Ifenhütte (1586 m)

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Ifenhütte (1586 m)

Alpen, Allgäu, Allgäuer Alpen, Kleinwalsertal, Vorarlberg.
einige Kehren
Der Hohe Ifen und das Gottesackerplateau sind eine einmalige Kombination aus einem der markantesten Berge des Allgäus mit einer der bizarrsten Felsformationen. Die Gegend ist folglich eines der beliebtesten Ziele der Touristen im Sommer als auch im Winter, und es treiben sich an schönen Tagen im Sommer wahre Wandererschwärme an der Ifenhütte und Umgebung herum.
Die rennradtechnisch anfahrbare Hütte selbst befindet sich unmittelbar an der Zwischenstation des Sesselliftes. Diesem Umstand verdanken wir auch, dass auf dem Weg nach oben nicht allzu viele Wanderer unterwegs sind, da der Sessel ihnen doch eine leichtere Variante bietet und man oben dann mehr Zeit hat – Einigen begegnet man aber natürlich trotzdem. Wem man aber ziemlich sicher nicht begegnet, sind dagegen Kollegen aus der rennradelnden Zunft, höchstens ein einsamer Dickpneuveloist kreuzt vielleicht unseren Weg.
Den Anstieg nimmt man normalerweise natürlich von der Kreuzung kurz nach Riezlern in Angriff und fährt die normale Straße über die Fuchsfarm, in diesem Fall sind es 549 Hm auf 6,5 km mit langem flachen Zwischenteil. Da es aber unten die eine oder andere interessante Variante gibt, beschreiben wir hier die Stichstraße am Ende und den Rest extra. Selbstredend geht es auch an der Ifenhütte richtig zur Sache, aber es stellen sich einem keine wirklich unbezwingbaren Rampen in den Weg.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Sackgasse ab der Auenhütte2,7 km322 HmSchön: 3 SterneHart: 4 Sterne

Sackgasse ab der Auenhütte  2,7 km / 322 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Sackgasse ab der Auenhütte
An einem schönen Wochenende sollte man sich hier auf regen Betrieb gefasst machen, worauf einen das blecherne Meer am Parkplatz der Auenhütte schon vorbereitet. Besonders oben auf der Hütte, wo man sich zu deftigen Preisen stärken kann, kann man die regelrechte Gänsemarschkarawane in Richtung des Hohen Ifens schmunzelnd beobachten. Glücklicherweise bleibt man auf dem Weg zur Hütte davon verschont, die Höhenmeter spart sich der gemeine Wanderer durchaus verständlicherweise, lediglich bergab nimmt der ein oder andere den beschwerlichen Pfad auf sich.

Zur Strecke:
Nach dem Aufwärmen an der Fuchsfarm und dem gemütlichen Rollen durchs Tal bis zur Talstation der Ifenbahnen an der Auenhütte, geht dieser Anstieg direkt am Beginn der Bahn los, man muss zuvor ganz um die große Hütte herum fahren.
Der Weg ist steil, vor allem im ersten Teil aber in gutem Zustand – zumindest für diese Art Wege. Die Steigung pendelt sich unmittelbar auf Werte von 14–15 % ein, mal etwas mehr, mal etwas weniger. Schön kurvig gehts zunächst durch die Wiesen, später dann durch den Bergwald. Durch das Fehlen von mächtigen Steilrampen kann man einen schönen (langsamen) Rhythmus finden, maximal werden unten ca. 18 % erreicht.
Nach diesem gleichmäßigeren Kilometer ändert sich das Bild dann ein wenig. Ab hier bis oben verläuft der Weg nun rampenhaft mit längeren Flachstücken. Auch wird der Belag schlechter, und einige kurze flachere Teilstücke sind nur noch geschottert. Wer solche Sträßchen fährt, wird daran aber nicht scheitern, das ist überhaupt kein Problem. Und die nun auftauchenden Rampen sind allesamt asphaltiert.
Nach dem ersten geschotterten Teil wird es wieder steil und nochmals flach, damit man an der schönen Kehre noch mal Schwung holen kann. Hier folgt dann nach 1,4 km die erste der schweren Rampen, und es wird kurz auch über 20 % steil. Der Spuk ist nach 200 m aber vorbei und 400 leichtere wellige Meter folgen.
Rampe Nr. 2 bei Kilometer 2,1 sieht man schon lange vor sich. Diese ist noch ein wenig kürzer, dafür aber ein bisschen steiler bei ca. 24–25 %. Danach ist dann aber das Gröbste auch schon vorbei, und die letzten knapp 500 m könnte man eigentlich recht locker zurücklegen, der nun häufiger auftretende Schotter sorgt aber weiter für eine vorsichtige Fahrweise, was aber nicht wirklich stört.
Bald hat man die Ifenhütte und den dazu gehörigen Berg im Blick. Diese erreicht man nach kurzer Rampe nach der Zwischenstation der Sesselbahn. Möchte man sich stärken, so darf man dieses Vergnügen mit den zahlreich anwesenden Wanderern oder auch Nicht-Wanderern teilen – irgendwie kommt man sich aber äußerst exotisch vor zwischen den ganzen Touristen in der Gewandung des Rennradrecken ...
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Moritzel Mail an Absender0 h 18 m 37 s20.08.2009
2.Berggott Mail an Absender0 h 25 m 00 s24.09.2009
stb72 Mail an Absenderohne Zeit26.07.2009
bassoquaeler Mail an Absenderohne Zeit31.05.2006
Ondy Mail an Absenderohne Zeit24.06.2010