Rote Hohl (375 m)
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DLRF: 2
Rote Hohl (375 m)
Braunsberg
Pfälzerwald, Rheinland-Pfalz.Der Flurname Rote Hohl bezeichnet einen kleinen Bergrücken im südlichen Pfälzerwald. Er trennt die Täler von Lauter und Queich (mit der vielbefahrenen B10) im Norden sowie Saarbach im Süden. Der Übergang lässt sich damit sehr gut in Touren einbinden. Zum Beispiel kann man dem Saarbach folgend über Fischbach und Schönau weiter ins Elsass oder östlich auf die Eselssteige gelangen. Bei der Mündung von Queich und Lauter im Norden in Hinterweidenthal führen einige sehr schöne asphaltierte und bestens beschilderte Radwege weiter (siehe Radwanderportal).
Der Autor hat den Namen Rote Hohl nach langen Recherchen in Wanderkarten gefunden, da es wohl keinen anderen gebräuchlichen Namen für den Hochpunkt gibt. Mit obiger Beschreibung sollten ortskundige Radfahrer aber wissen, welcher Übergang gemeint ist.
Erwähnenswert ist sicher noch die Möglichkeit, den Anstieg vom Hochpunkt aus zum Großen Mückenkopf fortzusetzen (siehe dort auch die entsprechende Anfahrtsbeschreibung). Dazu fährt man am Hochpunkt in die unscheinbare Asphaltstraße, die sich in östlicher Richtung (also z.B. bei der Nordanfahrt links) befindet. Auch wenn diese zu Beginn oft verschmutzt ist, sollte man sich diese Option nicht entgehen lassen, um noch weiter in den dichten Wald einzutauchen, und noch etwas die Geschichte der jüngeren Vergangenheit zu schnuppern.
Für die Beschreibung danken wir paelzman 

Liste der Auffahrten
| Nordanfahrt von Salzwoog | 6,7 km | 162 Hm | ![]() | ![]() |
| Südanfahrt von Fischbach | 5,8 km | 142 Hm | ![]() | ![]() |
Nordanfahrt von Salzwoog 6,7 km / 162 Hm

Wir starten im kleinen Ort Salzwoog, der etwa 5 km von Dahn und Hinteweidenthal entfernt ist und ebenfalls einem bekannten See den Namen gibt. An der markanten H-Kreuzung in der Ortsmitte halten wir uns an deren östlichem Ast südlich auf der L487 Richtung Fischbach.Der Anstieg beginnt sehr gemächlich und wird auch im Folgenden nicht allzuviele Körner von uns verlangen. Nach den letzten Häusern von Salzwoog tauchen wir sofort in den dichten Wald ein, und bei geringem Verkehr können wir die Einsamkeit des Pfälzerwaldes so vollends genießen.
Zwischen Kilometer 3 und 5 erreichen wir mit ca. 5 % das Steigungsmaximum, bevor wir auf den restlichen ca. 1,5 km bei welliger Streckenführung gemütlich zum Hochpunkt rollen.
Auch durch die recht gerade Streckenführung ohne spektakuläre Kurven wirkt der Anstieg von der Papierform her scheinbar langweilig. Trotzdem kann er bedenkenlos empfohlen werden, da er in voller Breite die Attraktivität des Pfälzerwaldes aufzeigt: Dichter naturbelassener Wald, der bei geringem Verkehr genossen werden kann.
Für die Beschreibung danken wir paelzman 

Südanfahrt von Fischbach 5,8 km / 142 Hm

Die Südanfahrt startet im Saarbachtal unweit der Gemeinde Fischbach. In Sichtweite zum ehemaligen Hammerwerk „Saarbacherhammer“ und zum Mühlweiher, von dem dieses einst seine Wasserkraft bezog, starten wir in nördlicher Rictung auf der L487 nach Salzwoog.Die ersten 3 km führen sehr gemächlich durch ein enges Tal mit mehreren kleinen Weihern. Die kaum wahrnehmbare Steigung lässt uns Raum, diese Idylle intensiv zu genießen.
Daran schließen sich nun zwei Spitzkehren an, die uns aus diesem kleinen Seitental des Saarbachs herausführen. Die Steigung liegt mittlerweile bei etwa 5 %.
Etwa einen Kilometer fahren wir anschließend noch bei leicht erhöhten Steigungsprozenten durch dichten Wald, bevor wir auch schon die Kuppe des Hochpunkts erblicken.
Genau wie im Nordanstieg ist man hier meilenweit von sportlichen Extremleistungen entfernt, doch Genussradfahrer kommen definitiv auf ihre Kosten.
Für die Beschreibung danken wir paelzman 







