Col de la Colombière (1618 m)

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Col de la Colombière (1618 m)

Alpen, Savoyer Alpen, Rhône-Alpes.
Anstieg von Norden_2.
Der Col de la Colombière ist ein klassischer Pass der Tour de France und kehrt somit (je nach Streckenführung) automatisch ins Bewußtsein vieler Rennradsportler zurück. Für die Gründer von quaeldich.de hat er einen ganz besonderen Stellenwert, da er während der legendären Frankreichrundfahrt 1998 der erste Alpenpass der „Karriere” war. Mit nur 1618 m Höhe ist der Colombière wahrlich kein Riese unter den Alpenpässen, doch erfüllt er hochalpine Ansprüche.
Geographisch verbindet er das große Arve-Tal bei Cluses im Norden mit dem kleinen Bornetal bei Le Grand-Bornand, von wo der Weg nach Westen bis zum Lac d'Annecy nicht mehr weit ist. Nach Süden schließt sich der Col d'Aravis an, welcher dann den Weg für die bekannteren Pässe ebnet. Der erste große Name ist dann der Cormet de Roselend im Anschluss an den Col des Saisies.
Für die Beschreibung danken wir Tobi Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordostrampe von Cluses18,5 km1133 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne
Südwestrampe von Le Grand-Bornand11,8 km686 HmSchönheit nicht bewertetHärte nicht bewertet
Nordostrampe von Cluses über Romme23,1 km1495 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne

Nordostrampe von Cluses  18,5 km / 1133 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordostrampe von Cluses
In Marnaz-Blanzy (465 m) führt die D4 nach SO und verläuft durch Nadelwald. Der Straßenbelag präsentiert sich bis zum Gipfel in gutem Zustand. Nach 2 km erreicht man Neyrolles, kurz darauf folgt man dem kleinen Bergbach, dessen Quelle in der Paßregion liegt. Auf den ersten 5,5 km bis Porte d'Age beträgt die Steigung 6-8 % (Auf diesem Stück habe ich übrigens meine ersten Steinadler in freier Wildbahn gesehen).
Bis Le Reposoir (1048 m) gewinnt man nur unmerklich an Höhe. Nach dem großen Hotel auf der rechten Seite beginnt die zweite, weitaus härtere Hälfte des Anstiegs. Noch im Ort gewinnt man in einer Serpentinengruppe bei 10 % Steigung rasch an Höhe. Bei hochsommerlichen Temperaturen ist man an dieser Stelle froh, durch Wald zu fahren. 3 km später verläßt man den schützenden Wald nach einer zweiten Serpentinengruppe wieder. Im Südwesten kann man nun den Paß bereits im Joch erkennen.
Ein Straßenschild erklärt kurz darauf, daß auf den folgenden 2,9 km 9 % Steigung zu meistern sind. Die Sonne kann unerbittlich in den Kessel hinein scheinen. An wenigen Pässen hatten wir einen ähnlich hohen Flüssigkeitsverlust wie am Colombière.

Die Abfahrt bis St. Jean-de-Sixt erstreckt sich über 13,5 km Länge. In rasender Fahrt durchkurvt man bis la Mulaterie mehrere Serpentinen. Es folgt ein Flachstück durch le Chinaillon, bevor die Straße wieder an Steilheit gewinnt, und dem Radler weitere Serpentinen und Kurven zu bieten hat. Le Grand-Bornand (923 m) wird erreicht. Die restlichen 3 km nach St. Jean-de-Sixt verlaufen recht flach. Wir wollen jedoch noch auf den Gegenhang vor dem Ort hinweisen.
(Leider habe ich an diese Passseite nicht so viele Erinnerungen, weil mir im ersten Teil der Abfahrt bei Tempo 70 eine Wespe in die Zunge gestochen hat.)
Für die Beschreibung danken wir Tobi Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Rubber Duck Mail an Absender1 h 04 m 29 s18.06.2009
Mittlere Zeit: HillSmith Mail an Absender1 h 33 m 27 s13.07.2010
Langsamste Zeit: 2 h 57 m 00 s29.07.2007

Südwestrampe von Le Grand-Bornand  11,8 km / 686 Hm Schönheit nicht bewertet Härte nicht bewertet

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südwestrampe von Le Grand-Bornand
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Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Zetman Mail an Absender0 h 46 m 22 s05.08.2009
Mittlere Zeit: claudegougenheim Mail an Absender0 h 48 m 00 s25.06.2005
Langsamste Zeit: 0 h 48 m 53 s18.08.2006

Nordostrampe von Cluses über Romme  23,1 km / 1495 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordostrampe von Cluses über Romme
Der Vollständigkeit halber hier die dritte Möglichkeit zum Colombière:
Prinzipiell kann man fast sagen, dass dies die einzig wahre Auffahrt ist, mit Sicherheit jedoch die schwerste Variante parallel zur direkten Nordostrampe. Ähnlich wie z.B. beim Col du Galibier über den Col du Télegraphe oder auch beim Kühtai über den Silzer Sattel muss hierbei zunächst ein vorgelagerter Pass bezwungen werden, so dass noch einige schwere Höhenmeter mehr hinzukommen.
Von Cluses nimmt man die Straße hinauf nach Romme für die ersten schweren gut 800 Hm. Von dort verliert man wieder ca. 360 Höhenmeter auf den nächsten 6,2 Kilometern und mündet dann wieder in Le Reposoir auf die klassische Strecke für die letzten 7,5 km. Diese führen mit beachtlichen 8,5 % im Schnitt zunächst durch einige Kehren nach oben. Die letzten kehrenfreien 3 Kilometer an der Felswand entlang sind dann bei ständig um die 10 % noch eine echte Herausforderung zum Schluss, auch weil man die Passhöhe ständig im Blick hat, die leider nur sehr langsam näher kommt.

Bei der Tour 2009 war dies der Schlussanstieg der 17-ten Etappe und die Premiere des Colombière über Romme und sicher einer der entscheidenden Anstiege der Rundfahrt.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Bergziege Schiffie Mail an Absender1 h 28 m 03 s23.07.2009
2.claudegougenheim Mail an Absender1 h 35 m 00 s27.06.2005
3.metal Mail an Absender1 h 47 m 48 s16.08.2009
stb72 Mail an Absenderohne Zeit16.06.2004
Axelsius Mail an Absenderohne Zeit27.06.2011
markom Mail an Absenderohne Zeit12.08.2010
Zetman Mail an Absenderohne Zeit08.07.2010
radladi Mail an Absenderohne Zeit08.07.2007
grimpeur Jo Mail an Absenderohne Zeit13.08.2009
schrotar Mail an Absenderohne Zeit23.07.2009
aufwaerts Mail an Absenderohne Zeit11.07.2009