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Fleckskapelle (493 m) Lancaster Memorial

Auffahrten

Von kletterkünstler – Wir starten im Ourener Ortsteil Peterskirche, der sich am rechten Ourufer erstreckt. Schon die Hauptstraße durch den Ort steigt zum Abzweig hin enorm an. Dann biegen wir nach links oder rechts ab und lassen den Anstieg offiziell beginnen. Die ersten 1,2 km haben es nun mächtig in sich. Eine angsteinflößende Wand baut sich vor uns auf. Von einstelligen Steigungswerten können wir nun erstmal nur träumen. Mit Ausnahmen weniger Meter fordern uns 11 bis maximal 16 % möglicherweise fast permanent aus dem Sattel. Die Waden glühen, das Laktat schießt langsam in die Schenkel und die Arme werden müde. Das Panorama wird immer besser, doch können wir es nicht genießen, wenn wir denn überhaupt Notiz davon nehmen. Zudem versperren die Bäume mehr und mehr die Sicht.
Haben wir das Waldstück hinter uns gelassen, in das wir jedoch nicht richtig eintauchen, liegt die brutale Mauer hinter uns. Der Rest stellt keine Herausforderung mehr dar. Die doch recht breite Straße flacht nun ab, der Anstieg läuft damit langsam zwischen den Feldern aus. Nach nur zwei Kilometern stehen wir am Lancaster Memorial und der Fleckskapelle auf der Grenze zwischen Belgien und Luxemburg. Hier lädt eine Bank zum Verweilen ein. An der fantastischen Aussicht kann man sich bei schönem Wetter gar nicht satt sehen.

Auf den folgenden paar hundert Metern ist nun Vorsicht und Slalomfahren angesagt. Der Asphalt gleicht einem löchrigen Schweizer Käse. Dazu führt diese Piste zunächst noch ein wenig abwärts, um sogleich wieder anzusteigen. Ebenso wellig geht es weiter. 2,5 km später ist Weiswampach erreicht.

Anmerkung des Autors:
Da das Objektiv meiner Kamera zu Beginn dieser sonnigen Tour den Geist aufgegeben hat, gibt es vorerst leider keine Bilder dieses fantastischen Berges.

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