Passo della Presolana (1297 m)

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Passo della Presolana (1297 m)

Alpen, Bergamasker Alpen und Lago d'Iseo, Lombardei.
Abfahrt Richtung Dezzo di Scalve, Blick Richtung Vivionepass.
Der Passo della Presolana liegt am Südrand des Regionalparks der Bergamasker Alpen und führt vom Valle di Scalve hinüber in das Valle Sponda. Mit dem Passo di Zambla im Osten und dem Passo del Vivione im Westen lässt er sich zu einer schönen Ost-West-Durchquerung der Bergamasker Alpen kombinieren. Lediglich die verkehrsreichere Gegend rund um Clusone lässt man am besten zügig hinter sich.
Die Ostanfahrt von Dezzo di Scalve (750 m) ist landschaftlich sehr schön und meistens einsam zu fahren. Auf der westlichen Seite aus Richtung Clusone (648 m) kommend fährt man hingegen bis etwa 3 bis 4 km vor der Passhöhe durch zahlreiche Dörfer. Die Verkehrsdichte ist hier deutlich höher. Lediglich die letzten Kilometer führen wie auf der Ostseite auf ruhiger Straße durch schöne Waldlandschaft.
Auf der Passhöhe selbst liegt die kleine Ortschaft Presolana. Hier bieten sich mehrere Gelegenheiten zur Einkehr. Die Straße ist durchgehend zweispurig und hat einen recht ordentlichen Belag.
Beim Giro d'Italia 2004 war Presolana Zielort der 19. Etappe, die von Bormio aus über den Mortirolo und den Passo di Vivione führte. Die Zielankunft war allerdings ziemlich kurios. Nachdem gerade mal die ersten zwei Dutzend Fahrer mit weitem Vorsprung ins Ziel gekommen waren, brachen die Zuschauer wie auf Kommando auf und begannen die Straße zu bevölkern. Vom Hubschrauber aus konnte man dann minutenlang beobachten wie sich die Rennfahrer mit wüsten Beschimpfungen und rabiaten Stößen den Weg durch die Menge bahnen mussten.
Für die Beschreibung danken wir thomasg Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Ostanfahrt von Dezzo di Scalve7,2 km547 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne
Westanfahrt aus Clusone14,5 km658 HmSchön: 0 SterneHart: 2 Sterne

Ostanfahrt von Dezzo di Scalve  7,2 km / 547 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostanfahrt von Dezzo di Scalve
Von Dezzo di Scalve aus folgt man der Hauptstraße einige 100 m talabwärts. Kurz bevor die Straße in die enge Schlucht des Fiume Dezzo eintritt biegt nach rechts die gut beschilderte Auffahrt zum Passo della Presolana ab. Etwa auf gleicher Höhe mündet von der linken Seite aus die Straße über den Croce di Sálven (1108 m) nach Breno im Valle Camonica.
Die Auffahrt beginnt zunächst moderat mit etwa 5 bis 6 % Steigung. Dabei schmiegt sich die Straße eng an den südlichen Talhang und erlaubt tiefe Ausblicke in die Schlucht des Fiume Dezzo. Über die ersten Kilometer hinweg nimmt die Steigung dann langsam auf etwa 8 bis 10 % zu. Diese Steigung wird die meiste Zeit beibehalten und nur durch vier kurze Steilstücke von bis zu 14 % unterbrochen.
Nach etwa 5 km erreicht man die erste Kehre und die Aussicht wird zunehmend durch Wald verdeckt. Über insgesamt 9 Kehren windet sich die Straße bergwärts und man erreicht ca. einen halben Kilometer vor der Passhöhe das Ortsschild von Presolana. Die Steigung lässt in der letzten Kehrengruppe auf dem letzten Kilometer spürbar nach. Fast entspannt rollt man durch die Häuser von Presolana zur Passhöhe.
Für die Beschreibung danken wir thomasg Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Bergsprinter1 Mail an Absender0 h 32 m 00 s30.06.2008
Mittlere Zeit: masch Mail an Absender0 h 39 m 00 s06.08.2008
Langsamste Zeit: 0 h 44 m 00 s12.08.2009

Westanfahrt aus Clusone  14,5 km / 658 Hm Schön: 0 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westanfahrt aus Clusone
Dieser Pass hat definitiv zwei Gesichter. Ist die Anfahrt aus Osten sowohl sportlich interessant und landschaftlich toll, hat die Anfahrt aus Clusone absolut nichts zu bieten und muss lediglich erklommen werden, um zum außerordentlich empfehlenswerten Passo del Vivione zu gelangen.
Bereits der Großraum um Clusone ist sehr hässlich und verkehrsreich. Kurz außerhalb Clusones beginnt die Straße zu steigen. Man durchfährt nun bei moderater Steigung diverse Dörfer, welche ganz im Zeichen des Skitourismus auf der Passhöhe stehen. Aufgrund der schroffen Charakteristik des Passes auf der Ostseite hat sich die ganze Bautätigkeit auf der Westseite des Passes entwickelt. Erst im Angesicht der ebenfalls sehr hässlichen und völlig verwüsteten Passhöhe kommt etwas Passgefühl auf, da die Straße auf den letzten 2 Kilometern etwas schmaler wird und sogar eine kleine Serpentine durchfahren wird.
Wohl wäre die umgebende Landschaft einigermaßen schön, jedoch bleibt der Blick – auch aufgrund des regen Verkehrsaukommens – auf die nächsten 10 Meter Asphalt fokussiert und man kann sich glücklich schätzen, wenn man die Passhöhe erreicht hat und man sich in die Abfahrt auf der völlig gegensätzlichen Seite des Passes stürzen kann.
Für die Beschreibung danken wir helmverweigerer Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Pastorius Mail an Absenderohne Zeit07.07.2004
Mika972 Mail an Absenderohne Zeit13.04.2002