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Abazzia di Montecassino (497 m) Montecassino

img 1489.

Auffahrten

Von Droopy – Statt einer Beschreibung nur einige Bemerkungen. Die Klosteranlage wirkt aus der Ferne am ehrwürdigsten. Direkt hinter der Stadt Cassino wacht die Abtei in exponierter Lage über dem Liri-Tal. Wer sich respektvoll der Anlage mit dem Rad nähert, wird auch keine Mühe haben, diesen Berg zu besteigen.
Empfehlenswert ist im Vorfeld daher die Lektüre von Dino Buzzati (Dino Buzzati, Beim Giro d’Italia, Covadonga-Verlag 2014). Weit weg von aktueller Sportberichterstattung erzählt uns der Schriftsteller Etappenweise vom Italien des Jahres 1949. Ausführlich werden Land und Menschen beschrieben und so manch fiktives Gespräch geführt . Er sieht die Gestrandeten der Karenzzeit, die gedrechselten Beine Coppis sowie den seelischen und körperlichen Schmerz Bartalis in der Niederlage. Zuschauer und Landschaften verschmelzen zu einem einzigen Gemälde. Nichts scheint ihm zu entgehen.
Sehr berührend wird auch geschildert, als der Giro am Monte Cassino vorbeigeht. Die Spuren des Krieges sind noch mehr als sichtbar und die Menschen sind traumatisiert. Hier lässt er die Geister der gefallenen Soldaten zu Wort kommen. Wer die Pässe in den Pyrenäen bereist und Tucholsky im Rucksack mitführt, kommt in Italien und vor allem am Cassino an Buzzati nicht vorbei.

Hinweis: Das Profil beginnt mangels Track der ersten 800 Meter erst in der ersten von insgesamt sieben Kehren.
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