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Grand Ballon (1343 m) Col du Grand Ballon, Großer Belchen

zwei vor Ballon

Auffahrten

Von Louis – Die Südauffahrt zum Grand Ballon beginnt in Willer-sur-Thur. Hier zweigt die Departementstraße 13 rechts von der Route Nationale ab. Auf den ersten Metern sieht man die kahle Kuppe des höchsten Vogesenberges bereits vor sich, die Straße steigt hier zunächst nur leicht an. Erst nach dem Ortsausgang wird es allmählich etwas steiler, und nachdem man in den Wald eingetaucht ist, pendelt sich die Steigung bei Werten zwischen 5 und 7 % ein.
Nach 3,8 km wird es mit 7–9 % etwas steiler, und die Straße schlängelt sich in Serpentinen hinauf zum kleinen Örtchen Goldbach, das nach 6,3 km erreicht wird. Wer Lust hat, kann von hier aus einen Abstecher nach Altenbach machen und von hier aus die Aussicht nach Süden auf das Rheintal und Le Rossberg (1191 m) genießen.
Wenn man sich für die sofortige Weiterfahrt entschließt, kann man sich dennoch etwas regenerieren, da nach Goldbach die Steigung wieder etwas zurück geht und nun noch Werte zwischen 3 % und 6 % erreicht, ehe man nach 3 km auf die Route des Crêtes trifft. Hier biegt man nun links ab, und die letzten 5,8 km bis zur Passhöhe sind noch einmal schwieriger. Die Straße wartet nun noch einmal mit Steigungswerten bis 9 % auf, etwa 3 km vor dem Ziel lichtet sich der Wald, und man fährt durch Weideflächen, die einem den Blick nach Osten und Süden freigeben. Hier gibt es auch die Möglichkeit, in Almgaststätten zu pausieren.
Das Ziel liegt etwa 100 m unterhalb des Gipfels auf 1340 m Höhe, zum höchsten Punkt kann man leider nicht mit dem Fahrrad gelangen. Allerdings lohnt es sich, den 1424 m hohen Gipfel per Fuß zu erklimmen, da sich eine atemberaubende Aussicht bietet.
Im Norden und Westen blickt man auf die übrigen Vogesengipfel, die vom Grand Ballon bei weitem überragt werden, im Osten erkennt man den Südschwarzwald mit dem Feldberg, dem Belchen, dem Schauinsland und dem Blauen, im Süden erscheinen die Ketten des Jura und bei sehr guter Sicht reicht der Blick bis zu den Alpen. Leider ist die Passhöhe durch den großen Touristenzustrom etwas verbaut, Hotel, Gaststätten, Liftanlagen und eine Sommerrodelbahn stören zuweilen die Naturidylle.

75 Befahrungen Befahrung eintragen
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00:50:08 | 01.08.2016
breis89
Mittlere Zeit
01:05:03 | 07.08.2006
Baldi
Dolce Vita
01:40:00 | 22.05.2009
Sheila Rider
Von AP – Möglicherweise ist dieser Weg zum Grand Ballon aufgrund seiner für die Region untypischen Steilstücke und des schlechten Asphalts im mittleren Teil zusammen mit der unten beschriebenen Variante von Saint Armarin aus die anspruchsvollste Auffahrt, die man in den Vogesen finden kann. Zumindest hat der Autor in diesem Mittelgebirge bis jetzt noch keine Schwierigere gefunden.
Es geht los in Moosch, wo man von der N66 in Richtung Geishouse abbiegt. Auf dem ersten, ca. 4,5 km langen Abschnitt liegt die Steigung fast durchgehend bei über 7 %. In Geishouse, das nicht wie ein gewachsenes Dorf, sondern eher wie eine Ansammlung von Ferienhäusern wirkt, nimmt man die Straße rechts hoch in Richtung Route des Crêtes. Auf holprigem Teer geht es mit über 10 % Steigung in den Wald hinein. Nach mehr als einem Kilometer wird es wieder flacher, dann folgt das nächste Steilstück, immer an der Südwestflanke des Grand Ballon hoch.
Ein etwas längeres Flachstück bringt einen zu einer Serpentine mit einer Art Totempfahl in der Mitte der Straße. Jetzt heißt es, die Zähne zusammen zu beißen und den niedrigsten Gang zu suchen, denn die nächsten knapp 2 km haben es in sich. Bis auf zweihundert flache Meter fast genau in der Mitte dieses letzten Steilstücks liegt die Steigung durchgehend im Bereich von mehr als 11 %, und das auf einem rauhen Asphalt voller Löcher und Risse. In Zeitlupe bleibt der Wald zurück. Tritt für Tritt kämpft man sich über eine Alm zu der Ferme Auberge du Haag hoch. Neben der Ferme Auberge biegt man nach rechts auf die Route des Crêtes ein. Diese Kreuzung ist als Pass markiert, er nennt sich Col du Haag und liegt 1233 m hoch.
Am Col du Haag ist das Schlimmste ist nun geschafft. Die letzten anderthalb Kilometer auf der Route des Crêtes zur Passhöhe des Grand Ballon, welche man schon bald hinter einer Serpentine erreicht, haben nur noch einen Steigungschnitt von 7,5 %. Neben dem Rückgang der Steigung tragen auch die nun weiten Ausblicke nach Norden und Osten zur Entspannung bei. Gut möglich, daß einem nach der Strecke, die man gerade zurückgelegt hat, dieser letzte Abschnitt wie Geradeausradeln vorkommt.

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00:58:09 | 03.07.2010
Skadieh
Mittlere Zeit
01:15:00 | 08.08.2010
stb72
Dolce Vita
02:00:00 | 20.07.2013
avatar2
Von stb72 – Diese Anfahrt bietet eine Variante zur Straße von Moosch. Beide Wege treffen schließlich in Geishouse auf ca. 750 m Höhe zusammen und vereinigen sich für die letzten 7,5 km.
Als Startpunkt ist hier der Brunnen mit kleinem Kreisverkehr in St. Amarin (ca. 430 m) gewählt, wo es für die ersten wenigen Meter sehr bedächtig losgeht (immer Richtung Geishouse fahren, dann findet man den Weg). Nach der ersten Linkskurve ändert sich das Bild allerdings schnell, und es türmt sich die erste Steilrampe vor einem auf. Entlang der letzten Häuser des Ortes zieht die Straße für ca. 1 km mit einem Schnitt von knapp 12 % nach oben (ähnlich den letzten 2 Kilometern vor der Kreuzung zur routes de crêtes).
Hat man diese böse Gerade geschafft (Belag gewohnt rau), so darf man sich für einige hundert Meter bei flachen Prozentzahlen ausruhen, bevor es wieder deutlich steiler wird. Erleichternd in diesem Teil ist, dass bis zum Abzweig zur Auberge du Mehrbaechel bei Kilometer 3,5 der Belag neu ist – herrliche Abwechslung für diesen Anstieg, jedoch auch hier Spitzen von 10–12 %.
Nach der Kreuzung wird der Belag wieder schlechter, und die Straße legt noch 1–2 Prozentpunkte zu. Diese letzte Rampe dauert aber nur knapp 500 m, bevor wir Geishouse auf ca. 780 m Höhe erreichen und die Straße eben wird (bis hier knapp 4 km und 350 Hm).
Jetzt heißt es ein Stück bergab fahren, und nach einem guten Kilometer und 35 Höhenmeter tiefer erreichen wird die Kreuzung der Anfahrt von Moosch. Ab hier folgen wir – natürlich – der rue du ballon und weiter der schweren Südwestauffahrt wie von Axel Mail an Absender so treffend beschrieben (einschl. einer Runde um den seltsamen Totempfahl).
Kleine Anmerkung: das Höhenprofil von salite.ch trifft nicht richtig den rampenartigen Charakter der Anfahrt
12 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:10:00 | 13.06.2010
RallyKelly
Mittlere Zeit
02:10:00 | 05.07.2008
betze1
Dolce Vita
02:20:00 | 21.06.2008
Maxiking
Von karleq – Wer möglichst einfach auf den Grand Ballon kommen will, der nehme diese Auffahrt. Der Ausgangspunkt Kruth ist mit der Bahn zu erreichen und stellt den höchstgelegene Ausgangspunkt einer Auffahrt zum Grand Ballon dar. Trotzdem kommen hier noch 887 Höhenmeter zusammen, verteilt auf fast 25 Kilometern. Nur der letzte Kilometer des Anstieges kratzt an der 10 %-Marke, der Rest ist durchweg sehr moderat und weist auch einige Flachstellen auf.
Leider bietet der Kruther Anstieg auch das geringste landschaftliche Erlebnis. Der Hauptteil der Auffahrt verläuft aussichtsfrei am Westhang des Vogesenhauptkamms entlang im Wald. Erst ab Markstein wird es interessant, hier verläuft die Straße im Bereich der Hochweiden und bietet Aussichten sowohl nach West als auch nach Osten.
39 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:06:00 | 24.07.2016
OeTTZI
Mittlere Zeit
01:39:11 | 08.09.2009
Eifelkletterer
Dolce Vita
01:57:00 | 04.08.2012
avatar2
Von AP – Wie man von Guebwiller zum Markstein kommt, kann man in dessen Beschreibung nachlesen. An der großen Kreuzung auf der Route des Crêtes hält man sich nach links und fährt auf dieser nach Südosten. Ein paar Kilometer lang verläuft die Straße fast flach und steigt später wieder sanft an. Zunächst erhascht man ein paar schöne Blicke nach Westen hin, bevor ein kleines Waldstück passiert wird.
Um Kilometer 27 der Auffahrt herum passiert man eine offene Stelle, die den Namen Col du Moorfeld trägt. Die Straße wechselt nun die Berghangseite und steigt kurz etwas stärker an. Wenn es dort nicht wieder im Wald voranginge, könnte man weit nach Osten schauen. Ab der Ferme Auberge du Haag, wo die steile Straße von Geishouse hoch auf die Route des Crêtes einbiegt, ist das Gelände wieder offen, und es beginnt der oben bei den Südwestanfahrten schon erwähnte Schlussanstieg zur Passhöhe.

42 Befahrungen Befahrung eintragen
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01:38:24 | 15.08.2011
Hobbyfahrer
Mittlere Zeit
Dolce Vita
01:41:35 | 24.04.2006
iberobiker
Von kletterkünstler – Ausgangspunkt ist Soultz-Haut-Rhin an der Elsässer Weinstraße. Im Südwesten der Ortschaft zweigt die Route de Jungholtz von der D6 ab. Hier beginnt der lange Weg zum Großen Ballon.
Die Straße führt zunächst schnurstracks gen Südwesten. Nach 1 km verlassen wir die Durchgangsstraße und fahren geradeaus weiter in die Weinberge an Wuenheim vorbei. Kommt man von Uffholtz, so kann man die Auffahrt auch bereits dort beginnen. Am Waldrand, nach insgesamt zwei absolvierten Kilometern, treffen beide Routen an einem Denkmal aufeinander.
Das bestens asphaltierte Sträßchen taucht nun in den Wald ein und dümpelt zunächst etwas vor sich hin. Den Abzweig zum bekannten Wallfahrtsort Thierenbach, dem Hotel Les Violettes sowie dem sehenswerten Château des seigneurs de Jungholtz lassen wir rechts liegen. Immer wieder treffen wir auf Zeichen der Zivilisation. Einige Grillplätze und einen Camping gibt es hier wohl auch. Ist es damit vorbei, beginnt die Straße nun endgültig zu steigen. Durchschnittlich 5 % und der glatte Untergrund lassen uns aber schnell vorankommen.
Nach 5,5 km beginnt dann der äußerst kurven- und kehrenreiche Teil des Anstiegs, der diesen äußerst kurzweilig werden lässt. Die angenehme und sehr gleichmäßige Steigung und die Ruhe und Einsamkeit tragen zum Genuss bei. Durch unseren ständigen Begleiter, den Wald, ergeben sich jedoch keine Ausblicke auf die Umgebung. Aber das wird sich später auf der Route des Crêtes ja noch ändern.
Nach 11,5 km tauchen wir dann aus dem Wald heraus und sehen den Col Amic bereits vor uns. 600 m später ist er erreicht. Fortan ist die Auffahrt identisch mit der unten beschriebenen von Uffholtz. Schaut man zurück, wird man an schönen Tagen mit einem netten Blick auf die Rheinebene belohnt.

Bilder ab hier
41 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:03:00 | 21.09.2010
dCK
Mittlere Zeit
01:38:05 | 02.10.2013
Peppi1108
Dolce Vita
04:00:00 | 21.04.2012
uwe0130
Von tobsi – Im Herzen von Uffholtz weist uns ein großes Schild auf die Auffahrt zum Grand Ballon hin. Zu Anfang führt uns eine flache Gerade langsam in den Wald, wo die Trassierung für den Radler interessanter und abwechslungsreicher wird. Das liegt zum einen an den vielen Kehren, die sich schön an den Hang schmiegen. Zum anderen bieten sich, zumindest bei wenig Laubbewuchs, einige Blicke hinunter in Richtung Tal. So erkurbelt man recht schnell bei rund 7 % Steigung die 6 km bis zum Col de Herrenfluh, dem ersten Hochpunkt. Danach führt die Straße entlang des Hangs des Le Molkenrain zum Hartmannswillerkopf.
Zunächst verliert man vom ersten Hochpunkt einige Höhenmeter, um diese anschließend wieder bis zum nächsten Hochpunkt zu erklettern und ein paar mehr Meter drauf zu packen.
Nachdem wir den Hartmannswillerkopf erreicht haben, folgen wir der Straße entlang des Hangs, die zunächst für 2 km flach durch den Wald führt. Danach fährt man durch gepflasterte, enge Kehren hinunter zum Col Amic.
Ab hier folgen wir der Straße einfach geradeaus bergauf. Mit im Schnitt fast 8 % wird es auf den verbleibenden 6,7 km nochmals ziemlich hart. Dabei schlängelt sich die Straße zunächst noch im Wald, bevor sie dann in eine Weidelandschaft eintaucht. Diese bietet schöne Aussichtsmöglichkeiten und die Gelegenheit zur Einkehr. Auch einige Kehren sorgen für etwas Abwechslung, bis eine leichte Rechtskurve den Radler in die Schlussgerade schickt, die nochmals an den Nerven des Radlers zerren kann, wenn man nach über 1000 Hm nicht mehr allzu frisch ist.

70 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:07:34 | 24.05.2011
yoginski
Mittlere Zeit
01:37:54 | 07.08.2014
euphrasine
Dolce Vita
02:37:00 | 10.07.2011
Gepäcktour
Eigenwerbung von quaeldich.de

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