Mur de Huy (204 m)

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Mur de Huy (204 m)
Mauer von Huy

Ardennen, Wallonien.
Das steilste Stück, die Links-Rechts-Kombination
Die Mur de Huy ist neben der Muur van Geerardsbergen wohl die bekannteste und legendärste „Mauer“ im Radsport und Scharfrichter sowie Schlusssteigung beim Flèche Wallonne. Sie führt von Huy, welches an der Meuse (Maas) liegt, in südwestlicher Richtung mit bis zu 20 % hinauf zur Eglise Notre-Dame de La Sarte à Huy, wo sich dann auch der Zielstrich beim Flèche befindet. Somit ist sie wohl auch die härteste Zielgerade (oder besser gesagt der härteste Schlussanstieg) eines Eintagesrennens.
Dort oben befindet sich neben der Kirche auch die Bergstation einer Seilbahn, die Touristen von Huy hinauf befördert. Zum Hochpunkt gibt es auch nur den Weg über die Mur, der beschreibenswert ist. Die Anfahrt von der anderen Seite, also von La Sarte, ist flach. Die Mauer ist eigentlich eine Abkürzung der N66, die in einem großen Bogen von Huy nach La Sarte führt und weiter wellig in südwestlicher Richtung verläuft.

Unter freundlicher Mithilfe von kletterkünstler.
Für die Beschreibung danken wir Torsten Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Auffahrt von Huy 1,4 km129 HmSchön: 1 SterneHart: 4 Sterne

Auffahrt von Huy   1,4 km / 129 Hm Schön: 1 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Auffahrt von Huy
Man fährt in Huy auf der N64/N641 in südlicher Richtung und biegt bald nach der Brücke über die Meuse nach links ab auf die N66 in Richtung La Sarte. Diese Straße steigt sofort an, man befindet sich aber noch nicht auf dem Mauerweg. Dennoch zählen wir diesen Abschnitt bereits zur Auffahrt. Nach 250 m biegt die Straße leicht nach rechts ab, und man erreicht einen Platz, an dem rechts neben der Straße das Schild „Mur de Huy“ den richtigen Weg weist, der scharf rechts zu finden ist. Kurz danach durchfährt man eine Straßenverengung, und es steht auf einem Schild, dass hier die Hölle beginnt. Dass ich das nicht fotografiert habe, liegt an meinen nicht vorhandenen Französischkenntnissen. Mein Begleiter sagte mir erst hinterher, was da zu lesen war...
Die Straße steigt direkt mit über 10 % an, und der schmale Weg führt die ganze Zeit sehr dicht an alten Steinhäusern vorbei. Auf der Straße kann man zudem die ganze Zeit lesen, in welcher Stadt man sich befindet, falls man dies angesichts der Strapazen schon vergessen hat.
Es folgt eine Rechtskurve, es wird immer steiler, bis man plötzlich in der Tat das Gefühl hat, vor eine Wand zu fahren. Nach einem ersten Rechtsknick vollzieht der Weg wenig weiter einen scharfen Linksknick und windet sich sofort wieder nach rechts. Das kann man schon vorher sehen, und ich schoss ein Foto. Diese bekannte Stelle ist das steilste Stück der Mur. Ganz innen misst der Radcomputer kurz 23 bis 25 %, ansonsten dürften 19 bis 20 % erreicht werden.
Das erneute Anfahren am Berg, nachdem ich das Foto gemacht hatte, war eine Herausforderung der besonderern Art. Es geht unvermindert steil weiter, und in einer Linkskurve hat man das Schlussstück erreicht und auch bald hinter sich gebracht. Oben sieht man linkerhand die Bergstation der Seilbahn und rechterhand die Eglise Notre-Dame de La Sarte à Huy.

Fährt man einfach weiter geradeaus, so gelangt man auf dem Weg des Flèche Wallonne zur N66 und weiter in Richtung Strée. Möchte man wieder hinunter nach Huy, so kann man bereits in die erste Straße nach der Kirche links abbiegen und gelangt auch so wieder zur N66, die einen wieder hinunter ins Stadtzentrum führt, wo weitere Anstiege wie der Thier de Huy oder der Montagne Corroy in Angriff genommen werden können.

Unter freundlicher Mithilfe von kletterkünstler.
Für die Beschreibung danken wir Torsten Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
kletterkünstler Mail an Absenderohne Zeit21.08.2010
Torsten Mail an Absenderohne Zeit21.08.2010