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Schondelhöhe (810 m)

Schondelhöhe vor der neuen Apshaltierung im April 2009

Auffahrten

Von majortom – Die Anfahrt beginnt am Schondelgrund, einer winzigen Siedlung im Tal östlich von Hornberg. Hier befindet sich auch ein Restaurant gleichen Namens, falls man sich vor der Auffahrt noch stärken möchte. Man wählt also von Hornberg kommend den Weg links den Hang hinauf. Es handelt sich um eine kleine einspurige Straße, die allerdings vor nicht allzu langer Zeit (Stand Spätsommer 2010) neu asphaltiert wurde und sich deshalb in bestem Zustand befindet.
Sofort nach Passieren des Restaurants wird es steil, und zwar richtig steil. Die Steigung schnellt sofort in den zweistelligen Bereich, und zu allem Überfluss sieht man auch noch, wie die Straße sich schnurgerade den Hang hinauf zieht und dabei die Steigung beibehält. Nach etwa 850 m dürfte man dann schon ziemlich außer Atem sein, wenn links ein Weg abzweigt – man wünscht sich, es würde hier weiter gehen, doch der rechte, unvermittelt steile Weg ist der richtige.
Die nächste Gelegenheit zum Durchatmen hat man dann nach etwa 1,3 km, als die Straße mit einer Art Kehre die Hangseite wechselt. Kurzfristig wird es flacher, doch schon gleich darauf im Wald zieht die Steigung wieder unerbittlich an. Eine zweite Kehre wird durchfahren, und dann ist es glücklicherweise bald geschafft. Wenn wir den Wald wieder verlassen, wird es langsam flacher, und wir können nun einigermaßen gemütlich die restliche Strecke bis zur Schondelhöhe rollen.
Oben angekommen, findet man sich in einem etwas verwirrenden Netz von Wirtschaftswegen wieder. Wenn man jedoch einfach geradeaus fährt, kommt man automatisch in Richtung Moosenmättle, und schon vorher kann man an einer beschilderten Kreuzung zum Fohrenbühl abbiegen. Außerdem gibt es noch einen direkten Weg nach Kirnbach. Noch bevor man auf die Verbindungsstraße Moosenmättle–Fohrenbühl kommt, biegt man „Am Mosenberg“ links das Grafenloch hinunter ab. Das Grafenloch ist ein Berg der Kategorie Schondelhöhe, also auf der Abfahrt höllisch aufpassen bei über 20 % Gefälle.
(Beschreibung unter Mitarbeit von werwohl.)

7 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:19:09 | 06.10.2013
Rotti
Mittlere Zeit
Dolce Vita
00:22:54 | 08.09.2015
werwohl
Von werwohl – Unweit der Schondelhöhe erreicht auch ein anderer für Schwarzwaldverhältnisse „furchterregender“ Anstieg, das Grafenloch, seinen Kulminationspunkt. Der Übersicht halber kann man sie gut zusammenfassen, schließlich sind nur 1,5 km flache Strecke zwischen den Hochpunkten zu absolvieren. Das Grafenloch stellt dabei eine Alternative zu der K5361 dar, welche von Kirnbach auf das ebenfalls nahe gelegene Moosenmättle führt, denn auch zum Moosenmättle sind es nur 2 km wellige Strecke. Auch der Fohrenbühl ist nur 2,5 km entfernt. Die Kombinationsmöglichkeiten sind also zahlreich, und das Grafenloch gehört dabei zu den steilsten Möglichkeiten.
Die Aussichten am Gipfel sind dabei sehr weitläufig, sie reichen bis zur Hornisgrinde im Nordschwarzwald. Wer die Schwierigkeitswertung sieht, der sollte nicht erschrecken. Natürlich kann diese 5-Sterne-Auffahrt nicht mit anderen 5-Sterne-Auffahrten, etwa dem Mortirolo in der Lombardei, mithalten, doch den Vergleich zu anderen 5-Sterne-Auffahrten im Schwarzwald, etwa dem Stohren, muss das Grafenloch keinesfalls scheuen.

Das Grafenloch beginnt wie die Westanfahrt des Moosenmättle in Kirnbach und ist über die ersten 4,1 km auch mit jener identisch. Man durchfährt hier die Heimat der berühmten Schwarzwälder Bollenhüte, die hier ihren Ursprung haben. Die restlichen 3,5 km zum Gipfel unterscheiden sich aber deutlich von jenen hinauf zum Moosenmättle. Während das Moosenmättle meist angenehm steil im hohen einstelligen Bereich ansteigt, erreicht der Steigungsmesser beim Grafenloch meist zweistellige Werte mit Spitzensteigungen von bis zu 20 %.
Man verlässt die K5361 dabei oberhalb der Streusiedlung Kirnbach in einer Linkskurve. Anstatt die Kurve nach links zu nehmen, folgt man dem großen Schild zum Grafenloch, welches einen gerade den Weg hinauf lotst. Die ersten rund 2 km, die vorbei an Bauernhöfen führen, bleibt die Steigung dabei noch im Rahmen, meist erreicht sie Werte von 6 bis 10 %, nur manchmal steigt sie bereits darüber. Was aber danach kommt, ist absolut gnadenlos und kann mit den Rampen an der Schondelhöhe verglichen werden. Anders als dort kommen sie aber nicht zu Beginn, sondern am Ende des Anstieges. Nach einer scharfen Rechtskurve wird das Finale eingeleitet.
Schlagartig wächst die Steigung für 600 m auf Werte zwischen 10 und 13 %, nur für wenige Meter flacht es ein wenig ab. Die wirklich brutalen Rampen stehen aber erst jetzt an. Auf dem nächsten Kilometer überwindet die Straße 144 Höhenmeter, und das über Rampen gespickt mit bis zu 20 % Steigung. Oben raus scheint es flacher zu werden, doch aufgrund schmerzender und müder Beine will die Steigung einfach nicht enden, und man merkt, dass selbst 3 % richtig weh tun können.
Oben angekommen hat man, wie bereits bemerkt, die Wahl, nach links oder rechts abzubiegen. Biegt man nach rechts ab, gelangt man über die Schondelhöhe nach Hornberg. Wählt man den Weg nach links, fährt man entweder zum Moosenmättle oder zum Fohrenbühl. Verkehr ist dabei, eigentlich egal welche Strecke man wählt, absolute Mangelware.

4 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
Mittlere Zeit
00:35:10 | 17.05.2015
werwohl
Dolce Vita

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