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Obermutten (1863 m)

Obermutten.

Auffahrten

Von Renko – Die offiziell am 21. Oktober 2006 eingeweihte neue Straßenverbindung nach Mutten hat ihren Ausgangspunkt an einem ganz bekannten Punkt Graubündens, die Soliserbrücke. Hier gibt es allerdings schon drei: Eine neuere Straßenbrücke, die Eisenbahnbrücke, sowie die alte Straßenbrücke. Sie liegen alle 90 Meter über der Schynschlucht.
Von Thusis kommend biegt man gerade vor den Brücken rechts ab. Es beginnt die 6,4 km lange Strecke bis Mutten. Die Steigung liegt recht konstant bei 8 bis 12 %. Die schmale Straße bietet durchweg Platz für Pkw und Fahrrad. Der Belag entspricht dem jungen Alter der Straße. Einzig zwei kurze Strecken sind mit einem rauen Belag versehen.
Nach 4,4 km erreicht man das Kernstück der neuen Verbindung: den 1312 m langen Muttnertobel-Tunnel. Die Steigung im beleuchteten Tunnel liegt bei rund 3 %. Nach der Ausfahrt nimmt die Steigung zu. Nach 6,4 km mündet von rechts her die alte Straße aus dem Tal ein.
Dann fährt man durch das sehr ursprünglich gebliebene Dorf Mutten. Am Ausgang ist die Steigung erstmals über zehn Prozent. Im Anschluss daran hört dann die Asphaltierung auf. So schlimm ist dies in der Tat auch nicht, denn für die verbleibenden 3,8 km stellt sie so manche geteerte Straße in den Schatten. Zudem sind zwei Kehren zur Stabilisierung der Fahrbahn geteert. Problematischer sind die Steigungen, die so gut wie nie unter 10 % gehen und abschnittsweise sogar das Doppelte annehmen.
Nach insgesamt 10,5 km hat man das Ziel erreicht: Das weniger als 100 Einwohner zählende Dörfchen Obermutten. Die Aussichten sind grandios. Nach Westen hin das Val Schons mit dem Rheinwaldhorn am Horizont; nach Norden hin die Dörfer Zorten und Vaz unterhalb der Lenzerheide. Auch die Häuser und vor allen Dingen die kleine Holzkapelle deuten klar auf den Walser Ursprung des Dorfes.
Obermutten bildet im geographischen Sinne einen Passübergang. Leider ist ab hier Richtung Zillis nichts mehr möglich mit dem Rennrad. Für MTB-Fahrer ist die „Veia Surmirana“ nach Schiebepassage durchwegs fahrbar und dementsprechend sehr beliebt.

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Von Renko – Zwischen dem Beginn der neuen Auffahrt und Calabria (Richtung Thusis) liegt an der Hauptstraße ein knapp über einen Kilometer langer Tunnel, der durchfahren werden muss. Der Abzweig danach ist nicht mehr ausgeschildert. Von der Soliserbrücke her biegt man scharf links ab, der Asphaltbelag endet fast gleichzeitig. Nun beginnt die Auffahrt.
Auf den 3,7 km bis Mutten folgen 20 Kehren, das ganze bei durchgehend zweistelligen Steigungsprozenten.
Die Straße ist 2007 noch in einem guten Zustand. Einzig in manchen Kurven hat Schmelz- oder Flutwasser tiefere Rinnen in die Oberfläche gegraben. Es liegt meist auch etwas Splitt, aber trotz der Steigung drehte das Hinterrad nie durch.
Nach 3,7 km biegt man nach rechts ab und fährt weiter durch Mutten bis Obermutten auf der oben beschriebenen Naturstraße.
Gemessen an der Gesamtauffahrt hat man es hier mit einer Straße zu tun, die einen Steigungsdurchschnitt von fast 13 % aufweist. Zudem ist die Straße nur in der Ortschaft Mutten geteert. Grob gerechnet bekommt diese Auffahrt nach der Bewertungsformel von salite.ch über zweihundert Härtepunkte, so etwa wie der Passo Telegrafo. Somit müsste die Straße zu den für Radfahrer anspruchsvollsten der Alpen gehören. Aber Motivation ist der halbe Sieg: Was könnte mehr motivieren als eine konstant recht steile Straße ohne Asphaltbelag?

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