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Passo di San Pellegrino (1918 m)

Eine Kirche, ein Parkplatz und ...

Auffahrten

Kurz nach der Abzweigung in Cencenighe geht es zunächst in einen über einen Kilometer langen Tunnel, der einigermaßen ausgeleuchtet ist. Da dahinter noch einige Örtchen liegen, ist die Straße leider noch recht befahren. Die nächsten fünf Kilometer steigt die Straße nur flach an, bevor sie dann noch vor Falcade merklich steiler wird. Ein gutes Stück hinter Falcade kann man dann entscheiden, ob man zum Passo di Valles oder zum Passo di S. Pellegrino abzweigen möchte. Hier wird die Straße, die ab Falcade nur noch wenig befahren ist, deutlich schmaler und der wirklich harte Teil der Strecke beginnt. In mehreren Serpentinen mit Steigungen jenseits von 15% schiebt sich die Straße nach oben. Wer hier „nach alter Schule“ mit zwei Kettenblättern rauf möchte, sollte ausreichend Kraft in den Beinen haben! Oben raus wird der Pass dann flacher. Doch wenn man oben beim Passschild absteigt, um sich in den anliegenden Gaststätten etwas auszuruhen, dann weiß man, was man geschafft hat.
82 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:04:16 | 10.09.2008
Friede
Mittlere Zeit
01:28:00 | 03.08.2009
hlgr
Dolce Vita
02:08:00 | 08.08.2008
stef123
Von gws – Wie im Fleimstal (Val di Fiemme) üblich, gibt es auch für Moena (1152 m) eine Umfahrung, und der Passo San Pellegrino ist, zumindest wenn man von Süden kommt, auf dieser Route ausgeschildert. Als Radsportbegeisterter sollte man aber ins Ortszentrum fahren und von dort aus der Beschilderung zum Pass folgen.
Wenige Meter nach der Abzweigung Richtung Osten überqueren wir den Avisio-Bach und kurz danach beginnt nach einem Rechtsknick die Strecke gleich einmal kräftig anzusteigen (8–10 %). In der ersten Kehre wird es kurz flacher, bevor es dann gleich wieder zweistellig weiter ansteigt. In diesem Abschnitt genießt man einen traumhaften Ausblick auf die Bergzacken der Latemartürme und des Rosengartens auf der gegenüberliegenden Talseite.
Nach gut einem Kilometer erreichen wir einen Kreisverkehr, in den auch die Anfahrt von der Umfahrung einmündet. Wir nehmen die erste Ausfahrt, kommen zu einer weiteren und gleichzeitig auch schon letzten Kehre. Wenig später wird es schon wieder deutlich flacher (ca. 6 %), und wir tauchen in den waldreichen unteren Teil der Auffahrt ein. Bei den ersten wenig dekorativen Liftanlagen wird es sogar ganz flach, bevor wieder eine höhere Steigung ansteht. Dieser äußerst rhythmusstörende Wechsel aus flacheren und deutlich steileren Passagen (bis deutlich über 10 %) kennzeichnet den gesamten Anstieg.
Die Straße zieht sich weiter zuerst rechts, dann links des San Pellegrino-Bachs (aus dem aber nicht das berühmte gleichnamige Mineralwasser stammt) bergauf. Nach gut 4,5 km verkündet ein 14 %-Schild dann den steilsten Teil der Auffahrt. Nach 500 Metern ist das Steilstück aber auch schon wieder geschafft, und es setzt sich das Wechselspiel flacher und steilerer Streckenabschnitte weiter fort.
Nach ungefähr 7 km lichtet sich der Wald, und wir erreichen das Almgebiet, das sich in mehreren weiteren Stufen bis knapp unterhalb zur Skistation am Pass hinzieht. Insgesamt ist der dieser weniger schattige Abschnitt aber doch um einiges flacher als die ersten Kilometer im Wald. Auch wenn die Westauffahrt zum San Pellegrino einzeln gesehen nicht so viel hergibt wie seine deutlich anspruchsvollere Ostseite, so lässt er sich doch in sehr schöne Touren über den Passo di Valles und weiter nach Süden über den Rollepass oder zurück ins Fleimstal einbauen.

73 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:41:59 | 18.08.2006
Edeldomestik
Mittlere Zeit
00:53:20 | 14.07.2005
Tommy68
Dolce Vita
01:16:57 | 25.08.2013
Quappo
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