Petit Ballon (1163 m)

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Petit Ballon (1163 m)
Col du Petit Ballon

Vogesen, Alsace (Elsaß).
Grandiose Aussicht
Im Gegensatz zu seinem großen Bruder, dem Grand Ballon, findet man den Petit Ballon (1267 m) zwar auch im Naturpark Parc des Ballons des Vosges, aber er liegt zu weit im Osten, als dass die Route des Crêtes an ihm vorbeiführen könnte. So ist er vielmehr Teil einer kleinen Bergkette, die das Vallée de Munster vom Vallée de la Lauch trennt. Es gibt drei rennradtaugliche Auffahrten, wobei die Nordanfahrt knapper Sieger in der Kategorie Schwierigkeit ist, die Nordostanfahrt aber den Schönheitspreis gewinnt. Die Straße verläuft allerdings nicht über den Gipfel des Petit Ballons, sondern mehr als 100 Höhenmeter unterhalb an diesem vorbei.
Noch eine kleine Anmerkung zu den gastronomischen Besonderheiten der Region: die Höhenlagen der südlichen Vogesen sind gepflastert mit fermes auberges, die in der Regel von Mai bis Ende Oktober/Anfang November geöffnet sind. Standardessen dieser urigen Gaststätten ist das sogenannte Melkermenü, das man sich aber auch einverleiben kann, ohne einer Kuh oder Ziege vorher das Euter malträtiert zu haben. Eine der besten Auberges dieser Art ist nach Ansicht des Autors die namens Kahler Wasen (das ist der deutsche Name des Petit Ballon, es gibt zudem noch die Bezeichnung Kleiner Belchen) direkt unterhalb der „Glatze” des Petit Ballons. Also, nach erfolgreicher Auffahrt nicht vergessen, hier Kalorien nachzuladen!
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Nordanfahrt von Luttenbach-Prés-Munster  10 km / 761 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordanfahrt von Luttenbach-Prés-Munster
In Luttenbach-Prés-Munster (kurz hinter Munster, wie der Name erahnen lässt) steigt die Straße ohne Vorwarnung hinter der Brücke über die Grande Fecht steil an, dann biegen wir noch im Ort nach links hoch in ein Neubaugebiet und ein wenig später in einer Kurve in den Wald hinein. Der Asphalt ist während der gesamten Auffahrt in einem sehr rauhen Zustand, so dass uns der Weg steiler vorkommt, als er eigentlich ist. Während der ersten beiden, mit ein paar Serpentinen bestückten Kilometern wechseln sich kurze Rampen ab mit flacheren Abschnitten, danach wird die Steigung gleichmäßiger und liegt bei ungefähr 8 %.
Nach etwa 5 Kilometern wird es ein wenig flacher, der Wald weicht zurück und von links kommt die Straße von Wasserbourg (Nordostanfahrt) herauf. Hinter dem Weiler Ried (850 m Höhe) schließt sich der Wald und die Steigung pendelt sich wieder auf 8 % ein. Um Kilometer 8 herum ist Schluss mit dem Wald. Rechts über uns sehen wir die ferme auberge Kahler Wasen auf der Alm. Das Stück an der Auberge vorbei durch den kleinen Haufen von Krüppelkiefern und niedrigen Eichen hindurch ist noch mal richtig steil, dann wird es flacher und wir erreichen den Gipfel.
Richtung Westen führt die Straße hinunter nach Sondernach, von wo aus sich die steile Auffahrt über den Col du Platzerwasel zur Route des Crêtes anschließt.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.yoginski Mail an Absender0 h 43 m 56 s12.09.2005
2.dCK Mail an Absender0 h 46 m 40 s20.09.2010
3.MaartenRobijn Mail an Absender0 h 49 m 30 s08.09.2011
lofeu Mail an Absenderohne Zeit09.08.2010
kletterkünstler Mail an Absenderohne Zeit18.08.2011
kendo05 Mail an Absenderohne Zeit18.09.2010
Nont Mail an Absenderohne Zeit12.07.2010
Nont Mail an Absenderohne Zeit10.07.2010
Caadweazle Mail an Absenderohne Zeit06.06.2011
thomasg Mail an Absenderohne Zeit27.06.2009
Pusinelli Mail an Absenderohne Zeit29.06.2010
Wallydee Mail an Absenderohne Zeit08.06.2005
stb72 Mail an Absenderohne Zeit20.05.2008

Nordostanfahrt von Soultzbach-les-Bains  14,5 km / 843 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordostanfahrt von Soultzbach-les-Bains
Los geht es an der Kreuzung der D417 ein paar Meter unterhalb des Ortseingangs von Soultzbach-les-Bains. Hinter diesem Dorf folgt man einer gut ausgebauten Landstraße, der Route de Wasserbourg, in Richtung Wasserbourg. Nach etwa 3 km geht links die D40 ab, die über den Col du Firstplan nach Osenbach führt. Diese Auffahrt lässt man links liegen und bleibt auf der Rue du Moulin (D43). Die Straße windet sich mit moderater Steigung von 2 bis 3 Prozent durch das Krebsbachtal, und nach weiteren 5 km erreicht man dann Wasserbourg, wo der Spaß beginnt.
In Wasserbourg hält man sich leicht links auf der Rue de Petit Ballon und sieht sich nach kurzer Zeit auch mit der ersten Rampe konfrontiert, die an dieser Stelle gleich mit etwa 12 bis 15 Prozent Steigung aufwartet und einen guten Eindruck dessen vermittelt, was einem noch bevorsteht. Im weiteren Verlauf wird die Straße recht eng, und man muss sowohl auf überholenden als auch entgegenkommenden Verkehr achten, speziell bei Geländewagen und Wohnmobilen, die einen Großteil der Fahrbahn für sich beanspruchen. Die Strecke führt dann in mehreren Serpentinen über etwa 5 km durch waldiges Gebiet, bis man die Siedlung Ried erreicht (850 m), eigentlich nur ein Gehöft an einer Kreuzung, an der die Möglichkeit besteht, rechts in Richtung Breitenbach oder Luttenbach-Prés-Munster abzubiegen, um wieder ins Munstertal zu gelangen. Ab dieser Stelle ist die Auffahrt identisch mit der schon beschriebenen Nordanfahrt.
Für die Beschreibung danken wir CarstenA Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: xbaum Mail an Absender1 h 02 m 00 s17.06.2008
Mittlere Zeit: dilafo Mail an Absender1 h 16 m 10 s16.06.2011
Langsamste Zeit: 1 h 33 m 30 s14.09.2008

Westanfahrt von Sondernach  9,7 km / 566 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westanfahrt von Sondernach
Die Westanfahrt ist deutlich unbekannter als die beiden nördlichen Anfahrten zum Petit Ballon. Sie beginnt am Ortsausgang von Sondernach auf 597 m Höhe, wo die Rue du Querben von der D27 abbiegt. An der gleichen Kreuzung beginnt auch die Steigung zum Col du Platzerwasel.
Wir entscheiden uns jedoch, links abzubiegen, und gleich nimmt das Unheil seinen Lauf: die kommenden knapp 10 km bestehen fast ohne Unterbrechnung aus Rollsplitt. An machen Stellen liegt dieser nur in einer dünnen Schicht über dem Asphalt und erschwert den Vortrieb nur minimal. An einigen Passagen liegt er jedoch mehrere Zentimeter tief, so dass man regelrecht ins Schwimmen gerät. Vor allem auf der Abfahrt ist dies nicht ungefährlich und macht mit dem MTB sicherlich mehr Spaß als mit 23 mm-Rennradreifen. Einziger Vorteil des schlechten Belages ist der spärliche Verkehr, der zu Großteilen aus Radfahrern besteht.
Um bis zur Passhöhe zu gelangen, bleibt man einfach an allen Abzweigungen auf der größeren, bergan führenden Straße. Nach 700 m bedeutet dies links halten und die erste Linkskehre mitnehmen. Bei Kilometer 2,5 halten wir uns nach einer Rechtskehre rechts und nach vier Kilometern in einer Linkskehre links, bevor es bei Kilometer 4,7 durch den Ort Landersen geht, den man über eine rechts-links-Kombination wieder verlässt. Auch in den Spitzkehren nach 6,9 und 7,2 km bleiben wir auf der Vorfahrtsstraße, bevor wir nach einer abschliessenden Rechtskurve nach 9,7 km oben am Parkplatz ankommen.
Die Steigung ist auf der gesamten Strecke nicht dramatisch, etwas steilere Teilstücke bei 7–8 % werden immer wieder durch deutlich flachere Passagen aufgelockert.
Für die Beschreibung danken wir Flachlandtiroler Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: 3athlet Mail an Absender0 h 36 m 30 s31.08.2009
Mittlere Zeit: Sprengmeister Mail an Absender0 h 42 m 38 s09.08.2010
Langsamste Zeit: 0 h 50 m 32 s23.05.2009

Ostanfahrt Gurkenpiste vom Col de Boenlesgrab  3,4 km / 300 Hm Schönheit nicht bewertet Härte nicht bewertet

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostanfahrt Gurkenpiste vom Col de Boenlesgrab
Diese Anfahrt ist im Prinzip nur der Vollständigkeit halber hier aufgeführt. Nur wer wie der Autor unbedingt zurück ins Münstertal muss und den Boenlesgrab aber fahren möchte, kann dies auch auf diesem Weg machen.
Alternativ kann man vom Boenlesgrab auch zurück ins Tal und über den Firstplan zurück bzw. über le Markstein und den Col du Platzerwasel (dann aber noch fast 1000 Hm) fahren. Die Verbindungsstraße Boenlesgrab–Firstplan als weitere Möglichkeit ist momentan (2008) eine üble Schotterpiste und will gut überlegt sein.
Die vielleicht schlechteste, aber schnellste Wahl ist die direkte Auffahrt zum Petit Ballon, die geradeaus leicht links an der Auberge du Boenlesgrab vorbeiführt. Anfangs noch als recht guter Waldweg zieht die Steigung aber sofort auf zweistellige Prozentzahlen an. Bereits nach den zwei Serpentinen am Anfang behindern jedoch vermehrt größere Steinbrocken im Erdbelag die Weiterfahrt. Diese Brocken kann man auf dem ersten Kilometer (Schnitt 11 %) noch ganz gut umfahren, dann ist allerdings Schluss. Die nächsten 500 m (eigentlich der ganze mittlere Kilometer) sind eine einzige Steinpiste, zwar fest, aber kreuz- und quer, Pavés sind ein Genuss dagegen. Und das auch noch bei über 12 % im Schnitt. Hier fährt wahrscheinlich nicht mal mehr Renko Mail an Absender weiter – rien ne vas plus. Tja, ein Kilometer schieben (Premiere für mich) geht aber recht schnell vorbei (natürlich vorbei an dumm grinsenden deutschen Wanderern...)
Wenn man die Auberge du Strohberg erreicht, kann man wieder aufs Rad, oder vorher eine Stärkung zu sich nehmen. Ab hier folgt zwar weiterhin eine Erdpiste, welche aber ohne die vielen Steinbrocken machbar ist (hier aber auch bei 7–14 %). Nach insgesamt 2,7 km hat man dann den höchsten Punkt erreicht, und es geht eben weiter bis zum Parkplatz oben am Petit Ballon, wo man sich dann wenigstens auf eine lange Abfahrt freuen kann.
Diese Strecke ist nicht rennradtauglich und sollte nur gemacht werden, wenn es nicht anders geht – deshalb auch keine Bewertung.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
stb72 Mail an Absenderohne Zeit22.05.2008
metal Mail an Absenderohne Zeit12.08.2001
FetterJubbe Mail an Absenderohne Zeit29.08.2010