.
Ein weiterer Grund für die Befahrung dieses Sattels in dieser Richtung ist die herrlich abwechslungsreiche Abfahrt durch die 22 steileren und teilweise engen Kehren hinunter nach Les Valettes und weiter nach Martigny. Der Belag ist hier zwar nicht immer optimal, Spaß macht es aber trotzdem.
11 Befahrungen Befahrung eintragen
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00:38:30 | 19.06.2018
breis89
Dolce Vita
Von Cinz – Von Nordwesten her beginnt der Aufstieg zum Col de Champex in Les Valettes, einem kleinen Flecken im untersten Teil des Tals der Drance, von der einer der drei Quellflüsse als Drance d’Entremont am Col du Grand St. Bernard entspringt. Zwischen Sembrancher und Martigny ist das Tal eng: Die Transitstrecke nach Aosta, Teile der alten Straße, und die Bahn streiten sich um den wenigen Platz im Talgrund. Entsprechend unschön, aber zum Glück für den Radler nur wenig lang, ist der Weg nach Les Valettes.
Gut drei Kilometer nach dem letzten Kreisel in Martigny kündigen das Straßenschild Champex-Lac par Les Valettes und eine gro0e Bienenskulptur Erlösung an. Im Dörfchen selbst ist es das Schild Champex-Lac Bémont, welches uns scharf rechts abbiegen und sogleich den Anstieg beginnen lässt. Nach 300 Metern befinden wir uns bereits am oberen Dorfrand und gelangen in ein Waldstück, das uns auf dem nächsten Kilometer begleitet. Die Steigung bewegt sich bei ca. 10 %, der Schatten ist an sonnigen Tagen sehr wohltuend. In der ersten Spitzkehre befinden sich ein Restaurant und der Zugang zur Durnand-Schlucht (Gorges du Durnand), zwei Möglichkeiten, um vor dem verbleibenden Anstieg (er zieht sich noch hin…) das Betriebssystem zu kühlen.
Bereits in der zweiten Kurve geht das Sträßchen in einen halboffenen Bereich über, der bis ca. 800 m Höhe aus Aprikosenhainen, später dann Weideflächen, losen Baumgruppen und Ansammlungen von Wochenend-Chalets besteht. Es windet sich in Kurven und Serpentinengruppen mit unregelmäßigen 6 bis 15 % abwechslungsreich den Hang hinauf. Für LKW und Busse (diese dürfen die Strecke auf der ganzen Länge nicht befahren) wurde es nicht gebaut: Die Spitzkehren sind eng und am Innenradius meist sehr steil). Leider scheint die attraktive Streckencharakteristik nicht nur in Quäldich, sondern auch in Tourenbüchern von Sportwagenfahrern Aufnahme gefunden zu haben. Zum Glück ist die Strecke im ganzen unteren Teil aber kurvig, schmal und unübersichtlich genug, dass den pubertierenden Nervensägen nur akustisch freie Bahn zum Ausleben ihrer Potenzphantasien bleibt.
Wer nach dem vierten Kilometer, dem im Schnitt steilsten, im Weiler L’Assarlay meint, die Strecke würde nun abflachen, täuscht sich: Das Gelände öffnet sich zwar, die Straße ist weniger kurvig, Rampen im zweistelligen Steigungsbereich fallen aber immer noch an. Gestartet sind wir auf 640 m Höhe, nun befinden uns bereits auf über 1000 m Höhe und um die Mittagszeit brennt an schönen Tagen die Sonne gnadenlos auf den gut vorgewärmten Radlerkörper. Brunnen mit kühlendem Nass in Trinkwasserqualität hat der Autor unterwegs keine ausmachen können, die Wasserflaschen müssen also unten (im Zentrum von Les Valettes, nicht direkt an der Fahrstrecke hat es einen Dorfbrunnen) aufgefüllt werden.
Nach acht Kilometer gelangen wir in den Wald, der uns nun bis zum Kulminationspunkt (leider ohne Passschild) begleitet. Die letzten drei Kilometer sind steigungsmäßig mit durchschnittlich gut 7 % moderat und gleichmäßiger. Das Dorf Champex und seinen See erreichen wir nach kurzer Abfahrt einen Kilometer später.
33 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:47:37 | 18.07.2015
lordhenchen
Mittlere Zeit
01:00:16 | 16.07.2016
Dimos
Dolce Vita
01:10:07 | 06.07.2018
redmarin

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