Mitteralpe (1325 m)
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Mitteralpe (1325 m)
Mitterälpl
Alpen, Allgäu, Allgäuer Alpen, Bayern.Die Mitteralpe gesellt sich bezüglich ihrer Lage und ihres Anspruchs zu der benachbarten Scheidwangalpe, der Oberen Gelchenwang Alp und der Höllritzer Alpe. Alle befinden sie sich im oder um das Gunzesrieder Tal westlich von Sonthofen herum im Naturpark Nagelfluhkette. Genauer gesagt liegt diese Alp oberhalb des idyllischen Ostertales.
Der Weg dorthin ist jedoch beschwerlich, und zurück muss man mit dem Renner leider auch wieder. Die Abfahrt ist dank vieler Steine auf dem schlechten Belag und vieler tiefer querverlaufender Abwasserrinnen alles andere als ein Spaß. Aber wenn man einmal im Gunzesrieder Tal unterwegs ist, dann ist der Weg einfach zu verlockend, um ihn rechts oder links liegen zu lassen. Menschen sind dem Autor bei der Befahrung auch nicht begegnet.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler 

Liste der Auffahrten
| Nordostauffahrt aus dem Gunzesrieder Tal | 6,3 km | 407 Hm | ![]() | ![]() |
Nordostauffahrt aus dem Gunzesrieder Tal 6,3 km / 407 Hm

Wir starten im Gunzesrieder Tal, das wir taleinwärts fahrend nach der Brücke und dem Abzweig zum Allgäuer Berghotel hinter Gunzesried nach schräg links in eine unscheinbare und unbeschilderte Straße verlassen, die laut einem Schild vom 1.11. bis 15.5. nicht betreten werden darf und für den öffentlichen motorisierten Verkehr gänzlich gesperrt ist. Nach einem etwas steileren Einstieg steigt die Straße auf den nächsten 4 km nur mäßig an, und so hat man Zeit zum Einrollen.
Schließlich verlässt man die z.T. frisch asphaltierte Straße im Ostertal über eine Brücke nach links in Richtung Mitterälpl (siehe Hinweisschilder für Wanderer). Geradeaus ginge es nahezu flach weiter zur Grafenälpehütte (1113 m), einer Jagdhütte des Forsthauses Sonthofen, wo der Asphalt dann endet. Hat man sein Rad über das verschlossene Weidegatter gehievt, kann es auf nun deutlich schlechterer Fahrbahn weitergehen. Mit 11 bis 15 % klettert man die letzten 2,2 km zur Mitteralpe meist im lichten Wald aufwärts. Die Aussicht hält sich dabei in Grenzen. Oben angekommen gestaltet sie sich schon besser, ist aber auch nicht überwältigend.
Die Abfahrt ist dann, wie gesagt, mit Vorsicht zu genießen. Der Versuch, jede querverlaufende Wasserablaufrinne zu überspringen, scheitert bald an deren Häufigkeit und den damit verbundenen zunehmend schwächer werdenden Armen, sowie an diversen Splittbänken.
Achso, ob die Alp bewirtschaftet ist, können wir leider nicht sagen. Unser Autor sah nur zwei Personen vor der Hütte sitzen, hatte es aber nach einer anstrengenden Tour eilig wieder hinunter und heim zu kommen.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler 






