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Col de la Gueulaz (1965 m) Lac d'Emosson

Col de la Gueulaz (6) Le barrage.

Auffahrten

Von mariri – Einen Kilometer nach der Grenze in einer Senke zwischen Col de la Forclaz und Col des Montets bei Le Chatelard biegt die Straße hinauf nach Finhaut ab. Doch erst einmal geht es noch ein paar Höhenmeter nach unten bis auf ca. 1080 m, wo es über eine Brücke und anschließend durch einen kleinen Felsendurchbrauch geht. Genau dort ist der Beginn des Anstiegs. Eine erste kleine Kurve bringt uns in einer längeres Geradeausstück, das entlang der Felsen nach oben führt und schöne Blicke ins Tal und hinüber auf die Auffahrt zum Col de la Forclaz bietet. Noch ist es flach und die Straße sehr gut ausgebaut. Der Ort Finhaut ist bereits im Blick und kurze Zeit später muss man sich zwischen Dorfdurchfahrt oder Umfahrung über eine Kehre entscheiden. Die Dorfdurchfahrt ist etwas spektakulärer und war der reguläre Verlauf der Tour de France. Hierzu biegt man nach rechts ab und überfährt mittels Brücke die Umfahrungsstrecke und gelangt erst einmal zum Bahnhof und dann steiler werdend geht es recht schmal durchs Dorf, wobei man sich hier rechts halten sollte. Nachdem das Gassengewirr bezwungen ist, stößt man wieder auf die Dorfumfahrung und fährt hier links.
Die letzten rund 650 Höhenmeter stehen jetzt an. Die Straße wird jetzt etwas schmaler, ist aber dennoch sehr gut ausgebaut. Mit recht gleichmäßigen, hohen einstelligen Steigungswerten zieht die Straße zum Hochpunkt. Rein sportlich gesehen ist sie also doch recht anspruchsvoll.
Der Verlauf ist auch schnell erklärt, denn nach einem langen Geradeausstück, das immer schön an Felsen und etwas Bewuchs entlangführt, warten im oberen Bereich vier Kehren und eine über ein Kilometer lange Schlussgerade, deren Ende oben am Passschild ist. Was den Anstieg interessant für Genießer macht, sind die Ausblicke, die man an schönen Tagen genießen kann. Je nach Fahrtrichtung kommt entweder der Mont Blanc in den Blick oder in entgegengesetzter Fahrtrichtung sind einige 4000er des Wallis zu erspähen. Und dann kommen noch die Tiefblicke ins Tal dazu, die den Anstieg recht kurzweilig machen. Damit ist der Anstieg ein Muss für Radler, die in dieser Gegend sind.
15 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:04:50 | 06.08.2018
kris_w_
Mittlere Zeit
01:29:00 | 18.07.2011
gyorgyigabor
Dolce Vita
01:57:00 | 20.07.2016
ndeedafatone
Von poli – Die in jeder Beziehung maximierte Variante, um zum Lac d’Emosson zu gelangen, bietet die Auffahrt von Vernayaz im Unterwallis. Diese Route benutzt die steile, historische Kutschenstraße nach Salvan und gelangt so nach der Durchfahrt der Dörfer auf den Balcon du Trient, eine zweite Steilstufe oberhalb von Finhaut, wo man auf die Originalauffahrt stößt.
Sicher ist es von Vorteil, wenn man keine Schotterallergie hat. Für die beiden steilen Abschnitte sind etwas breitere Reifen eine große Hilfe. Vor allem die erste Rampe mit den 37 Kehren zählt zum großartigsten, das ich kenne. Zusammen mit den beinahe 1600 Höhenmetern resultiert eine durchaus kraftraubende und anspruchsvolle Auffahrt.

Der Ausgangsort Vernayaz liegt rund vier Kilometer nordwestlich von Martigny. Im Dorfzentrum biegt man nach links zum Kraftwerk ab. Hier ist die Route des Diligences ausgeschildert. Am Beginn des Waldes beginnt dann die Steigung.
Schon schnell gelangt man zur ersten Kehre. Ab hier bis zur 37. Kehre beträgt die zurückzulegende Distanz lediglich 2,3 Kilometer. Auf den ersten 500 Metern beträgt die Steigung noch 12 bis 14 %. Dann folgen aber zwei Kilometer, die permanent über 15 % liegen. Das Maximum beträgt rund 19 %. Durch das wahre Feuerwerk an Kehren ist die Fahrt sehr kurzweilig. Der Belag besteht aus grobem Schotter, der sehr gut verdichtet ist. Erst ab der 25. Kehre wird es kurz etwas mühsam. Hier wurden für Ausbesserungsarbeiten ziemlich große Betonbruchstücke verwendet. Man kann diese Stellen aber meist umfahren.
Nach der letzten Kehre führt die Straße noch rund einen Kilometer durch ein kleines Tal hoch. Dann gelangt man nach Salvan und durchfährt leicht abfallend das Dorfzentrum. Danach stößt man auf die Straße, die von Martigny her hochführt und von Renko bei der Auffahrt zum Col des Montets bereits beschrieben wurde. Wir folgen dieser Straße, die uns mit angenehmer Steigung nach La Médettaz führt.
Kurz vor diesem Ort kommen wir am Alpenzoo und am Schwimmbad von Les Marécottes vorbei. Den Zoo kann man getrost links liegen lassen. Eine Abkühlung im einzigartigen Felsbecken des Schwimmbades sollte man sich aber nicht entgehen lassen.
Nach Médettaz verliert die Straße etwas an Höhe und erreicht nach einem guten Kilometer das Dorf Le Trétien. Unmittelbar nach dem letzten Haus biegen wir nach rechts auf den zweiten Naturstraßenabschnitt ab. Für rund fünfhundert Meter steigt der Weg noch ganz sachte an. Dann aber folgt nochmals ein ähnlicher Abschnitt wie zu Beginn. Dieser ist aber deutlich kürzer und verfügt über nur noch 14 enge Kehren. In der Zweiten davon unterqueren wir die Bahnlinie.
Danach folgt über sechs Kehren ein sehr steiler Sektor. 200 Meter erreichen knapp 20 %. Ausgerechnet hier liegt etwas loser Schotter. Dieses Stück ist technisch recht anspruchsvoll zu fahren. Kurz nach der sechsten Kehre wird es dann deutlich flacher und nach fünf weiteren Kehren folgt dann ein Flachstück. Hier treffen wir auf einen Aussichtspunkt, von dem man einen tollen Blick in die tiefe Schlucht des Trient genießt.
Nach insgesamt 10,5 Kilometern und 925 Höhenmetern stoßen wir danach oberhalb von Finhaut auf die gut ausgebaute Straße zum Col de la Gueulaz. Die restlichen 7,2 Kilometer mit 665 Höhenmetern bieten dann reinen Genuss.
Beim Lac d’Emosson wäre eigentlich noch nicht Schluss. Oberhalb des Sees erblickt man eine kleine Straße, die noch etwa zwei weitere, sehr steile Kilometer zum Lac du Vieux Emosson auf gut 2200 Metern hochführt. Wegen einer Baustelle war die Weiterfahrt 2015 leider gesperrt. Ab 2016 soll diese aber wieder möglich sein.

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