Gemassenhof (1609 m)
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DLRF: 2
Gemassenhof (1609 m)
Monteschino, Montecini, Montetschinig
Südtirol, Vinschgau, Ötztaler Alpen, Trentino - Südtirol.
Wenn man von Tartsch im Vinschgau ins Matschertal fährt, kommt man an einer Abzweigung nach Monteschino vorbei, wo vielleicht bei manchem Radler die Waden zucken, ob man dort nicht noch wertvolle Körner verbrennen kann.Da es hier an der Sonnenseite des Vinschgau überall verstreut liegende Einzelhöfe anzutreffen gibt, von denen die meisten auch eine asphaltierte Zufahrt haben, war es für den Autor durchaus verlockend, einmal GoogleEarth und die Kartografie zu konsultieren, was sich denn hinter dem ominösen Wegweiser verbirgt.
Da am 16.08.2011 für den Autor ein „Vinschgauer Sackgasseninferno” angesagt war, sollte auch dieses Rätsel gelüftet werden.
Nachdem die Fahrt zuerst von Mals nach Planeil führte, war im weiteren Verlauf des noch jungen Vormittags eine Fahrt von Tartsch Richtung Matschertal angesagt, wobei aber nur Monteschino, beziehungsweise das weitere Geheimnis dahinter, angefahren wurde. Das Matschertal selbst kam dieses Mal nicht zum Zug, da der Autor dort schon einmal mit dem Rad war.
Für die Beschreibung danken wir Uwe 

Liste der Auffahrten
| Südostanfahrt von der Matscher Straße | 2,8 km | 234 Hm | ![]() | ![]() |
Südostanfahrt von der Matscher Straße 2,8 km / 234 Hm

Nachdem wir von Tartsch (1026 m) schon 3,7 km und 350 Höhenmeter Richtung Matsch gefolgt sind (siehe Matschertal), erreichen wir unseren Startpunkt zum Gemassenhof mit der Beschilderung Monteschino auf einer Höhe von 1375 m.Hier fahren wir links ab und könnten angesichts der nur geringfügigen Steigung auf den ersten 1,4 km an eine Nullnummer glauben. Aber Vorsicht! Wie im richtigen Krieg werden die Toten erst nach der Schlacht gezählt! Denn jetzt wird es plötzlich ernst. An einer Weggabelung nehmen wir die rechte, bergseitige Route, da der andere Weg nach kurzer Strecke nur noch unbefestigt ist.
Sofort wird es bocksteil (siehe auch den Knick und den dazu gehörigen Farbwechsel im Steigungsprofil), und die Kette wandert nach links. Garmin zeigt Spitzen von gut 20 %, was sich zwar im bereinigten Profil nicht wiederfindet, aber immerhin kommt man so noch auf 17 % Steigung. Zum Glück sind es nur noch 1,4 km und ca. 190 Höhenmeter bis zum Ziel. Inzwischen zeigt auch die Sonne, was sie kann, und des Autors Kopf sieht aus wie ein Stoppschild, nur nicht so eckig.
Die Aussicht am Ziel ist herrlich. Man kann besonders das Münstertal und die Ortlergruppe gut sehen, und man hört garantiert nicht den motorisierten Verkehr, der sich am Stilfser Joch austobt. Einzig den Mäher des hiesigen Bauern kann man hören, aber das ist kein störender Lärm, sondern gehört zum Leben in den Bergen.
In der steilen Abfahrt denken wir bestimmt noch an die beiden Viehgitter und an einige Unebenheiten der Fahrbahn. Höhere Geschwindigkeiten kann man auf die weitere Abfahrt nach Tartsch verschieben.
Für die Beschreibung danken wir Uwe 














