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Eschkopf (550 m) Wellbachtal, An den drei Steinen

Auffahrten

Von bruchpilot – Die Auffahrt beginnt im Queichtal, an der Einmündung der B48 in die B10 unweit von Rinnthal entfernt. Dieser Punkt (ca. 195 m Höhe) lässt sich von der Weinstraße aus auf der alten Bundesstraße über Annweiler und Sarnstall und aus dem Pirmasenser Raum über den asphaltierten Queichtalradweg von Hauenstein/Wilgartswiesen anfahren. Den Talkessel zieren ringsum einige imposante Sandsteinfelsen, die Idylle ist allerdings durch den Schwerverkehr auf der B10 mittlerweile stark getrübt. Der Kostenfels wurde untertunnelt und konnte nur durch einige Betoninjektionen vor einem vorbeugenden „Abriss” bewahrt werden. Und an den benachbarten „Drei Felsen” flattern ab und zu traurige Protestplakate gegen die immer weitergehenden Ausbaupläne.
Verlassen wir also diesen für den Pfälzerwald eher untypischen Ort und wenden uns gegen Norden in das Wellbachtal hinein. Auf den ersten 3 km ist dieses noch völlig flach, mit breitem Wiesengrund, durch den sich der klare Bach munter in Mäandern zieht. Zu Beginn fährt man direkt auf die rote Felswand des Frohndellpfeilers zu; durch seine 30 m hohe Talseite führt eine der schönsten pfälzischen Wandklettereien im mittleren Schwierigkeitsgrad. Wenig später wird die Straße von der mächtigen Nase des Bauernfelsens überragt. Die Schleifspuren an der Decke beweisen, dass hier schon öfter mal was schief gegangen ist.
Nach dem Abzweig zum Annweiler Forsthaus (zusätzlich 3,8 km und 225 Hm, schön gelegene Ausflugsgaststätte, teilweise um die 10 % steil, aber leider auch ziemlich schlechter Asphalt) verengt sich das Tal und beginnt ganz sanft anzusteigen. Bald findet man linkerhand am Ostpreußenbrunnen ein hübsches Rastplätzchen mit frischem Trinkwasser zum Auffüllen der Flaschen. Langsam zieht die Steigung an, das Tal ist jetzt schluchtartig eng und bietet nur noch Bach und Straße Platz. Besondere Attraktion dieses Abschnitts sind die zahlreichen Gedenksteine und Kreuze am Straßenrand. Jedes Jahr semmeln hier einige unserer motorisierten Zweirad-Kollegen in die Begrenzungen.
Nach insgesamt 9 km ist das erwähnte Häuschen im Fassenteich erreicht. Kurz danach zweigt links ein Sträßlein ab in das Dorf Hofstätten. Wieder eine Sackgasse (zusätzlich 2 km und 100 Hm), aber auch hier Waldidylle pur und zwei ganz ordentliche Gasthöfe. Nach dieser Abzweige wird die Steigung endlich spürbar und erreicht in Folge etwa 6 %. In einer nicht enden wollenden Abfolge von Links-Rechts-Schlenkern zieht sich die Straße gut 3 km am meist unangenehm sonnigen Talhang aufwärts. Nach dem Eintauchen in den kühlen Hochwald ist der Gipfel dann aber endlich in Reichweite – eine letzte markante Linkskurve noch, und wir passieren den kleinen Passeinschnitt bei den Drei Steinen.

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00:18:13 | 03.11.2017
stephan1970
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