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Passo del Tomarlo (1486 m)

Hat Spass gemacht ... (Saisonauftakt in Ligurien 2011)

Auffahrten

Von majortom – Auf der Westseite des Passo del Tomarlo gibt es einige Varianten, die von verschiedenen Ausgangspunkten im Aveto-Tal starten und sich schließlich spätestens in Santo Stefano d’Aveto zum Schlussanstieg vereinen. Die Hauptroute (SP654) zweigt schon in Rezzoaglio aus dem Aveto-Tal ab und führt über einen Hügel von ca. 200 Hm nach Gramizza in ein Seitental gleichen Namens. Hier zweigen auch die parallel zum Tomarlo verlaufenden Pässe Chiodo und Romezzano ab, so dass wir Gramizza hier auch als Ausgangspunkt der Tomarlo-Auffahrt ansehen.
In Gramizza überqueren wir den Bach gleichen Namens und folgen bei sehr mäßiger Steigung weiter der in Richtung Santo Stefano ausgeschilderten SP654, die uns zunächst Richtung Norden führt. Auf diesem eher unspektakulären ersten Abschnitt bis Santo Stefano bezwingt man auf 5,6 km ganze 255 Hm – kein Problem. In Allegrezze (3,1 km) trifft eine zweite, deutlich steilere Auffahrtsvariante aus dem Aveto-Tal auf die Hauptroute, in Santo Stefano schließlich eine dritte.
Der mit einem netten castello und einer hübschen Kirsche geschmückte Wintersportort stellt dann eine Zäsur dar, da sich die Strecke nun um 180 Grad in südliche Richtung wendet. Gleichzeitig legt auch die Steigung etwas zu, bleibt aber immer noch im angenehmen Bereich von 5–7 %, vielleicht mal 9 % in kurzen Spitzen. Wir fahren nun an der Südwestflanke des Monte Maggiorasca entlang und können so mit zunehmender Höhe immer bessere Ausblicke zurück ins Tal und auf Santo Stefano genießen. So wirklich spektakulär wird der Pass landschaftlich gesehen jedoch erst im obersten Teil, wenn der Baumbewuchs mehr und mehr zurück geht und die Ausblicke auf beeindruckende Felsformationen immer zahlreicher werden.
Kurz vor der Passhöhe zweigt dann rechts die Kammstraße in Richtung Passo Romezzano und Chiodo ab. Man sollte es sich aber, auch wenn man die Kammstraße befahren möchte, nicht nehmen lassen, die letzten etwa 200 m zur Passhöhe zurückzulegen. Zum einen kann man sich natürlich mit einem Foto vor dem Passschild belohnen, zum anderen ist es erst der spektakuläre Ausblick über die sich nördlich anschließende Berglandschaft des Apennin, der für diese Auffahrt den fünften Schönheitsstern rechtfertigt.
Am Pass überquert man gleichzeitig die Grenze zur Emilia-Romagna. Die Route führt nun entweder abwärts ins Ceno-Tal oder aber noch kurze Zeit weiter bergauf über den Passo del Zovallo nach Norden ins Val Nura.


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Von tobsi – Die Auffahrt aus Anzola stellt eine wirkliche Rollerauffahrt dar, nicht aufgrund der Durchschnittssteigung, als vielmehr durch die gleichmäßige Steigung. Bestens ausgebaut führt die Straße aus dem kleinen Ort Anzola heraus. Für Kurzweil sorgen zu Beginn mehrere Kehren, die in weiten Schwüngen angelegt sind. Im unteren Teil sollte man eine Abzweigung zu einem kleinen Bergdorf ignorieren und dem Hinweisschild Richtung Tomarlo folgen.
Nach diesem Abzweig werden die Kurven weniger; nur noch drei Doppelkehren sorgen im oberen Teil für Abwechslung. Obwohl weiter oben die Vegetation mehr wird, liegt der gesamte Anstieg am Mittag in der Sonne, weshalb es im Sommer ziemlich warm werden kann. Nach 10 Kilometern hat man die Kreuzung zwischen Tomarlo und Zovallo erreicht. Uns trennen noch 400 flache Meter bis zum Passschild des Tomarlo, das links der Kreuzung liegt.

10 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:49:03 | 11.05.2017
Dirk72
Mittlere Zeit
Dolce Vita
01:02:34 | 01.04.2011
Jan

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