Colle delle Finestre (2178 m)

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Colle delle Finestre (2178 m)

Alpen, Cottische Alpen, Piemont.
die letzten Kehren vor der Passhöhe
Zum Giro 2005 war die Spannung groß: der unasphaltierte Colle delle Finestre war am letzten Bergtag im Programm. Extra für diesen Tag wurde die Südrampe von Pourriere asphaltiert, und die Nordrampe von Susa einer Generalüberholung unterzogen. Der Belag wurde bestmöglich gewalzt, und alle Anwärter auf das rosa Trikot überstanden die Auffahrt auf Naturstraße unbeschadet. Man sollte sich also mit einer Befahrung beeilen, denn schon bald kann der Belag wieder ganz anders aussehen.
Eine Befahrung bietet sich zum Beispiel vom Col du Mont Cenis aus Norden kommend an, umfährt diese Route doch die stark befahrene Strecke von Susa weiter zum Col de Montgenevre, der ca. 40 km westlich von Pourriere hinter der französischen Grenze liegt. Auf dem Weg dorthin passiert man Sestriere.
Rundtour-Empfehlung: Von Susa (503 m) auf den Colle delle Finestre (2178 m); auf der anderen Seite hinunter nach Pourriere (1418 m); dann wieder hinauf nach Sestriere (2035 m); von dort wieder nach Oulx und Susa zurück. Gesamtstrecke 89 km und Gesamthöhendifferenz 2300 Hm. Ist man erstmal in Sestriere angekommen, kann man den „Motor“ getrost abstellen. Von da an rollt es ca. 45 km mit nur minimalen Gegenanstiegen nach Susa zurück.
Für die Beschreibung danken wir Köhl Mail an Absender

Liste der Auffahrten

geschotterte Nordrampe von Susa18,5 km1675 HmSchön: 5 SterneHart: 5 Sterne
Südrampe von Pourriere8,6 km760 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne

geschotterte Nordrampe von Susa  18,5 km / 1675 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 5 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt geschotterte Nordrampe von Susa
Die Auffahrt beginnt direkt in Susa und es geht gleich zur Sache. Nach ein paar steilen Rampen durch die letzten Häuser von Susa und dem Vorort Meana beginnt eine ca. 2,5 Meter breite und traumhaft gut asphaltierten Passstrasse, die sich mit gleichmäßiger Steigung in ca. 23 Serpentinen durch den schattigen Wald den Hang hinauf schlängelt.
Immer wieder öffnen sich Blicke ins Tal, zu dem man aufgrund der zahlreichen und motivierenden Serpentinen schnell Abstand gewinnt. Ab km 10 (letzte Wasserstelle!) geht die Straße jedoch in eine „Route de terre“ (kaum Steine) über, die je nach Witterungsverhältnissen in mehr oder weniger gutem Zustand sein dürfte. Als wir den Pass befuhren (am Tag der 19. Etappe des Giro d'Italia 2005), war die Piste extrem glatt gewalzt und somit auch gut für Rennräder befahrbar.
Die restlichen 8,5 km bis zur Passhöhe verlaufen teilweise noch im lichten Wald, später dann im baumfreien Gelände und nur die letzten der insgesamt 34 Kehren sind etwas steiler (als die durchschnittlichen 9%). Am Pass selber ist fast nichts (kein Haus, Kiosk, nur altes Militärgemäuer und auch kein Wasser!). Auf der ganzen Strecke von Susa (Meana) bis ganz oben kommt man nur an einem Haus (km 10) und einer Alm (ca. km 14) vorbei. Da der Pass auch keine offizielle Strassenverbindung darstellt, dürfte es Autoverkehr auf dieser Strecke an normalen Tagen kaum geben. Offiziell ist die Straße ab km 10 für Kfz gesperrt, was allerdings nach meiner Erfahrung für die Italiener nicht unbedingt ein ernsthaftes Hindernis darstellen dürfte, mit Ihren Fiats zum Picknicken auf die Passhöhe zu fahren.
Für die Beschreibung danken wir Köhl Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: robi Mail an Absender2 h 00 m 00 s03.06.2006
Mittlere Zeit: racing Mokkasin Mail an Absender2 h 16 m 00 s16.05.2007
Langsamste Zeit: 2 h 26 m 00 s10.07.2007

Südrampe von Pourriere  8,6 km / 760 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südrampe von Pourriere
Die südliche Auffahrt von Pourriere ist weit weniger anstrengend als die Nordrampe von Susa, da nicht halb so weit, nicht halb so hoch und (extra zum Giro) durchgängig hervorragend asphaltiert. Einzig und allein die gnadenlose Sonneneinstrahlung auf das weitgehend baumfreie Gelände ist nicht zu unterschätzen. Vom landschaftlichen Reiz ist diese Seite nicht mit der Nordseite zu vergleichen, und auch der Straßenverlauf ist weniger abwechslungsreich mit langen Geraden. Die Seite eignet sich – nicht zuletzt wegen des guten Straßenbelages und den wenigen Kurven - in jedem Fall mehr zur Highspeed Abfahrt, als zur Auffahrt. Die durchschnittliche Steigung liegt auf beiden Seiten um 9 %!
Für die Beschreibung danken wir Köhl Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.marnerch Mail an Absender2 h 20 m 00 s21.06.2011
greyback58 Mail an Absenderohne Zeit13.08.2007
getri Mail an Absenderohne Zeit18.08.2004
radiaktiv Mail an Absenderohne Zeit22.07.2004