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Erste (längst nicht fertige) Version der OSM-Karten online! Danke an openrouteservice.org für die Unterstützung.

Markstein (1184 m)

Und kälter.

Auffahrten

Von AP – Den genauen Startort der Ostanfahrt zum Markstein festzulegen ist etwas schwierig. Zwar geht man natürlich von Guebwiller als Ausgangspunkt aus, aber Guebwiller ist eine ziemlich langgezogene Ortschaft. So bleibt es dem persönlichen Gusto überlassen, welche Stelle genau man sich in Guebwiller sucht, um loszulegen, und dementsprechend kann die Länge der Anfahrt variieren. Die obengenannten 22,5 Kilometer entsprechen der Entfernung zum Markstein von der Kreuzung der D430 und der Straße in Richtung Bergholtz/Issenheim.
Jedenfalls passiert auf den ersten etwa 9 Kilometern nicht besonders viel. Kaum spürbar ansteigend führt die D430 an der Lauch entlang nach Westen durch das breite und landwirtschaftlich geprägte untere Lauchtal. Da auf dieser Straße dank ihres zunächst breiten Ausbaus entsprechend schnell fahrende motorisierte Verkehrsteilnehmer unterwegs sind, könnte man daran denken, jeweils vor Buhl und vor Lautenbach auf den Radweg rechts neben der Hauptstraße auszuweichen oder sogar hinter Buhl Richtung Schweighouse abzubiegen (dort beginnt übrigens die Südanfahrt zum Col du Bannstein) und die ebenfalls rechts verlaufende Nebenstraße durch Schweighouse und Lautenbach zu nehmen.
Lautenbach selbst bildet zusammen mit den etwas höher im Tal gelegenen Dörfern Lautenbachzell, Linthal und Sengern eine fast geschlossene Gemeinde, so dass der Übergang zwischen den Dörfern fließend ist. Vor Sengern sieht man ein Schild an der Straße, was auf den Petit Ballon hinweist und wohl die Straße zum Col de Boenlesgrab anzeigt. In Sengern wiederum zieht die Steigung auch etwas an und bewegt sich auf den nächsten knapp vier Kilometern zwischen 4 und 5 %. Hinter Sengern ändert sich dann auch der Charakter der Auffahrt; das Tal verengt sich, die Straße wird schmaler und holpriger, man ist nun im Wald unterwegs und überquert zweimal die Lauch auf kleinen Brücken.
Irgendwann merkt man dann, dass die Steigung noch mal zulegt. Schon bald durchfährt man eine erste Serpentine, hinter der man sozusagen das eigentliche Lauchtal verlässt und bei verbesserter Straßenqualität an einem Berghang hinauf an Höhe gewinnt. Diesen Abschnitt könnte man als erstes Steilstück sehen, welches ungefähr 4 Kilometer lang ist und mittendrin auch mal einen Kilometer mit einem Steigungsschnitt von 9 % zu bieten hat. Kurze Flachstücke sorgen aber dafür, dass man immer wieder durchatmen kann.
Sobald man spürt, dass die Steigung wieder zurück geht, passiert man auch schon eine Kuppe auf 980 Metern Höhe und erreicht über ein Gefälle den ziemlich düster anmutenden Stausee Lac de la Lauch. Relativ flach führt die Straße im Halbkreis um den See herum und steigt im folgenden für knapp 2 Kilometer wieder kräftig an. In diesem zweiten Steilstück dürften die Steigungsmaxima hin und wieder über 10 % liegen.
Weiter oben flacht die Straße allmählich wieder ab, und der Wald öffnet sich. Auf den letzten paar hundert Metern hat man einen recht weiten Blick nach Norden hin über den Vogesenkamm in Richtung Breitfirst, hinter dem der Col du Platzerwasel liegt. Oben an der Kreuzung ist bei schönem Wetter im Sommer immer mit viel Betrieb zu rechnen.
49 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:51:49 | 16.06.2017
Shanks
Mittlere Zeit
01:04:10 | 31.08.2009
3athlet
Dolce Vita
01:17:44 | 15.08.2011
Hobbyfahrer
Von Oliver Saric – In Kruth stellt man sein Auto (falls man nicht per Rad anreist) am besten auf einem der öffentlichen Parkplätze (z.B. an der Kirche) oder in der Nähe der eigentlichen Steigung auf einem der für Camper angelegten Plätze (offenbar kostenfrei – zumindest 2014) ab. Gut ausgeschildert knickt die Straße scharf rechts ab und steigt sofort mit etwas unangenehmen 9 bis 10 % durch ziemlich dichten (leider während meiner Auffahrt auch feuchten) Nadelwald hindurch an.
Der weitere Verlauf der immerhin 700 Höhenmeter verteilt sich aber angenehm auf mehr als 12 km Strecke mit langen Abschnitten, die eine niedrige einstellige Steigung aufweisen. Dazu geht es immer schön durch den Wald, teilweise genießen wir auch Blicke ins Tal
Der obere Bereich wird dann offener. Aussichtsreiche Wiesen und zunehmend geringere Steigung machen die Auffahrt eher wenig anstrengend. Der landschaftlich ebenso offene Passbereich präsentiert sich mit landestypischer, wenn auch nicht gruseliger Skiarchitektur und einer riesigen Kreuzung, an der mehrere Straßen aufeinandertreffen, weniger einladend.


58 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:49:00 | 27.06.2007
claudegougenheim
Mittlere Zeit
01:04:00 | 30.10.2015
dbn
Dolce Vita
01:28:57 | 04.08.2012
avatar2
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