Erlenbrunnen (415 m)

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Erlenbrunnen (415 m)
Krottenbuckel

Pfälzerwald, Rheinland-Pfalz.
Der idyllisch gelegene Pass am Erlenbrunnen liegt ca. 7 km Luftlinie nordöstlich vom Johanniskreuz inmitten des Pfälzerwaldes. Er wird auch gerne nach dem Krottenbuckel (464 m) benannt, der den Pass etwas weiter südöstlich flankiert. Der Pass verbindet das Tal des Speyerbachs im Süden mit dem Leinbach im Norden. Seine sportliche Bedeutung ist eher von untergeordneter Natur, seine Flanken weisen nur milde Steigungen auf. Dennoch oder vielleicht gerade deswegen wird er gerne und oft von Radlern befahren.
Von Kaiserslautern aus kommend liegt er auf der logischen Verbindung über den Stall und Waldleiningen in Richtung Kalmit und Weinstraße. Wirtschaftlich hingegen ist er völlig unbedeutend. Von Autos und Motorrädern wird er gemieden. Seine schmale, nicht immer perfekt asphaltierte Straße windet sich malerisch durch den typischen, nährstoffarmen Buchen- und Kiefernwald.
Unschwer sind die Unterschiede zwischen dem Nordhang auf Waldleinigerseite und dem Südwesthang des Krottenbuckels zu erkennen. Ist der Nordhang eher dicht, grün und schattig, gefällt die Südseite durch ihre lichte, sonnendurchflutete Atmosphäre. An warmen Sommerabenden riecht es hier nach trockenem Sand, wilden Kräutern und harzigem Holz – da kommt mediterranes Feeling auf.
Deutschlandweit rückte der Erlenbrunnen am Freitag, den 10. Juli 2009 in den Fokus des öffentlichen Interesses, als der Tross der 1. QD-Deutschland-Rundfahrt seine bescheidene Anhöhe auf der siebten Etappe von Freudenstadt nach Kaiserslautern überquerte.
Für die Beschreibung danken wir Lothar63 Mail an Absender

Nordauffahrt von Waldleiningen  3,3 km / 125 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 1 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordauffahrt von Waldleiningen
Waldleiningen, ein kleines pfälzisches Walddörfchen auf einer mittelalterlichen Rodungs- und Brachfläche, liegt östlich von Kaiserslautern auf 290 m Höhe im Pfälzerwald. Man erreicht es mit dem Rennrad am besten über die B48. Von Kaiserslautern kommend fährt man auf der L504 über den Stall abwärts durch das Sandtal, vorbei an der Leinbachquelle, in den Ortskern.
An der markanten Gabelung beginnt nach Süden abzweigend unsere kurze Auffahrt zum Erlenbrunnen. Die Dramaturgie des Anstieges ist schnell erzählt. Die schmale, wellige Straße steigt recht sanft in kurzen Geraden und einigen Kurven auf der Westseite des Leinhofer Berges an. Nach zwei Dritteln des Weges im schattigen Wald zwingt uns eine moderate Steigung bei der einzigen markanten Linkskurve zur erhöhten Aufmerksamkeit. Danach zieht die Straße merklich an, so dass vielleicht 7 bis 8 % Steigung kurzfristig erreicht werden. Wer hier den Schwung beibehält, gewinnt den Zielspurt auf der Passhöhe mit kleinem Parkplatz nach 3,3 km Fahrstrecke auf 415 m Höhe.
Auf der Passhöhe finden wir ein Schild, welches die Passhöhe mit 420 m angibt. Wir trauen allerdings vielmehr der amtlichen topografischen Karte, die lediglich 415 m vermerkt. Die Abfahrt in Richtung Elmstein ist aufgrund der welligen Beschaffenheit der Straße leider nicht perfekt. In den engen Linkskurven ist Vorsicht vor dem Gegenverkehr geboten. Nach 5,6 km Abfahrt empfiehlt sich in einer sehr engen Rechtskurve, der Querung des Legelbachs, die Auffahrt zum Waldhaus Schwarzsohl als weitere lohnende Variante.
Für die Beschreibung danken wir Lothar63 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Lothar63 Mail an Absender0 h 10 m 53 s05.07.2009
2.mayer_moo Mail an Absender0 h 13 m 18 s25.04.2009
indiana Mail an Absenderohne Zeit13.06.2010
HuiLui Mail an Absenderohne Zeit08.01.2011
günter 1961 Mail an Absenderohne Zeit02.07.2011

Südauffahrt von Elmstein (Abzweig Schmelz L499)  7,2 km / 180 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 1 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südauffahrt von Elmstein (Abzweig Schmelz L499)
Die Südauffahrt beginnt am Abzweig Schmelz, kurz hinter Elmstein in Richtung Speyerbrunn bzw. Johanniskreuz fahrend (0,0 km, 235 m Höhe). Bis zum Erlenbrunnen werden auf 7,2 km lediglich 180 Hm überwunden. Die Steigungen sind wirklich als moderat bis gering zu bezeichnen: ein idealer Trainingsbuckel für das Frühjahr oder einfach eine tolle Überfahrt im Sommer, spät am Abend im Abendrot der untergehenden Sonne.
Zunächst folgen wir der L504 nach Norden im recht schattigen und im Winter oft eisigkalten Tal des Legelbachs. In einer scharfen Linkskurve erkennen wir den Nibelungenfelsen. Nach 1,6 km teilt sich die schmale Straße. Geradeaus läuft die K38 entlang des Großen Legelbachs hinauf zum Waldhaus Schwarzsohl und weiter in Richtung Weidenthal (B39). Wir aber queren den Bach linkshaltend auf einer neuen kleinen Brücke (2009) in Richtung Waldleiningen und fahren jetzt wieder in die Gegenrichtung nach Süden.
Bei leichter Steigung gewinnen wir stetig an Höhe und umfahren dabei den Steigberg in einer großen Rechtskurve. Plötzlich wechselt der Charakter des Landschaftsbilds: heraus aus dem schattigen Legelbachtal fliegt unser Renner jetzt auf der überaus sonnigen Südwestflanke des Steigbergs und des Krottenbuckels hinauf zur Passhöhe. Hin und wieder unterbrechen wulstige Fahrbahnunebenheiten ein wenig die flüssige Fahrt. Das wellige und leicht kurvige Gelände animiert aber unweigerlich zum Angriff oder zur entspannten Genussfahrt. Wer es mag, kann die obere Passage auch in einem großen Gang bewältigen.
Die Passhöhe wird nach 7,2 km auf 415 m Höhe erreicht. Die Abfahrt nach Waldleiningen ist unproblematisch, nur im oberen Teil müssen sich die Augen an die schattige Waldpassage gewöhnen.
Für die Beschreibung danken wir Lothar63 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Lahme Schnecke Mail an Absender0 h 18 m 31 s07.08.2010
2.Bikeriderpfalz Mail an Absender0 h 18 m 38 s29.07.2009
tobsi Mail an Absenderohne Zeit10.07.2009
HuiLui Mail an Absenderohne Zeit20.11.2010
stb72 Mail an Absenderohne Zeit10.07.2009
BesenDidi Mail an Absenderohne Zeit10.07.2009