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Wurzenpass (1073 m) Korensko sedlo

imposante Kulisse

Auffahrten

Von Irrer Läufer – Wir starten die Anfahrt zum Wurzenpass in Riegersdorf, das mit 11 km Entfernung noch als Vorort von Villach durchgeht. Die Abzweigung von der B83 ist nicht zu übersehen, weil gut beschildert. Man folgt also den Hinweisen und durchquert das Dörfchen. Zunächst noch flach, führt die Strecke dann bald in dichten Wald, der zwar Schatten spendet, gleichzeitig aber Ausblicke zumindest erschwert. Nur zeitweilig kann über das Unterholz Richtung Norden auf die Villacher Alpe mit der roten Wand geblickt werden.

Ab Kilometer 1,5 erwarten uns schon zweistellige Prozentwerte, die dem Recken einfache Rückschlüsse auf die Beinqualität erlauben: geht es hier schon zäh, wird es oben richtig hart. Es folgt nämlich ab Kilometer 3,5 eine beinharte Rampe, die auf etwa einem Kilometer mit 20 % Steigung jene Körner fordert, die man im Verlauf der folgenden Bergfahrten (Vrsic, Mangart) noch wirklich gut hätte brauchen können. In dieser Steigung, bei der man kaum das Vorderrad am Boden halten kann, stören die vielen Motorräder besonders.
Dann wird es kurz flach, es gibt sogar eine kleine Zwischenabfahrt, bevor es bei Kilometer 6 nochmals kurz steil wird. Die Passhöhe liegt auf dem folgenden Flachstück, man sieht noch die Grenzstation und einen alten T62-Panzer, wahrscheinlich eine Beute der freiheitshungrigen Slowenen von der jugoslawischen Volksarmee.

Die Abfahrt nach Podkoren ist schnell und entlässt den Fahrer mit dem guten Gefühl, das steilste Stück des Tages bereits hinter sich zu haben, auch wenn die folgenden viel länger und auch schwerer sein mögen.

35 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:28:06 | 13.07.2015
pavelderzug
Mittlere Zeit
00:33:39 | 25.04.2012
qantasplus
Dolce Vita
00:41:03 | 14.03.2015
Trausse
Von Flugrad – Wenn man sich die Daten der Südanfahrt aus Slowenien betrachtet, könnte sich – insbesondere im Vergleich zur Nordostanfahrt – der Gedanke an eine sogenannte „Kackwelle“ aufdrängen. Ganz so harmlos ist diese Seite des Passes jedoch nicht.
Kommt man von Kranjska Gora (Vrsic-Pass), führt der Weg nach Österreich am Ortseingang von Podkoren rechts ab. Zwischen den ersten Häusern des Dorfes zur Linken und freiem Feld zur Rechten zieht die Straße zunächst geradewegs mit merklicher Steigung hoch Richtung Scharte, die man schon über dem Wald erahnen kann. Vor Erreichen des Waldes biegt die Straße jedoch fast rechtwinklig ab. Nun ergibt sich ein schöner Blick zurück ins Save-Tal und auf das Triglav-Gebirge.
Die Straße beschreibt nun eine weite 180-Grad-Kehre. Auf dem folgenden Abschnitt im Wald werden bis zu 18 % erreicht.
Es folgt ein Rechts-Links-Bogen, dann tritt der Wald zurück. Im freien Wiesengelände gibt es noch einmal einen kurzen Abschnitt nahe der 10 %-Marke, dann ist die langgezogene Passebene mit den umfangreichen, nun nutzlosen, modernen Grenzanlagen erreicht.
Auffällig: auf slowenischer Seite gibt es linkerhand hypermoderne Konsumtempel, überwiegend schon wieder als Leerstand. Dagegen begrüßt den Radler auf österreichischer Seite eine sympathisch-altmodische Jausenstation mit angrenzender ehemaliger Panzersperre, die zu einem Mahnmal an die verschiedenen Aufstände im früheren Ostblock umfunktioniert worden ist.
Ein Passschild sucht man zunächst vergebens, erst wenn man weiterfährt Richtung Kärnten, kommt ein solches ziemlich unmotiviert im Bereich des dort in zwei separate Fahrstreifen getrennten Straßenabschnittes.

22 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:15:11 | 14.07.2015
kosiobg
Mittlere Zeit
00:15:43 | 21.06.2014
TorstenJ
Dolce Vita
00:16:29 | 11.08.2012
Burki
Eigenwerbung von quaeldich.de

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