Col du Montivernoux (1320 m)
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DLRF: 2
Col du Montivernoux (1320 m)
Zentralmassiv, Rhône-Alpes.
Der Pass befindet sich am Nordhang des Berges Suc de Montivernoux, der dem Pass folglich seinen Namen verleiht. Der Hochpunkt inklusive Passschild befindet sich dabei im Niemandsland östlich des Ortes Lachamp-Raphael auf der D122 Richtung Mézilhac inmitten einer Wiesenlandschaft. Spektakuläres gibt es weiter nicht zu berichten, außer der Tatsache, dass man vom Pass aus einen ausgezeichneten Blick auf den charakteristischen Mont Gerbier-de-Jonc genießen kann.Einbinden lässt sich der Pass zum Beispiel in eine Runde von der Ardéche kommend, indem wir über Antraigues-sur-Volâne und den Col de Mézilhac auf den Pass gelangen, und über Burzet wieder zurück ins Tal der Ardéche kommen. Auch die andere Richtung sollte aber gleichermaßen attraktiv in Auf-und Abfahrt sein. Wahlweise lässt sich die Runde auch noch über andere nahe Pässe ausdehnen, wie ein Blick in die Karte verrät, da wir hier eine recht hohe Pässedichte vorfinden, So sollte sich für jeden Schwierigkeitsgrad eine Tour planen lassen.
Für die Beschreibung danken wir paelzman 

Liste der Auffahrten
| Ostanfahrt von Mézilhac | 5 km | 202 Hm | ![]() | ![]() |
| Südanfahrt von Burzet | 17,4 km | 782 Hm | ![]() | ![]() |
Ostanfahrt von Mézilhac 5 km / 202 Hm

Wir starten zu dieser recht unspektakulären Auffahrt in Mézilhac, genauer gesagt am nahegelegenen Col de Mézilhac, und folgen der D122 in westlicher Richtung nach Lachamp-Raphael.In einer Landschaft, die aus Wiesen und vereinzelten Baumgruppen besteht, und ebenso zum Beispiel im deutschen Mittelgebirge liegen könnte, erklimmen wir den Pass bei angenehmen und konstanten 4 % Steigung. Bei gutem Belag und wenigen Kurven erreichen wir so nach kurzer Zeit und ohne allzu große Anstrengung den Pass.
Für die Beschreibung danken wir paelzman 

Südanfahrt von Burzet 17,4 km / 782 Hm

Die spektakulärere der Auffahrten beginnt zweifelsohne in Burzet, einem typischen kleinen Ort inmitten des Department Ardèche. Die ersten 9 km sind dadurch geprägt, dass das Tal des kleinen Flusses Bourges durchfahren wird. Dies ist eine der unzähligen Schluchten, die diese Regionen prägen, und sie unter anderem deshalb für Radfahrer so überaus attraktiv machen. Bei moderaten 5 % werden wir keine allzu große Mühe verspüren, und auch der gute Asphalt bremst uns nicht sonderlich.Auf den nächsten 3 km verlassen wir nun den Fluss für kurze Zeit und nähern uns dem Highlight der Auffahrt. In serpentinenartiger Streckenführung bei leicht höheren Steigungsprozenten als zuvor erklimmen wir einen Berg. Dabei bietet ein Aussichtspunkt auf etwa halber Höhe dieses Abschnitts einen Blick auf den bekannten Wasserfall Cascade du Ray-Pic, den man zwingend für einen Fotostop nutzen sollte. Der Fluss Bourges fällt hier 30 Meter nach unten und legt die Strecke, die wir per Serpentinen erklimmen, somit bei wesentlich mehr Gefälle und teilweise freiem Fall zurück.
Nach insgesamt 12,3 km tauchen wir nun in dichten Wald ein und folgen erneut der Bourges, die wir aber nur noch mit Mühe erblicken können. So absolvieren wir 3 km bei erneut angenehmen 5 % Steigung, und verlassen nach einer Serpentine den Wald. Hier befinden wir uns in unmittelbarer Nähe der Quelle der Bourges, was den kaum wahrnehmbaren Verlauf des Flusses erklärt.
Weitere 1,5 km legen wir nun in einer Wiesenlandschaft zurück, ehe wir am südlichen Rand von Lachamp-Raphaël auf die D122 treffen. Erstaunlicherweise befindet sich das Passschild nicht hier an der Kreuzung, wie sonst üblich hier in der Region, sondern 300 m weiter südlich auf der D122 Richtung Mézilhac.
Für die Beschreibung danken wir paelzman 










