Rodder (Hocheifel) (505 m)

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Rodder (Hocheifel) (505 m)

Eifel, Hocheifel, Mittleres Ahrtal, Rheinland-Pfalz.
Der kleine Ort Rodder liegt in der Hocheifel auf einer Art Hochplateau oberhalb des mittleren Ahrtals und liegt südlich des ebenfalls im Pässelexikon beschriebenen Hochpunktes Reifferscheid. Nicht verwechseln sollte man Rodder mit einem gleichnamigen Ort in der Osteifel.
Der Anstieg aus Antweiler im Ahrtal ist zwar nicht so schön einsam und verwegen wie das Parallelsträßchen nach Reifferscheid, weist dafür aber immerhin über eine Strecke von mehr als einem Kilometer eine zweistellige Durchschnittssteigung auf. Hier kommen also ambitionierte Kletterer durchaus auf ihre Kosten; die ganz extremen Steigungen bleiben zwar aus, dennoch gehört die Straße eher zu den härteren Eifelrouten. Am höchsten Punkt kurz vor dem Zielort bietet sich zusätzlich noch ein sehr schönes Panorama nach Süden und Südwesten in die Hocheifel, beispielsweise zur Hohen Acht und zum Hochkelberg.
Neben der bereits erwähnten Straße nach Reifferscheid bietet sich natürlich vor allem der Anstieg nach Aremberg auf der anderen Seite des Ahrtals zur Kombination an, der ebenfalls in Antweiler beginnt.
Für die Beschreibung danken wir majortom Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westanfahrt von Antweiler2,9 km210 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne

Westanfahrt von Antweiler  2,9 km / 210 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westanfahrt von Antweiler
Unsere Beschreibung beginnt in Antweiler an der Abzweigung in Richtung Rodder, die sozusagen schräg gegenüber dem Abzweig nach Aremberg liegt. Zunächst überqueren wir die Ahr, dann beginnt die Straße langsam die östliche Hangseite empor zu klettern. Auf den ersten paar hundert Metern ist die Steigung jedoch noch moderat, und wir können munter pedalieren. Die Angabe „Rodder 3 km” auf dem Wegweiser im Kopf, genauso wie den zurückzulegenden Höhenunterschied von etwas über 200 Hm, wissen wir jedoch, dass da noch was kommen muss.
Erst einmal kommt eine Linkskehre, wir verlassen Antweiler mit einem letzten Blick hinab ins Ahrtal und tauchen dann in den Wald ein. Mit einer Rechtskurve wird es dann so langsam steiler, und wir stoßen erstmals in den Bereich jenseits der Zehn-Prozent-Marke vor. Sinnigerweise hat man ein Schild, das vor 12 % Steigung warnt, genau dort aufgestellt, wo es erstmal wieder flacher wird.
Während wir auf gut ausgebauter Straße weiterhin durch den Wald fahren, pendelt die Steigung für etwa einen Kilometer um oder sogar über zehn Prozent. Es handelt sich mit Sicherheit nicht um den schwersten Anstieg im Umkreis, dennoch fordert die kontinuierlich steile Strecke hier einiges an Kraft und Durchhaltevermögen. Eine abwechslungs- und kurvenreise Trassierung sorgt glücklicherweise für etwas Ablenkung, der dichte, dunkle Wald hingegen wirkt sogar leicht unheimlich.
Wenn sich dann nach 2,3 km der Wald wieder lichtet, haben wir den Höhenunterschied dann auch so gut wie überwunden. An dieser Stelle kann man links den markanten Aremberg auf der anderen Seite des Ahrtals erkennen. Auf den letzten Stück hinein nach Rodder sollte man dann aber nach rechts schauen – ein großartiges Panorama der Hocheifel entlohnt uns für die Strapazen des Anstiegs.
In Rodder gibt es zwei Möglichkeiten zur Weiterfahrt: der Hauptstraße folgend gelangt man über Honerath hinab nach Adenau, während es links über das Hochplateau nach Reifferscheid geht, von wo aus man über die dort beschriebenen Wege zurück ins Ahrtal hinab nach Fuchshofen oder Schuld fahren kann.
Für die Beschreibung danken wir majortom Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.pmahl Mail an Absender0 h 12 m 00 s28.03.2012
majortom Mail an Absenderohne Zeit15.11.2009
smk r Mail an Absenderohne Zeit29.04.2012