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Alpe di Aleccio (1580 m)

31 die chiesetta Aleccio.

Auffahrten

Von TicinoBergler46 – Ich starte im hübschen Ort Crodo (630 m, Bild 01). Ich habe auf 2 km Strecke einige schöne Kehren (Bild 02) und hübsche Wiesen (Bild 03) bis Maglioggio (680 m), um mich warm zu fahren. Auf den nächsten 1,5 km verliere ich die Illusion, mit meiner „Codex-Übersetzung“ durchzuhalten. Sie ist 39/30 (ca.34/27), und ich habe sie bei meinen bisherigen Touren nie unterschreiten müssen. Es nicht so sehr die Durchschnittssteigung, sondern die Kombination der Spitzensteigungen (Bilder 05, 06) mit dem z.T. rutschigen Untergrund.
300 m mit 6 % bis zu einer Holzbrücke (Bild 07) lassen meinen Puls wieder unter 140 fallen. Während der nächsten 500 m verliere ich die Scham, und die Kette geht ganz nach links (Bilder 08, 09, 10). Die folgenden 1,5 km sind zwar etwas leichter, aber ich reduziere mein Ziel auf das Durchkommen ohne stehen zu bleiben. Fotos, Ausblicke, das Anschauen einzelner Ferienhäuser bleiben der Abfahrt vorbehalten.
Nach weiteren Steilstufen (Bilder 11, 12) kommen wunderbare Aussichtspunkte für die Abfahrt (Bilder 13, 14, 15). An einer schönen Wiese mit dem Weiler Salera (Bild 16) ist eine 400 m lange, 8 %-ige Erholung möglich. Danach beginnt echtes „Steilwandfahren“ (Bilder 17 bis 21), vorbei an alten Häusern. Ein knapper Kilometer mit 18–20 % und höheren Spitzen folgt. Im Sattel hebe ich den Lenker hoch, aus dem Sattel drehen die Hinterräder durch bis ich lerne, ein Gleichgewicht frei über dem Sattel mit ausgestreckten Armen zu finden. Mein Puls würde in den Ohren hämmern, wenn er nicht vom lauten Keuchen übertönt würde. Doch die Steilheit frisst die Höhenmeter zügiger.
Nach 8 km erreiche ich das wunderschöne Almgebiet der Alpe Aleccio. Bei 13–14 % kann ich wieder in einen ordentlichen Gang gehen und die Gegend genießen (Bilder 23, 24). Ich bleibe aber nicht stehen, sondern fahre zwischen dem Alpe-Gebäude (Bild 25) und der Chiesetta Aleccio (Bild 26) durch. Ich lasse mich diesmal nicht vom Schnee aufhalten (Bild 27) und erreiche bei einem granitenen Ferienhaus mit der Landkarten-Bezeichnung „La Colla“ (Bild 28) auf 1580 m Höhe fine asfalto. Hier fühle ich mich den Bergen nah (Bilder 29, 30). Die gigantische Aussicht von der Alpe Aleccio genieße ich dann bei der Abfahrt (Bilder 31 bis 35).
Diese Aussicht ist den Schweiß der Edlen wert. Für die „wilden Hunde“ (österreichischer Ehrentitel, rangiert bei mir vor Professor) von QD ist dies pures Steilwand-Vergnügen.
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