Roßfeld-Höhenringstraße (1560 m)

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Roßfeld-Höhenringstraße (1560 m)
Ahornbüchsenkopf

Alpen, Oberbayrische Alpen, Berchtesgadener Alpen, Bayern.
Die Passhöhe Ahornbüchsenkopf liegt auf der mautpflichtigen Rossfeldringstraße, diese beginnt am Obersalzberg und endet in Oberau. Mit fast 1600 m Höhe beinhaltet sie den wohl höchsten mit dem Rennrad befahrbaren Übergang Deutschlands. Höher geht es nur in Sackgassen, zum Beispiel als Härtetest zur Schlappold-Alpe.
Der oberste Teil der Rossfeldringstraße verläuft auf einem Bergkamm und bietet daher einen traumhaften Rundblick. Überragt wird die Strecke vom Felsmassiv des Hohen Göll (2523 m) im Süden. Nach Osten reicht der Blick über das Salzachtal hinweg auf die Berge des Salzkammerguts und auf den Dachstein (2995 m). Weiter nördlich liegt die Stadt Salzburg, während der Berchtesgadener Hochthron (1973 m), das Lattengebirge (1738 m) und die Reiteralpe (2045 m) den westlichen Horizont begrenzen.

Liste der Auffahrten

Westrampe über die B42511 km1020 HmSchön: 4 SterneHart: 5 Sterne
Nordrampe von Hallein14 km1123 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne

Westrampe über die B425  11 km / 1020 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 5 Sterne

Profile und Tracks

Die Straße zum Ahornbüchsenkopf überwindet auf 11 km Länge 1020 Höhenmeter, das entspricht einer Durchschnittssteigung von 9,3 %. Ausgangspunkt ist die Brücke der B425 über die Berchtesgadener Ache, hier kann der Autor nur jedem empfehlen, sofort runterzuschalten. Vor einem baut sich die erste Steilrampe mit 24 % Steigung auf, man steht praktisch am Berg und hat das Gefühl, nicht vorwärts zu kommen. Die Straße sollte möglichst trocken sein, so dass man aus dem Sattel gehen kann, weil sonst das Vorderrad versucht abzuheben. Nach etwa 200 m geht die Steigung wieder etwas zurück, bleibt aber häufig im zweistelligen Bereich. Bei Kilometer 2 folgt dann die nächste Rampe mit ebenfalls über 20 %; wenn man auch die gut überstanden hat, erreicht man nach 3,5 km mit durchschnittlich 11,4 % Steigung den Kreisverkehr an der ehemaligen Gaststätte Platterhof. Für 1,2 km fährt man nun auf der B319 Richtung Rossfeldringstrasse, dieser Abschnitt ist zum Glück flach. Hier hat man Zeit, sich zu regenerieren und kann die Aussicht auf den Berchtesgadener Hochthron genießen.
An der Klaushöhe geht es rechts ab auf die Mautstraße, für Radfahrer ist sie selbstverständlich gebührenfrei. Auf den letzten 6,3 km steigt die Straße noch einmal mit durchschnittlich 9,4 %. Zunächst bleibt die Steigung bei 6 bis 8 %, aber mit Beginn der letzten Serpentinen wird es mit bis zu 13 % noch einmal steiler. Dieser letzte Abschnitt verläuft unterhalb der zerklüfteten Nordwand des Hohen Göll; auf dem Felsgrad vom Kehlstein zum Hohen Göll erkennt man das 1837 m hoch gelegene Kehlsteinhaus. Dort führt ebenfalls eine Straße hinauf, leider ist sie für Radfahrer gesperrt, die Strecke ist ausschließlich für den Busverkehr freigegeben.
Schließlich erreicht man die 1560 m hohe Passhöhe Ahornbüchsenkopf, sie liegt nur wenige Meter unterhalb des Hauptgipfels (1604 m). Auf dem schmalen Gebirgsgrad sollte man noch weiter bis zum Rossfeldhaus fahren und die einmalige Hochgebirgskulisse genießen. Einkehrmöglichkeit gibt es sowohl an der Ahornalm, als auch am Rossfeldhaus.
Grundsätzlich sollte man vorne ein drittes Kettenplatt aufmontieren. Der Autor hatte eine Übersetzung von 30/25, damit kommt man auch die steilsten Rampen gut hoch. Der Fahrspaß wird leider durch den starken Autoverkehr etwas geschmälert. Vor allem der untere Teil ist sehr stark befahren, die Mautstraße im oberen Teil ist wesentlich ruhiger. Am besten sollte man den Anstieg unter der Woche und außerhalb der Ferienzeit in Angriff nehmen, schließlich ist das Berchtesgadener Land eines der größten Tourismuszentren in Deutschland.
Für die Beschreibung danken wir Louis Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Simplon15 Mail an Absender0 h 51 m 00 s02.07.2006
Mittlere Zeit: xXxThunderxXx Mail an Absender1 h 02 m 03 s27.07.2007
Langsamste Zeit: 1 h 19 m 39 s12.07.2008

Nordrampe von Hallein  14 km / 1123 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Die Strecke von der Salzburger Seite von Hallein über Bad Dürrnberg kann als eigenständige Auffahrt zum Roßfeld angesehen werden. In Hallein (461 m) zweigt am nördlichen Stadtrand von der B159 die Straße nach Bad Dürrnberg (772 m) ab. In rhythmischer Steigung (nie mehr als 12 %) geht es vom Beginn an reich an Aussicht höher, der Dorfkern von Bad Dürrnberg (Salzbergwerk) wird in einer weit ausholenden Schleife umfahren. Man passiert die Talstation der Zinkenkogellifte (Kilometer 4,7), danach geht es flach (bzw. ein paar Meter bergab) nordwestlich zur Staatsgrenze (5,9 km, 840 m). Die Straße wird nun auf ca. 700 m Länge etwas schmaler und schlechter, bis zur Einmündung in den eigentlichen Roßfeldring in Oberau (6,8 km, 860 m). Nun auf der gut ausgebauten Ausflugsstraße gleich kräftig steigend bergan, bis kurz nach dem Gasthof Pechhäusl die Mautstelle (10,2 km, 1160 m) erreicht wird.
Der gesamte Anstieg bietet eigentlich keine Flachstücke zum Erholen, er ist geprägt von längeren Rampen bis zu 14 %. Auch im Übrigen dürfte die Steigung kaum darunter sinken! Im Bereich der Waldgrenze auf ca. 1400 m (Roßfeldalm) kommt das einzige längere, etwas flachere Stück, bis man nochmals über zwei Schleifen steil hoch den höchsten Punkt am Parkplatz Roßfeld (Kilometer 14,0) erreicht. Von hier eröffnet sich eine atemberaubende Aussicht auf den Hohen Göll und die umliegenden Berge.
Nach der Abfahrt zur Mautstelle Süd weiter zur Klaushöhe fahren, dort zweimal rechts halten (Wegweiser Unterau beachten). Ab Unterau (730 m) entweder auf der Roßfeldstraße (wieder 130 Hm bergan) zur Einmündung in die Auffahrt von Hallein, oder auf schmaler Nebenstraße durch den Nesseltalgraben nach Scheffau und hinab zur Dürrnbergstraße.
Für die Beschreibung danken wir BernieB Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: iceclimber Mail an Absender0 h 56 m 01 s03.06.2010
Mittlere Zeit: nik0506 Mail an Absender1 h 06 m 00 s21.09.2009
Langsamste Zeit: 1 h 43 m 10 s11.09.2008