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Bielen (1624 m)
Oltscherenalp

Alpen, Berner Alpen, Berner Oberland, Bern.
Ende des Asphalts kurz nach der Oltscherenalp
Bielen oder Bühlen? Oder doch Oltscheren? So genau weiß das der Autor auch nicht, denn es sind beide Bezeichnungen zu finden. Ausgeschildert ist unser Ziel mit Oltscherenalp, dies allerdings auch nur einmal auf der gesamten Strecke. Google Earth gibt Bielen an, diverse Internetseiten schreiben von Bielen, Bühlen und Oltscheren oder Oltscherenalp. Letztendlich einigen wir uns hier auf beide Bezeichnungen.
Die Alp liegt auf rund 1620 m in einem Talkessel oberhalb des breiten Aaretals zwischen Meiringen und dem Brienzer See und umgeben von den Gipfeln der Oltschiburg (2234 m), des Axalphorns (2321 m), des Schwarzhorns (2928 m) und des Wandelhorns (2304 m), auf dessen anderer Seite die Wandelalp liegt. Die Region ist beliebt bei Wanderern und unter Radsportlern wohl eher ein Geheimtipp, locken doch bekanntere und größere Herausforderungen wie die Grosse Scheidegg, der Grimsel- oder der Sustenpass ganz in der Nähe. Dafür ist man hier nahezu ungestört und meist mit sich, der Natur und dem Kampf gegen die Steigungsprozente alleine.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Ostauffahrt von Balm bei Meiringen11,4 km1034 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne

Ostauffahrt von Balm bei Meiringen  11,4 km / 1034 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostauffahrt von Balm bei Meiringen
Wir starten in Balm bei Meiringen, wo wir die Balmstrasse in Richtung Zaun verlassen. Auch eine Velowanderroute ist hier ausgeschildert. Viele Straßen gibt es in diesem kleinen Ort sowieso nicht, also sollte die Orientierung nicht besonders schwer fallen.
Aus dem Ort geht es zunächst noch flach heraus, dann steht nach einer Linskurve auch schon die erste Rampe bevor. Die Steigung beträgt 10 % und wird im weiteren Verlauf nicht oft darunter liegen. Nach wenigen Metern steht dann auch die erste Kehre an. Abwechselnd geht es nun durch Wiesen und Waldstücke. Dabei ist der Belag meist in einem exzellenten Zustand. Nach der zweiten Kehre passieren wir die ersten Häuser. Nach weiteren Kurven und einer Kehre folgt ein längerer gerader Abschnitt. Im schattigen Wald geht es an einer Felswand entlang. Das Gelände ist hier steil, so dass ein Tunnel in den Fels gehauen werden musste. Dieser ist mehrere hundert Meter lang, schnurgerade und auf den ersten Blick unbeleuchtet. Doch schaut man etwas näher hin, so entdeckt man am Tunneleingang auf der linken Seite einen Lichtschalter. Man betätige diesen, und es werde Licht. Der Licht-am-Ende-des-Tunnels-Effekt bleibt dann allerdings aus.
Bald darauf erreichen wir die ersten Häuser des verstreuten Weilers Zaun. Hier flacht das Sträßchen vorübergehend deutlich ab. Doch die Erholungsphase währt nur kurz. Tauchen wir wieder zwischen den Bäumen ein, nimmt die Steigung wieder zu, die Asphaltqualität vorübergehend jedoch stark ab. Die nächsten Wiesen, Weiden und Häuser von Zaun lassen jedoch nicht lange auf sich warten, somit wird der Asphalt auch wieder besser. Hier durchfahren wir zwei Kehren, wobei wir mit der letzten endgültig den Weiler Zaun verlassen.
Es ergeben sich schöne Ausblicke auf die umliegende Bergwelt und das breite Aaretal unter uns. Auf 1210 m erreichen wir das Ende der Velowanderroute, doch für uns geht es noch weiter. Das Profil ist weiterhin recht anspruchsvoll. Nur in Zaun gaben uns kurze flachere Passagen die Möglichkeit zur Erholung. Nach der sechsten Kehre erreichen wir den Abzweig zur Wandelalp, den wir links liegen lassen. Stattdessen folgen wir weiter der Straße geradeaus in Richtung Oltscherenalp.
Im Wald durchfahren wir zwei weitere Kehren und fahren dabei geradewegs auf die Oltschiburg (2234 m) und das dahinter liegende Axalphorn (2321 m) zu. Nach einem Linksbogen im inzwischen gänzlich freien Gelände sehen wir unser Ziel schon vor Augen, doch schlägt die Straße noch einmal einen Bogen in östlicher Richtung. Nach einer letzten Spitzkehre und der Überquerung eines Baches ist Bielen oder Oltscheren dann erreicht. Der Asphalt endet ein Stück weiter hinter den letzten Häusern.

Wir befinden uns hier in einem sehr schönen, rauen Hochtalkessel, der umgeben wird von Axalphorn (2321 m), Oltschiburg (2234 m), Wandelhorn (2304 m), Wildgerst (2891 m) und Schwarzhorn (2928 m). Auch wenn die Blicke an unserem Ziel nur nach oben schweifen, so ist diese Auffahrt sicherlich nicht nur aus sportlicher Sicht lohnenswert.
Wer Ausblicke auf den Brienzer See, das Brienzer Rothorn und den Lungernsee genießen möchte, dem sei noch die kurze Auffahrt zur Wandelalp empfohlen. Die Abfahrt ist anschließend mit Vorsicht zu genießen. Die enge Straße, auf der man durchaus jederzeit mit Gegenverkehr und Kühen auf der Fahrbahn rechnen muss, die vielen quer über die Fahrbahn verlaufenden Abwasserrinnen und einige Weideroste lassen die Abfahrt nicht unbedingt zu einem Vergnügen werden. Lediglich der Asphalt lässt meist keine Wünsche offen.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
kletterkünstler Mail an Absenderohne Zeit06.08.2009
tortenbäcker Mail an Absenderohne Zeit05.09.2009