Plätzwiesen (1993 m)

Verstecke den Buchungsstand der quaeldich-Reisen & Events
netzathleten

Plätzwiesen (1993 m)
Prato Piazza

Alpen, Südtirol, Dolomiten, Trentino - Südtirol.
Plaetzwiesen - Monte Cristallo.
Im Sattel zwischen Dürrenstein (2839 m) und Hoher Gaisl (3146 m) befindet sich eine weite Alm, die Plätzwiese. War früher einmal eine durchgehnde asphaltierte Verbindung zwischen dem Pustertal und dem Höhlensteintal vorhanden, so ist heute nur noch die Nordanfahrt asphaltiert. Die Südrampe von Schulderbach ist unseren Informationen zufolge nur noch für sehr staubtolerante Fahrer mit dem Rennrad befahrbar. Die Nordanfahrt beginnt zwischen Welsberg und Niederdorf im Pustertal an der verkehrsreichen SS49.
Die Straße wird im Sommer von vielen Wanderern und im Winter von Skitourengehern und Langläufern benützt und ist daher das ganze Jahr über geräumt, dennoch wird man mit dem Rennrad im Hochwinter kaum bis oben kommen. Oben gibt es zwei Parkplätze, die bei gutem Wetter auch immer gefüllt sind. Zusätzlich ist die Straße im Sommer untertags bergwärts gesperrt, da sie sich im Naturpark Fanes-Sennes-Prags befindet und die Parkplätze ohnehin voll sind. Daher verkehrt ein Shuttlebus ab Brückele, wo sich ein weiterer großer Parkplatz befindet. Man kann diese Auffahrt also untertags fast ohne motorisierten Verkehr genießen – jedoch Vorsicht vor dem breiten Bus auf der schmalen Straße!
In der näheren Umgebung bieten sich die Straße zum Pragser Wildsee, zum Rifugio Auronzo bei den Drei Zinnen oder die Straße auf den Vierschachberg zur Kombination an. Auch zu den großen Dolomitenpässen ist es nicht allzu weit.
Für die Beschreibung danken wir Roli Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordanfahrt aus dem Pustertal von der SS49 14,3 km870 HmSchön: 5 SterneHart: 3 Sterne
Südanfahrt von Schluderbach7 km524 HmSchönheit nicht bewertetHärte nicht bewertet

Nordanfahrt aus dem Pustertal von der SS49   14,3 km / 870 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt  Nordanfahrt aus dem Pustertal von der SS49
Ziemlich genau zwischen Niederdorf (Villabassa) und Welsberg (Monguelfo) zweigt von der SS49 Richtung Süden die Straße nach Prags ab. Man unterquert sofort die Bahnlinie, und der Anstieg beginnt. Auf den ersten Kilometern geht es nur leicht bergauf, und schon nach 2,5 km ist der weit verstreute Ort Prags erreicht. Hier befindet man sich in der Ortschaft Außerprags und biegt nach links ab. Gerade aus gelangt man zum malerischen Pragser Wildsee.
Nach eineinhalb steileren Kilometern erreicht man die Abzweigung nach Bad Altprags und wenig später einige Skilifte. Es folgen einige flachere Meter, bevor es bei Kilometer 6,3 steiler werdend über eine Brücke geht. Geradlinig zieht die Straße nun bei knapp 10 % ins Tal hinein. Diese Rampe ist jedoch nur etwa 800 m lang, danach geht es fast eben bis zum Großparkplatz Brückele.
Ab hier hat man im Sommer tagsüber seine Ruhe, sofern nicht gerade der breite Shuttlebus oder ein abfahrendes Auto daher kommt. Statt mit Autos hat man jedoch auf den letzten sechs Kilometern mit den Steigungsprozenten zu kämpfen, denn immerhin sind noch fast 500 Hm zu überwinden. In acht schön angelegten Kehren geht es gleichmäßig bei zwischen sieben und zehn Prozent nach oben, jedoch immer im lichten Wald, der nur manchmal Ausblicke auf die Hohe Gaisl und den Dürrenstein zulässt.
Wer nach der achten Kehre glaubt, dass nun das gröbste geschafft ist, der täuscht sich gewaltig. Auf den letzten 800 m besteht eine Ampelregelung, da die Straße hier nur noch einspurig ist. Die Ampel ist alle 5 Minuten für 4,5 Minuten grün, wenn man den Schildern glauben darf. Auf diesem Schlussstück liegt die Steigung bei über 12 % und erreicht Spitzen von etwa 17 %. Eng am Hang entlang geht es bergauf an den beiden Parkplätzen vorbei, bis der Asphalt an einem Weiderost endet. Gleichzeitig befindet man sich hier auch an der Baumgrenze, und daher lohnt es sich, noch zumindest die 400 m auf Schotter zum Gasthaus Plätzwiese weiter zu fahren, um den Ausblick, vor allem auf die Hohe Gaisl, richtig genießen zu können.
Wenn die Schotterstraße trocken ist, ist es sogar empfehlenswert, noch bis zur Dürrensteinhütte (2040 m, 4 km ab Asphaltende) weiter zu fahren, was auch mit dem Rennrad problemlos möglich ist. Dort ist der Ausblick auf die Cristallo-Gruppe noch deutlich besser. Um jedoch die nahen Drei Zinnen zu sehen, muss man per pedes entweder die Strudelköpfe (2307 m) oder den Dürrenstein besteigen.
Für die Beschreibung danken wir Roli Mail an Absender

Highscores

Highscore eintragen. Alle 25 Einträge anzeigen.
Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: elmi_aus_lohr Mail an Absender0 h 32 m 30 s14.06.2009
Mittlere Zeit: Schweinehundgassigeher Mail an Absender0 h 46 m 00 s19.09.2007
Langsamste Zeit: 0 h 56 m 48 s12.08.2011

Südanfahrt von Schluderbach  7 km / 524 Hm Schönheit nicht bewertet Härte nicht bewertet

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südanfahrt von Schluderbach
Die Südanfahrt von Schluderbach (1469 m) ist nur mit dem Mountainbike befahrbar (oder von Rennradfahrern, die absolut schmerzfrei mit ihrem Material umgehen). Dies haben wir im ultimativen Selbstversuch (allerdings in der Abfahrt) festgestellt.
Ist der Belag im oberen Teil noch wie im Abschnitt zwischen Plätzwiese und Dürrnsteinhaus sehr fest und gut befahrbar, so ändert sich das, sobald man nach 500 m in den Wald einfährt. Dort dominiert die meiste Zeit grober und tiefer Schotter, der lediglich in kurzen Abschnitten von festerem Naturbelag abgelöst wird. Die kärglichen Asphaltreste, die wohl noch aus der Kaiserzeit stammen, sind kaum erwähnenswert und bieten jeweils nur wenige 10 m Erholung. Erst einige hundert Meter vor der Einmündung in die SS51 bei Schluderbach wird die Straße dann einigermaßen befahrbar. Die Steigung beträgt meist 7–8 % und wird nur durch einige kurze bis zu 15 % steile Abschnitte unterbrochen.
Für die Beschreibung danken wir thomasg Mail an Absender

Highscores

Highscore eintragen.
Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
ritzelfuchser Mail an Absenderohne Zeit04.01.2011