Grand Ballon (1343 m)

Verstecke den Buchungsstand der quaeldich-Reisen & Events
netzathleten

Grand Ballon (1343 m)
Col du Grand Ballon, Großer Belchen

Vogesen, Alsace (Elsaß).
zwei vor Ballon
Der Grand Ballon ist der höchste Vogesen-Berg (1424 m). Gelegen ist er in gleichnamigen Naturpark Ballons des Vosges. Trotzdem ist er nicht der höchste asphaltiert erreichbare Punkt der Vogesen, da die Straße leider nicht bis ganz nach oben, sondern an der Nord- und Ostseite um die kahle Gipfelkuppe herum führt. Dieser Titel gebührt also dem Hohneck.
Dafür bietet der Ballon Auffahrten mit beträchtlichem Höhenunterschied und auch Schwierigkeitsgrad. Man hat die Auswahl zwischen zahlreichen Varianten verschiedenen Charakters und Härte. Mit den beiden Süd-West-Rampen hat der Ballon zudem die beiden schwersten Brocken der Vogesen im Programm, noch dazu fast verkehrsfrei.
Der Verkehr kann (muss nicht) insbesondere auf den Hauptrouten durchaus ein Ärgernis sein. Nähert man sich auf der berühmten Routes des Crêtes dem Großen Belchen, so wird man sich in der Regel über mangelnde motorisierte Begleitung sicher nicht beschweren können. Aber auch hier hat man bis zum Vorpass Le Markstein wiederum einige Varianten zur Auswahl.

Wissenswertes und Touristisches:
An der Passhöhe sind zwei größere gastronomische Betriebe samt riesigem Parkplatz. Nicht nur an schönen Tagen ist hier also mit erheblichem Gipfelrummel zu rechnen. Um ganz nach oben zu kommen, muss man einen Fußmarsch von ca. 15 min einrechnen. Bei klarer Sicht hat man ein fantastisches 360-Grad-Panorama – aber auch die Ausblicke von der Strecke können sich sehen lassen.
Als Abwechslung kann man auch eine spaßtouristische Sommerrodelbahn herabrutschen.
Für den Winter ist hier oben ein schneesicheres Skigebiet.
Auf der Bergspitze steht weithin sichtbar ein kleiner Ballon, welcher in Wirklichkeit eine Radarstation der zivilen Luftfahrt ist.

Geschichtliches:
An der Südostauffahrt von Uffholtz passiert man am Col du Silberloch den Hartmannswillerkopf (Vieil Armand). Hier war das verlustreichste und sinnloseste Vogesen-Schlachtfeld des ersten Weltkriegs neben dem Lingekopf. Die genaue Opferzahl ist nicht bekannt, es heißt aber, dass ca. 30.000 Soldaten hier im Stellungskampf starben bzw. Opfer der Kälte wurden. Um die Schützengräben und den eigentlichen umkämpften Gipfel zu besuchen, ist allerdings ein kleiner Fußmarsch notwendig. Der Soldatenfriedhof und die Gedenkstätte liegen in unmittelbarer Nähe der Straße.

Radsporthistorisches: (von Louis Mail an Absender)
Es war im Jahr 1997, als Jan Ullrich auf der schweren Vogesenetappe nach Belfort an diesem Berg in große Schwierigkeiten geriet. Damals wurde der Pass von Norden her angefahren. Der Träger des gelben Trikots konnte seinem stärksten Konkurrenten Richard Virenque nicht mehr folgen und quälte sich, von einer Erkältung geplagt, über den Grand Ballon, den Col du Hundsrück, und konnte schließlich am Ballon d’Alsace wieder aufschließen.
Auf dieser Etappe fiel der legendäre Spruch „Quäl dich du Sau”, mit dem Udo Bölts seinen Kapitän noch einmal dazu brachte, seine letzten Kraftreserven zu mobilisieren. Schließlich war es die letzte Bewährungsprobe für den jungen Jan Ullrich vor seinem Triumph auf der Champs-Elysées.

Darüber hinaus war der Ballon natürlich schon mehrmals im Programm der Tour, jedoch nicht in den Gründerzeiten, sondern erst ab 1969. Zuletzt war dies 2005 mit einem weiteren blütenweißen Sieger Michael ‚Chicken’ Rasmussen.

Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Südanfahrt von Willer-sur-Thur über den Col Amic  16,2 km / 975 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südanfahrt von Willer-sur-Thur über den Col Amic
Die Südauffahrt zum Grand Ballon beginnt in Willer-sur-Thur. Hier zweigt die Departementstraße 13 rechts von der Route Nationale ab. Auf den ersten Metern sieht man die kahle Kuppe des höchsten Vogesenberges bereits vor sich, die Straße steigt hier zunächst nur leicht an. Erst nach dem Ortsausgang wird es allmählich etwas steiler, und nachdem man in den Wald eingetaucht ist, pendelt sich die Steigung bei Werten zwischen 5 und 7 % ein.
Nach 3,8 km wird es mit 7–9 % etwas steiler, und die Straße schlängelt sich in Serpentinen hinauf zum kleinen Örtchen Goldbach, das nach 6,3 km erreicht wird. Wer Lust hat, kann von hier aus einen Abstecher nach Altenbach machen und von hier aus die Aussicht nach Süden auf das Rheintal und Le Rossberg (1191 m) genießen.
Wenn man sich für die sofortige Weiterfahrt entschließt, kann man sich dennoch etwas regenerieren, da nach Goldbach die Steigung wieder etwas zurück geht und nun noch Werte zwischen 3 % und 6 % erreicht, ehe man nach 3 km auf die Route des Crêtes trifft. Hier biegt man nun links ab, und die letzten 5,8 km bis zur Passhöhe sind noch einmal schwieriger. Die Straße wartet nun noch einmal mit Steigungswerten bis 9 % auf, etwa 3 km vor dem Ziel lichtet sich der Wald, und man fährt durch Weideflächen, die einem den Blick nach Osten und Süden freigeben. Hier gibt es auch die Möglichkeit, in Almgaststätten zu pausieren.
Das Ziel liegt etwa 100 m unterhalb des Gipfels auf 1340 m Höhe, zum höchsten Punkt kann man leider nicht mit dem Fahrrad gelangen. Allerdings lohnt es sich, den 1424 m hohen Gipfel per Fuß zu erklimmen, da sich eine atemberaubende Aussicht bietet.
Im Norden und Westen blickt man auf die übrigen Vogesengipfel, die vom Grand Ballon bei weitem überragt werden, im Osten erkennt man den Südschwarzwald mit dem Feldberg, dem Belchen, dem Schauinsland und dem Blauen, im Süden erscheinen die Ketten des Jura und bei sehr guter Sicht reicht der Blick bis zu den Alpen. Leider ist die Passhöhe durch den großen Touristenzustrom etwas verbaut, Hotel, Gaststätten, Liftanlagen und eine Sommerrodelbahn stören zuweilen die Naturidylle.
Für die Beschreibung danken wir Louis Mail an Absender

Highscores

Highscore eintragen. Alle 46 Einträge anzeigen.
Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Charly 01 Mail an Absender0 h 52 m 40 s21.04.2007
Mittlere Zeit: Baldi Mail an Absender1 h 05 m 03 s07.08.2006
Langsamste Zeit: 1 h 40 m 00 s22.05.2009

Südwestanfahrt von Moosch  12,3 km / 953 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 5 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südwestanfahrt von Moosch
Möglicherweise ist dieser Weg zum Grand Ballon aufgrund seiner für die Region untypischen Steilstücke und des schlechten Asphalts im mittleren Teil zusammen mit der unten beschriebenen Variante von Saint Armarin aus die anspruchsvollste Auffahrt, die man in den Vogesen finden kann. Zumindest hat der Autor in diesem Mittelgebirge bis jetzt noch keine Schwierigere gefunden.
Es geht los in Moosch, wo man von der N66 in Richtung Geishouse abbiegt. Auf dem ersten, ca. 4,5 km langen Abschnitt liegt die Steigung fast durchgehend bei über 7 %. In Geishouse, das nicht wie ein gewachsenes Dorf, sondern eher wie eine Ansammlung von Ferienhäusern wirkt, nimmt man die Straße rechts hoch in Richtung Route des Crêtes. Auf holprigem Teer geht es mit über 10 % Steigung in den Wald hinein. Nach mehr als einem Kilometer wird es wieder flacher, dann folgt das nächste Steilstück, immer an der Südwestflanke des Grand Ballon hoch.
Ein etwas längeres Flachstück bringt einen zu einer Serpentine mit einer Art Totempfahl in der Mitte der Straße. Jetzt heißt es, die Zähne zusammen zu beißen und den niedrigsten Gang zu suchen, denn die nächsten knapp 2 km haben es in sich. Bis auf zweihundert flache Meter fast genau in der Mitte dieses letzten Steilstücks liegt die Steigung durchgehend im Bereich von mehr als 11 %, und das auf einem rauhen Asphalt voller Löcher und Risse. In Zeitlupe bleibt der Wald zurück. Tritt für Tritt kämpft man sich über eine Alm zu der Ferme Auberge du Haag hoch. Neben der Ferme Auberge biegt man nach rechts auf die Route des Crêtes ein. Diese Kreuzung ist als Pass markiert, er nennt sich Col du Haag und liegt 1233 m hoch.
Am Col du Haag ist das Schlimmste ist nun geschafft. Die letzten anderthalb Kilometer auf der Route des Crêtes zur Passhöhe des Grand Ballon, welche man schon bald hinter einer Serpentine erreicht, haben nur noch einen Steigungschnitt von 7,5 %. Neben dem Rückgang der Steigung tragen auch die nun weiten Ausblicke nach Norden und Osten zur Entspannung bei. Gut möglich, daß einem nach der Strecke, die man gerade zurückgelegt hat, dieser letzte Abschnitt wie Geradeausradeln vorkommt.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Highscores

Highscore eintragen. Alle 9 Einträge anzeigen.
Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Skadieh Mail an Absender0 h 58 m 09 s03.07.2010
Mittlere Zeit: stb72 Mail an Absender1 h 15 m 00 s08.08.2010
Langsamste Zeit: 1 h 35 m 00 s03.06.2010

Südwestanfahrt von St.-Amarin  12,6 km / 935 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 5 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südwestanfahrt von St.-Amarin
Diese Anfahrt bietet eine Variante zur Straße von Moosch. Beide Wege treffen schließlich in Geishouse auf ca. 750 m Höhe zusammen und vereinigen sich für die letzten 7,5 km.
Als Startpunkt ist hier der Brunnen mit kleinem Kreisverkehr in St. Amarin (ca. 430 m) gewählt, wo es für die ersten wenigen Meter sehr bedächtig losgeht (immer Richtung Geishouse fahren, dann findet man den Weg). Nach der ersten Linkskurve ändert sich das Bild allerdings schnell, und es türmt sich die erste Steilrampe vor einem auf. Entlang der letzten Häuser des Ortes zieht die Straße für ca. 1 km mit einem Schnitt von knapp 12 % nach oben (ähnlich den letzten 2 Kilometern vor der Kreuzung zur routes de crêtes).
Hat man diese böse Gerade geschafft (Belag gewohnt rau), so darf man sich für einige hundert Meter bei flachen Prozentzahlen ausruhen, bevor es wieder deutlich steiler wird. Erleichternd in diesem Teil ist, dass bis zum Abzweig zur Auberge du Mehrbaechel bei Kilometer 3,5 der Belag neu ist – herrliche Abwechslung für diesen Anstieg, jedoch auch hier Spitzen von 10–12 %.
Nach der Kreuzung wird der Belag wieder schlechter, und die Straße legt noch 1–2 Prozentpunkte zu. Diese letzte Rampe dauert aber nur knapp 500 m, bevor wir Geishouse auf ca. 780 m Höhe erreichen und die Straße eben wird (bis hier knapp 4 km und 350 Hm).
Jetzt heißt es ein Stück bergab fahren, und nach einem guten Kilometer und 35 Höhenmeter tiefer erreichen wird die Kreuzung der Anfahrt von Moosch. Ab hier folgen wir – natürlich – der rue du ballon und weiter der schweren Südwestauffahrt wie von Axel Mail an Absender so treffend beschrieben (einschl. einer Runde um den seltsamen Totempfahl).
Kleine Anmerkung: das Höhenprofil von salite.ch trifft nicht richtig den rampenartigen Charakter der Anfahrt
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

Highscore eintragen. Alle 6 Einträge anzeigen.
Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.RallyKelly Mail an Absender1 h 10 m 00 s13.06.2010
2.betze1 Mail an Absender2 h 10 m 00 s05.07.2008
3.Maxiking Mail an Absender2 h 20 m 00 s21.06.2008
stb72 Mail an Absenderohne Zeit24.05.2008
savines Mail an Absenderohne Zeit01.07.2000
mollet Mail an Absenderohne Zeit08.08.2009

Nordwestanfahrt von Kruth über le Markstein  24,6 km / 887 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordwestanfahrt von Kruth über le Markstein
Diese Beschreibung ist noch offen - Hier kannst du lesen, wie du die Beschreibung beisteuern kannst. quäldich.de lebt von deiner Mithilfe. Vielen Dank!

Highscores

Highscore eintragen. Alle 14 Einträge anzeigen.
Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
university73 Mail an Absenderohne Zeit17.05.2009
bremse Mail an Absenderohne Zeit23.08.2011
mollet Mail an Absenderohne Zeit13.08.2011
Nont Mail an Absenderohne Zeit11.07.2010
LawLance Mail an Absenderohne Zeit11.06.2011
Eifelradler Mail an Absenderohne Zeit11.06.2011
bestguy Mail an Absenderohne Zeit11.06.2011
haiwire Mail an Absenderohne Zeit12.06.2010
Bussi Mail an Absenderohne Zeit03.08.1997
claudegougenheim Mail an Absenderohne Zeit20.06.2008
Axelsius Mail an Absenderohne Zeit01.10.2009
JanBernd Mail an Absenderohne Zeit07.07.2011
bassoquaeler Mail an Absenderohne Zeit01.07.2006
detlefolm Mail an Absenderohne Zeit10.08.2009

Nordostanfahrt von Guebwiller über le Markstein  29,3 km / 1094 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordostanfahrt von Guebwiller über le Markstein
Wie man von Guebwiller zum Markstein kommt, kann man in dessen Beschreibung nachlesen. An der großen Kreuzung auf der Route des Crêtes hält man sich nach links und fährt auf dieser nach Südosten. Ein paar Kilometer lang verläuft die Straße fast flach und steigt später wieder sanft an. Zunächst erhascht man ein paar schöne Blicke nach Westen hin, bevor ein kleines Waldstück passiert wird.
Um Kilometer 27 der Auffahrt herum passiert man eine offene Stelle, die den Namen Col du Moorfeld trägt. Die Straße wechselt nun die Berghangseite und steigt kurz etwas stärker an. Wenn es dort nicht wieder im Wald voranginge, könnte man weit nach Osten schauen. Ab der Ferme Auberge du Haag, wo die steile Straße von Geishouse hoch auf die Route des Crêtes einbiegt, ist das Gelände wieder offen, und es beginnt der oben bei den Südwestanfahrten schon erwähnte Schlussanstieg zur Passhöhe.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Highscores

Highscore eintragen. Alle 19 Einträge anzeigen.
Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Hobbyfahrer Mail an Absender1 h 38 m 24 s15.08.2011
FetterJubbe Mail an Absenderohne Zeit07.06.2007
Heitzer1974 Mail an Absenderohne Zeit03.09.2011
CarstenA Mail an Absenderohne Zeit27.05.2007
tosmyrd Mail an Absenderohne Zeit04.06.2010
GhostRace Mail an Absenderohne Zeit29.05.2011
fredi93 Mail an Absenderohne Zeit25.04.2011
SkiGünni Mail an Absenderohne Zeit23.04.2011
schmohli Mail an Absenderohne Zeit09.07.2006
Quicky Mail an Absenderohne Zeit07.08.2005
aschders Mail an Absenderohne Zeit13.07.2009
FetterJubbe Mail an Absenderohne Zeit04.06.2010
goba Mail an Absenderohne Zeit11.08.2009
claudegougenheim Mail an Absenderohne Zeit27.07.2007
nf2001 Mail an Absenderohne Zeit16.06.2006
Pastorius Mail an Absenderohne Zeit19.04.2004
sischen Mail an Absenderohne Zeit24.07.1997
Volker_236A Mail an Absenderohne Zeit26.05.2005
MBike Mail an Absenderohne Zeit14.05.2004

Ostanfahrt von Soultz über den Col Amic  18,7 km / 1084 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostanfahrt von Soultz über den Col Amic
Ausgangspunkt ist Soultz-Haut-Rhin an der Elsässer Weinstraße. Im Südwesten der Ortschaft zweigt die Route de Jungholtz von der D6 ab. Hier beginnt der lange Weg zum Großen Ballon.
Die Straße führt zunächst schnurstracks gen Südwesten. Nach 1 km verlassen wir die Durchgangsstraße und fahren geradeaus weiter in die Weinberge an Wuenheim vorbei. Kommt man von Uffholtz, so kann man die Auffahrt auch bereits dort beginnen. Am Waldrand, nach insgesamt zwei absolvierten Kilometern, treffen beide Routen an einem Denkmal aufeinander.
Das bestens asphaltierte Sträßchen taucht nun in den Wald ein und dümpelt zunächst etwas vor sich hin. Den Abzweig zum bekannten Wallfahrtsort Thierenbach, dem Hotel Les Violettes sowie dem sehenswerten Château des seigneurs de Jungholtz lassen wir rechts liegen. Immer wieder treffen wir auf Zeichen der Zivilisation. Einige Grillplätze gibt es hier wohl auch. Ist es damit vorbei, beginnt die Straße nun endgültig zu steigen. Durchschnittlich 5 % und der glatte Untergrund lassen uns aber schnell vorankommen.
Nach 5,5 km beginnt dann der äußerst kurven- und kehrenreiche Teil des Anstiegs, der diesen äußerst kurzweilig werden lässt. Die angenehme und sehr gleichmäßige Steigung und die Ruhe und Einsamkeit tragen zum Genuss bei. Durch unseren ständigen Begleiter, den Wald, ergeben sich jedoch keine Ausblicke auf die Umgebung. Aber das wird sich später auf der Route des Crêtes ja noch ändern.
Nach 11,5 km tauchen wir dann aus dem Wald heraus und sehen den Col Amic bereits vor uns. 600 m später ist er erreicht. Fortan ist die Auffahrt identisch mit der unten beschriebenen von Uffholtz. Schaut man zurück, wird man an schönen Tagen mit einem netten Blick auf die Rheinebene belohnt.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Highscores

Highscore eintragen. Alle 12 Einträge anzeigen.
Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: dCK Mail an Absender1 h 03 m 00 s21.09.2010
Mittlere Zeit: claudegougenheim Mail an Absender1 h 05 m 00 s26.08.2009
Langsamste Zeit: 1 h 17 m 05 s14.09.2011

Südostanfahrt von Uffholtz über den Col Amic  22,1 km / 1163 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südostanfahrt von Uffholtz über den Col Amic
Im Herzen von Uffholtz weist uns ein großes Schild auf die Auffahrt zum Grand Ballon hin. Zu Anfang führt uns eine flache Gerade langsam in den Wald, wo die Trassierung für den Radler interessanter und abwechslungsreicher wird. Das liegt zum einen an den vielen Kehren, die sich schön an den Hang schmiegen. Zum anderen bieten sich, zumindest bei wenig Laubbewuchs, einige Blicke hinunter in Richtung Tal. So erkurbelt man recht schnell bei rund 7 % Steigung die 6 km bis zum Col de Herrenfluh, dem ersten Hochpunkt. Danach führt die Straße entlang des Hangs des Le Molkenrain zum Hartmannswillerkopf.
Zunächst verliert man vom ersten Hochpunkt einige Höhenmeter, um diese anschließend wieder bis zum nächsten Hochpunkt zu erklettern und ein paar mehr Meter drauf zu packen.
Nachdem wir den Hartmannswillerkopf erreicht haben, folgen wir der Straße entlang des Hangs, die zunächst für 2 km flach durch den Wald führt. Danach fährt man durch gepflasterte, enge Kehren hinunter zum Col Amic.
Ab hier folgen wir der Straße einfach geradeaus bergauf. Mit im Schnitt fast 8 % wird es auf den verbleibenden 6,7 km nochmals ziemlich hart. Dabei schlängelt sich die Straße zunächst noch im Wald, bevor sie dann in eine Weidelandschaft eintaucht. Diese bietet schöne Aussichtsmöglichkeiten und die Gelegenheit zur Einkehr. Auch einige Kehren sorgen für etwas Abwechslung, bis eine leichte Rechtskurve den Radler in die Schlussgerade schickt, die nochmals an den Nerven des Radlers zerren kann, wenn man nach über 1000 Hm nicht mehr allzu frisch ist.
Für die Beschreibung danken wir tobsi Mail an Absender

Highscores

Highscore eintragen. Alle 31 Einträge anzeigen.
Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Floris Mail an Absender1 h 23 m 00 s05.06.2010
Mittlere Zeit: Kletterkönig120 Mail an Absender1 h 45 m 00 s30.09.1997
Langsamste Zeit: 2 h 37 m 00 s10.07.2011