Col du Hundsrück (748 m)

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Col du Hundsrück (748 m)

Vogesen, Alsace (Elsaß).
Hund .
An diesem Pass soll es gewesen sein. Hier geriet auf der 18. Etappe der Tour de France 1997 Jan Ullrich, der kurz vor dem Gesamtsieg stand, durch eine Attacke seines schärfsten Konkurrenten Richard Virenque in der Nordanfahrt in arge Bedrängnis und verlor nach und nach 47 Sekunden auf die Spitzengruppe. Doch dann, so die Legende, raunzte sein Teamkollege Udo Bölts ihn mit den berühmt gewordenen Worten „Quäl dich, du Sau!” derart an, dass Ullrich wieder Mut fasste, einen Zahn zulegte und das Blatt zu seinen Gunsten wendete. Der Ausgang ist bekannt – Jan Ullrich gewann die Tour.
Ob die Worte wirklich so gefallen sind, ist historisch nicht ganz klar belegt. Die beiden, die es eigentlich wissen sollten, können sich nicht mehr so recht daran erinnern. Auch fehlen Tondokumente. Die Episode wurde vielmehr später im Ziel von einem sich in der Nähe befindenden Reporter berichtet – und die Worte fanden schlagartig Verbreitung.
Unzweifelhaft scheint aber, dass diese Worte kaum in der wohligen Wärme eines Begleitfahrzeugs erdacht werden konnten. Vielmehr kann wohl jeder bergbegeisterte Radler – auf seinem Niveau – die Gefühle und Verzweiflung der Protagonisten nachfühlen. Dafür, dass sie in diese wohlgeformten und sinnschweren Worte gewandet wurden, dürfen wir Udo Bölts auf ewig dankbar sein.
Dass diese Episode, die auch als Inspiration für die Namensgebung dieser Seite diente, ausgerechnet am Col du Hundsrück stattgefunden hat, ist wohl reiner Zufall. Zwar ist er durch die schwankenden Steigungsprozente kein Rollerberg, doch gibt es in den Vogesen deutlich längere und härtere Anstiege .

Der Col du Hundsrück bildet den höchsten Punkt der D14b, die von Bitschwiller-lès-Thann nach Masevaux führt. Sowohl auf der Nord- als auch auf der Südseite gibt es Anfahrtsvarianten, die jeweils auf etwa halber Höhe auf die Passstraße münden. Wie viele der Höhenstraßen in den Vogesen wurde die Straße im ersten Weltkrieg aus militärischen Gründen gebaut – der Name Route Joffre erinnert noch heute an einen damals populären Feldherrn, den Maréchal Joffre.
Wir verdanken dieser nicht ganz unbelasteten Vergangenheit ein schönes, gut ausgebautes Sträßchen, welches außerhalb der Wochenenden fast verkehrsfrei befahren werden kann. Am Scheitelpunkt findet man mit der Auberge de la Fourmi – zu Deutsch „Restaurant zur Ameise” – einen beliebten Ausgangspunkt für Ausflüge in die von Wanderern viel besuchte Region. Nach Süden hin bietet sich eine großartige Aussicht in die elsässiche Ebene und auf die Burgundische Pforte, durch die ursprünglich der Rhein ins Mittelmeer abfloss. Im Norden erblickt man den Grand Ballon.
Kulturhistorisch erwähnenswert ist noch, dass offensichtlich in einem der Orte an der Route Joffre die Pfeife der Dampflokomotiven erfunden wurde. Genaueres blieb leider trotz intensiver Recherche im Verborgenen.
Für die Beschreibung danken wir thomasg Mail an Absender

Nordostanfahrt von Bitschwiller-lès-Thann  6,2 km / 393 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordostanfahrt von Bitschwiller-lès-Thann
Die Anfahrt beginnt in Bitschwiller-lès-Thann gegenüber des Rathauses, wo man von der N66 nach Südwesten in die Rue Joffre einbiegt. Von der Abzweigung geht es zunächst flach durch den Ort und sogar wieder ein paar Meter leicht bergab. Erst am Ortsende zieht die Steigung langsam an, bleibt aber bei gemächlichen 5–6 %. Die Straße führt zunächst mit Blick zurück auf den Startort in einer Linkskurve am Hang entlang. Nach etwa 1,5 km wendet sie sich nach rechts und umrundet dann in einer Linkskurve einen malerisch gelegenen Bauernhof. Fuhr man bis hier über Wiesen mit lockerem Baumbestand, taucht die Straße nach 2 km in den dichten Wald ein, den sie bis zur Passhöhe nicht mehr verlässt.
Es folgt eine scharfe Kehre, nach der die Steigung auf etwa 7–8 % anzieht. Kurz vor der nächsten Kehre bei Kilometer drei erreicht sie über ein kurzes Stück 12 % – dies ist aber auch schon die steilste Stelle der gesamten Auffahrt. Nach der Kehre geht es zunächst ein paar hundert Meter flacher weiter, bis wieder etwa 7–8 % Steigung erreicht werden. So ungefähr geht es die restliche Anfahrt weiter – mal etwas flacher, mal etwas steiler, aber nie im roten Bereich. Der Zustand der Straße ist über die gesamte Anfahrt tadellos.
Bei Kilometer 4,5 mündet an einem kleinen Parkplatz von links die Anfahrt aus Thann ein. Ab hier geht es ohne große Richtungswechsel zügig Richtung Ziel. Der dichte Wald erlaubt leider die ganze Zeit hindurch keine besonderen Ausblicke. Nach etwa 6 km sieht man voraus die Kuppe der Passhöhe und kann bei kontinuierlich nachlassender Steigung noch einmal Gas geben.
Für die Beschreibung danken wir thomasg Mail an Absender

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Felix Krull Mail an Absender0 h 20 m 59 s10.10.2008
2.MF Mail an Absender0 h 25 m 07 s27.06.2010
3.Kwak Mail an Absender0 h 31 m 20 s24.06.2010
gemufft Mail an Absenderohne Zeit27.05.2009
reini Mail an Absenderohne Zeit21.07.2004
AlpenFan Mail an Absenderohne Zeit03.05.2010
thomasg Mail an Absenderohne Zeit27.06.2009
Pusinelli Mail an Absenderohne Zeit30.06.2010
Eifelradler Mail an Absenderohne Zeit11.06.2011
LawLance Mail an Absenderohne Zeit11.06.2011
kletterkünstler Mail an Absenderohne Zeit20.08.2011

Westanfahrt von Masevaux  8,2 km / 425 Hm Schönheit nicht bewertet Härte nicht bewertet

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westanfahrt von Masevaux
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1.MF Mail an Absender0 h 29 m 34 s25.06.2010
2.Sprengmeister Mail an Absender0 h 30 m 26 s10.08.2010
3.SUGI67 Mail an Absender0 h 35 m 55 s25.08.2011
Timo8210 Mail an Absenderohne Zeit18.04.2009
dCK Mail an Absenderohne Zeit08.08.2002
js Mail an Absenderohne Zeit02.06.1994
Stantweiler Mail an Absenderohne Zeit01.08.2010
bestguy Mail an Absenderohne Zeit11.06.2011
frank0985 Mail an Absenderohne Zeit14.07.2011

Ostanfahrt von Thann  8 km / 420 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostanfahrt von Thann
Ausgangspunkt dieser Anfahrtsvariante ist ein markanter Kreisverkehr in Thann, den man vom Stadtzentrum aus nach etwa 500 m über die nach Süden führende Rue Kléber erreicht. Hier folgt man der nach Westen führenden Avenue Poincaré.
Sanft ansteigend geht es nun mehr als einen Kilometer durch die Häuser am Rande von Thann. Nach den letzten Häusern hält am Ende der Rue du Floridor ein Fahrverbotsschild ungebetene Autos fern, und wir fahren in ein lauschiges, fast schon parkähnliches Tal ein.
Die gerade dem Bach folgende Straße steigt über die nächsten 2 km kontinuierlich immer weiter an, bis kurz vor einer markanten Kehre mit etwa 10 % die maximale Steigung auf diesem Teilstück erreicht wird. Die Steigung lässt dann wieder nach, und die Straße führt nach einer weiteren Kehre mit kontinuierlich 6–7 % in weitem Bogen durch schönen Wald. Nach insgesamt 4,9 km erreicht man die Einmündung auf die eigentliche Passstraße, der man nach links zum Col du Hundsrück folgt.
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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.claudegougenheim Mail an Absender0 h 24 m 00 s23.07.2009
2.markom Mail an Absender0 h 27 m 00 s28.05.2011
BelloSchach Mail an Absenderohne Zeit05.09.2008
DabbelJuDie Mail an Absenderohne Zeit03.09.2011
markom Mail an Absenderohne Zeit13.07.2008
marcello Mail an Absenderohne Zeit20.08.2000
stb72 Mail an Absenderohne Zeit07.08.2010
helmverweigerer Mail an Absenderohne Zeit07.08.2010
Seth Mail an Absenderohne Zeit12.05.2005
Gepäcktour Mail an Absenderohne Zeit08.08.2005
Zetman Mail an Absenderohne Zeit15.07.2011

Südostanfahrt von Bourbach-les-Bas  7,6 km / 380 Hm Schön: 0 Sterne Hart: 0 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südostanfahrt von Bourbach-les-Bas
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bestguy Mail an Absenderohne Zeit16.07.2009