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Loreley (260 m)

Taunus, Oberes Mittelrheintal, Rheinland-Pfalz.
Etappe 8 35 - 11.07.2009.
„Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn;
Und das hat mit ihrem Singen
Die Lore-Ley getan.”
(aus: Heinrich Heine, Die Lore-Ley, 1824)


Die Loreley ist ein ca. 170 m hoher Felsen, der sich über dem rechten Rheinufer bei St. Goarshausen erhebt. Da der Fluss sich an dieser Stelle stark verengt, und die Strömung an dieser Rheinschleife zumindest in früheren Zeiten sehr unberechenbar gewesen ist, war die Passage der Loreley für die Rheinschiffer immer der gefährlichste Abschnitt auf ihrer Reise. Glaubt man der Volkssage von der Loreley, die auch in Heines romantische Lyrik Einzug gefunden hat, trug jedoch auch die wunderschöne Sagengestalt, die auf dem Felsen saß, ihr goldenes Haar kämmte und die Schiffer mit ihrem Gesang betörte, so dass sie nicht auf die gefährlichen Untiefen achteten, zur Gefährlichkeit der Passage bei.
Ob der Loreley beim ständigen Kämmen nicht langweilig wurde, ist leider nicht überliefert. Fest steht jedoch, dass die Loreley den bekanntesten Höhepunkt des Touristenmagneten Mittelrheintal darstellt und sich so auf der Interessenskala von Besuchern aus Übersee und Fernost irgendwo in der Nähe von Hofbräuhaus und Schloss Neuschwanstein bewegt.

Der Felsen liegt im Taunus auf ca. 170 m Höhe, St. Goarshausen liegt auf einer Höhe von etwa 70 m. Das eröffnet natürlich nicht nur Perspektiven für kamerabepackte Japaner, sondern auch für uns Radfahrer. Eine bis zu 14 % steile Straße führt durch eine enge Schlucht sogar bis auf etwa 260 m Höhe hinauf, so dass nicht nur der grandiose Ausblick am Ziel einen Anreiz bietet, sondern auch durchaus ein sportlicher Anspruch besteht.

Für weitere Informationen zu Sagen und Sehenswürdigkeiten verweisen wir auf den Internetauftritt der Loreley-Touristik.

Die Loreley war zudem Etappenziel der ersten quaeldich.de-Deutschlandrundfahrt 2009. Die achte und vorletzte Etappe führte, von Kaiserlautern kommend, durch das Pfälzer Bergland und den Hunsrück ins Rheintal, um schließlich mit einer spektakulären Bergankunft auf der Loreley zu enden.
Für die Beschreibung danken wir majortom Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Anfahrt von St. Goarshausen3,7 km190 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne

Anfahrt von St. Goarshausen  3,7 km / 190 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Anfahrt von St. Goarshausen
Der Anstieg zur Loreley beginnt am südlichen Ende von St. Goarshausen, etwa 300 m von der Anlegestelle der Rheinfähre entfernt. Ausgeschildert ist die L338 in Richtung Loreley und Bornich, also kaum zu verfehlen. Noch zwischen Häusern fährt man nun in eine enge Gasse und unterquert die rechtsrheinische Bahnlinie. Sofort beginnt die moderate Steigung, die in ein enges Tal hinein führt; die Häuser links und rechts werden im fließenden Übergang von steilen, imposanten Felsen abgelöst. Bei recht angenehmen Steigungen schlängeln wir uns die ersten 1,5 km durch die Schlucht.
Dann passieren wir links eine Abzweigung nach Patersberg, das Tal öffnet sich etwas, doch nach einer kurzen, etwas flacheren Passage folgt dann der harte Schlussteil des Anstiegs. Steigungsmaxima von etwa 14 % bringen jetzt auch hartgesottene Kletterer ins Schwitzen, zumal die Tendenz nach oben hinaus eher ansteigend ist. Nach 2,5 km ist dann jedoch der höchste Punkt an einer Kreuzung erreicht. Gerade aus weiter geht es weiter auf dem Höhenzug nach Bornich, zum Loreley-Felsen muss man nach rechts abbiegen.
Den sportlichen Aspekt des Anstiegs hat man jetzt abgehakt und könnte eigentlich wieder umkehren, doch natürlich ist unser Ziel hier nicht eine namenlose, unspektakuläre, im Wald gelegene Kreuzung, sondern die herrliche Aussicht über das Rheintal. Und so endet diese Beschreibung ausnahmsweise einmal nicht am höchsten Punkt, sondern führt noch etwas weiter.
Auf den folgenden 1,2 km verliert man nochmal ein paar Höhenmeter und steht schließlich an einer weiteren Kreuzung. Rechts liegt das Besucherzentrum, Parkplätze und die bekannte Freilichtbühne. Um von dort auf den Felsen zu gelangen, müssten wir unser Rad jedoch noch ein paar Meter über Stock und Stein schleppen, also fahren wir an der erwähnten Kreuzung lieber weiter geradeaus zum Berghotel. Von dort aus sind es nur noch wenige Meter, bis wir auf der Spitze des Felsens stehen, und man etwa hundert Meter direkt unter sich den blauen Rhein glitzern sieht.
Für die Beschreibung danken wir majortom Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Miguell Mail an Absender0 h 10 m 47 s11.07.2009
Reinhard Mail an Absenderohne Zeit11.07.2009
stb72 Mail an Absenderohne Zeit11.07.2009
JoMei Mail an Absenderohne Zeit11.07.2009
andreas s Mail an Absenderohne Zeit11.07.2009
majortom Mail an Absenderohne Zeit11.07.2009
Rollbrettfahrer Mail an Absenderohne Zeit11.07.2009
Katrin Kaufmann Mail an Absenderohne Zeit11.07.2009
Timo8210 Mail an Absenderohne Zeit24.07.2009
McLohr Mail an Absenderohne Zeit24.07.2009
Spaghettifresser Mail an Absenderohne Zeit11.07.2009
kletterkünstler Mail an Absenderohne Zeit11.07.2009
tobsi Mail an Absenderohne Zeit11.07.2009
SkiGünni Mail an Absenderohne Zeit11.07.2009
Hincapie Mail an Absenderohne Zeit13.04.2012