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Waldsiedlung (553 m) Dreilägerbachtalsperre

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Auffahrten

Von Maulee – Wir beginnen die Tour im Örtchen Zweifall und zwar am Ortseingang, den wir von Vicht aus erreichen. Wir bleiben auf der Hauptstraße, bis wir an eine Straßenkreuzung im Ortskern kommen. Dort ist die Strecke nach Roetgen und Mulartshütte ausgeschildert. Wir biegen rechts ab und erreichen nach kurzer, jedoch sehr welliger und kurvenreicher Fahrt Mulartshütte.
Wir fahren durch diesen Ort hindurch (man kann im Ort links abbiegen und eine weitere Variante fahren, doch wird diese hier nicht weiter beschrieben) und erreichen nach weiteren 1,5 km den nächsten Ort Rott. Hier erwartet uns eine schöne Rampe von knapp 1 km Länge mit Maximalsteigungen von 11 % – wirklich schön. Kurz vor dem Ortsende bleiben wir auf der Durchgangsstraße und folgen der Linkskurve in Richtung des Ortsausgangs. Wer die Variante Nordwestanfahrt von Walheim fährt, kommt von der Himmelsleiter aus genau an dieser Kurve an und folgt dieser Streckenbeschreibung weiter.
Etwa 1,7 km nach dem Ort biegen wir links in eine kleine Straße in den Wald hinein ab. Die Schranke, die den Auto- und Motorradverkehr von dieser stillgelegten Kreisstraße abhält, ist für Radfahrer auf der rechten Seite gut zu umfahren. Wir befinden uns nun auf der Straße, die uns parallel der Dreilägerbachtalsperre immer höher führt. Während der Fahrt kann man rechts durch die Bäume immer wieder die Talsperre erblicken.
Die Atmosphäre dieser stillgelegten Kreisstraße durch den Wald kann man gut auf dem zweiten Bild erkennen – insgesamt ist dort alles sehr naturverbunden und bis auf gelegentliche Spaziergänger rechts einsam.
Wir folgen dieser Straße, bis wir (hinter einer erneuten Schranke) auf die L12 treffen, der wir rechts weiter bergauf folgen. Nach einer kleinen Abfahrt geht es in die letzte Steigung, die auf einer Länge von etwa einem halben Kilometer wieder 10 % erreicht. Am Ende dieser Steigung erreichen wir den Lammersdorfer Ortsteil Waldsiedlung auf etwa 553 m und haben den Anstieg geschafft.
Die L12 endet auf der B399. Dieser kann man links am 583 m hohen Langschoß, der höchsten Erhebung des Hürtgenwaldes, vorbei, in Richtung Raffelsbrand, Vossenack, Hürtgen oder Kalltal folgen, oder auch rechts in Richtung Lammersdorf und Simmerath.

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Von Maulee – Die Anfahrtsbeschreibung beginnt im Ort Walheim und endet im Ort Rott, wo wir auf die Streckenbeschreibung von Zweifall aus treffen. Bitte dort einfach der obigen Streckenbeschreibung folgen.
Wir befinden uns im Ort Walheim auf der B258. Wir durchqueren den Ort auf dieser Straße südwärts in Richtung Roetgen zur Himmelsleiter (also nicht in Richtung Kornelimünster). Die Himmelsleiter hat den Namen durch den eigenartigen Straßenverlauf, auf dem immer nach einer ca. 500 m langen Rampe ein ebenso langes Flachstück folgt, so dass man in ihrem eigenen Takt recht schnell an Höhe gewinnt.
Nachdem wir Walheim verlassen haben, sehen wir auf der rechten Seite bald einige Überbleibsel des Westwalls. Der Westwall war eine militärische Befestigungslinie im Zweiten Weltkrieg. Man erkennt ihn deutlich an den Panzersperren (das sind pyramidenförmige Betonblöcke, die eng aneinander gereit den Verlauf der Befestigungslinie markieren). Mehr darüber findet ihr u.a. bei Wikipedia.
Kurz nachdem wir den Westwall passiert haben, biegen wir links in den Wald hinein. Hier ist die Straße nach Rott schon ausgeschildert. Den Ort erreichen wir nach einer kleinen Abfahrt und nachfolgendem Aufstieg nach ca. 2 km. Wer immer auf dieser Straße bleibt, trifft an einer T-Kreuzung auf die obige Streckenbeschreibung (Kreuzung Königsberger Straße, Quirinusstraße, Roetgener Straße. Bitte von der Königsberger Straße aus scharf rechts in die Roetgener Straße einbiegen).

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Von kletterkünstler – Dies ist die direkte Verbindung von Mulartshütte nach Waldsiedlung und aufgrund des hohes Verkehrsaufkommens wohl auch die am wenigsten attraktive. Wie bei Herhahn, so gilt auch hier, dass die Landschaft, durch die man fährt, eigentlich ganz ansehnlich ist, doch kann man diese insbesondere an Wochenenden nicht genießen, wenn Möchtegern-Schumis auf zwei und vier Rädern einem um die Ohren fliegen.
Nach dem Start in Mulartshütte führt die Straße gleich mal mit 10 % aus dem Ort heraus. Nachdem wir die letzten Häuser hinter uns gelassen haben, tauchen wir langsam, aber sicher in den großflächigen Hürtgenwald ein. Die Steigung geht zurück, und an einem nach rechts abzweigenden Forstweg ist ein erster Scheitelpunkt erreicht.
Nun folgt eine kurze Abfahrt, auf der wir wieder fast 20 Hm verlieren. Den Abzweig nach Rott lassen wir rechts liegen und klettern wieder 30 Hm aufwärts, ehe eine erneute Senke folgt. Hier verlieren wir aber nur knapp 8 Hm. Wir lassen einen unscheinbaren Abzweig zu einem Wanderparkplatz links liegen. Dahinter verbirgt sich mit der Zweifaller Schneise ein bestens asphaltierter Forstweg.
Von nun an geht es, nur unterbrochen von einer kleinen Delle, immerzu bergauf. Die Steigung kann sich mitunter höher anfühlen als sie tatsächlich ist. Das mag an der breiten Straße und dem eventuell hohen Verkehrsaufkommen liegen. Mehr als 7 oder 8 % werden aber nicht mehr erreicht, meist liegt die Steigung aber darunter.
Trifft von rechts die Jägerhausstraße von der Dreilägerbachtalsperre auf die L12, so vereinigen sich die beiden oben beschriebenen mit dieser Auffahrt hier. Etwa 3 km später ist Waldsiedlung und damit das Ende der Auffahrt erreicht. Möchte man in Richtung Roetgen weiter fahren, so kann der Autor nur wärmstens den neu angelegten Radweg auf der Trasse der ehemaligen Vennbahn empfehlen.

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00:19:45 | 27.09.2017
pasta basta
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00:20:19 | 30.07.2018
Kosa
Dolce Vita
00:22:00 | 18.06.2014
mifrie72
Von kletterkünstler – Von Mulartshütte gibt es eine schöne, verkehrslose Alternative zur L12. Einen Haken hat die Sache jedoch: Man muss ein wenig schotterfest sein, wenn man diese Strecke mit dem Rennrad absolvieren möchte. Die asphaltierten Abschnitte dominieren jedoch, und auch der schottrige Abschnitt ist ganz gut mit den dünnen Pneus fahrbar. Es gibt aber auch noch einen zweiten Haken: Wer denkt, man komme so nicht mit der L12 in Berührung, der täuscht sich, denn leider verläuft nur die erste Hälfte der Strecke auf einsamen Forstwegen. Kombiniert man diese mit der weiter unten beschriebenen Auffahrt von Rott, so kann man aber immerhin ein weiteres Stück bergaufführende Landstraße umgehen.

Los gehts am Abzweig der Schnacke-Busch-Straße von der L238 in Mulartshütte. Noch im Ort gewinnen wir schnell an Höhe. An der Gabelung halten wir uns rechts und tauchen in den Wald ein. Der schmale Weg steigt nun mit bis zu 13 % an. Die Steigung endet dann schon bald an einer Pferdekoppel, und von nun an ist der Weg erstmal geschottert.
Etwa einen Kilometer später stehen wir an einer Kreuzung wieder auf Asphalt. Nach links zweigt ein offenkundig asphaltierter Weg ab. Dieser führt zur L238 zwischen Zweifall und Mulartshütte hinunter, gabelt sich aber zuvor nochmal. Über den weiteren Zustand dieses Weges können wir leider nichts sagen. Wir fahren weiter geradeaus durch die nun rudimentär asphaltierte, immer wieder ausgesetzte Mulartshütter Schneise.
600 m später treffen wir auf die Zweifaller Schneise und folgen ihr nach rechts. Asphalt der feinsten Sorte sowie ein zum Teil leichtes Gefälle sorgen dafür, dass wir es richtig laufen lassen können. Von der Pferdekoppel bis zum Einbiegen in diese Schneise mussten wir im Übrigen gerade einmal 35 Hm „erklimmen“.
Schließlich geht es noch einmal 15 m hinauf. Genau diese Höhenmeter verlieren wir dann bis zur Landstraße wieder. Zuvor führte eine Radroute links ab zu einem Knotenpunkt, doch ist diese Strecke wohl eher etwas für Crossräder. Der L12 folgen wir nach links und erreichen 4,3 km später Waldsiedlung.

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Von kletterkünstler – Wir starten am östlichen Ortseingang von Rott. Hier zweigt ein unscheinbarer, verschmutzter Weg namens Rotensiefenweg nach Süden ab. Schräg gegenüber befindet sich ein Parkplatz. Der Weg führt gleich in den Wald hinein und ist gut asphaltiert und im weiteren Verlauf auch sauberer. Mit Blattwerk und Gehölz in Form von kleineren Ästen muss aber immer gerechnet werden, denn schließlich befinden wir uns hier im dichten (Rotter) Wald.
Die Steigung ist nicht allzu herausfordernd, sie bewegt sich wohl meist im mittleren, teilweise auch im höheren einstelligen Prozentbereich. Langsam schlängelt sich der Weg zunächst noch entlang eines Baches aufwärts. Nach 800 m erreichen wir schließlich eine Kreuzung. Hier endet der Asphalt, und wir fahren weiter geradeaus auf feinstem Naturbelag. Dagegen kann so manche Straße einpacken.
Schnurgerade rollen wir nun 900 m durch den langsam lichter werdenden Forst ohne dabei viele weitere Höhenmeter zu gewinnen. Wir befinden uns nunmehr im wirklich sehenswerten Naturschutzgebiet Struffelt. Am Ende der Geraden geht es rechts herum weiter. Der Schotter wird langsam etwas grober, ist aber immer noch problemlos mit dem Rennrad zu befahren. 300 m später biegen wir links ab und erreichen kurz darauf die Jägerhausstraße am östlichen Ende der Dreilägerbachtalsperre. Von nun an ist die Strecke identisch mit den beiden ersten Beschreibungen.

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