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Colle delle Finestre (2178 m)

die letzten Kehren vor der Passhöhe

Auffahrten

Von Köhl – Die Auffahrt beginnt direkt in Susa und es geht gleich zur Sache. Nach ein paar steilen Rampen durch die letzten Häuser von Susa und dem Vorort Meana beginnt eine ca. 2,5 Meter breite und traumhaft gut asphaltierten Passstrasse, die sich mit gleichmäßiger Steigung in ca. 23 Serpentinen durch den schattigen Wald den Hang hinauf schlängelt.
Immer wieder öffnen sich Blicke ins Tal, zu dem man aufgrund der zahlreichen und motivierenden Serpentinen schnell Abstand gewinnt. Ab km 10 (letzte Wasserstelle!) geht die Straße jedoch in eine „Route de terre“ (kaum Steine) über, die je nach Witterungsverhältnissen in mehr oder weniger gutem Zustand sein dürfte. Als wir den Pass befuhren (am Tag der 19. Etappe des Giro d'Italia 2005), war die Piste extrem glatt gewalzt und somit auch gut für Rennräder befahrbar.
Die restlichen 8,5 km bis zur Passhöhe verlaufen teilweise noch im lichten Wald, später dann im baumfreien Gelände und nur die letzten der insgesamt 34 Kehren sind etwas steiler (als die durchschnittlichen 9%). Am Pass selber ist fast nichts (kein Haus, Kiosk, nur altes Militärgemäuer und auch kein Wasser!). Auf der ganzen Strecke von Susa (Meana) bis ganz oben kommt man nur an einem Haus (km 10) und einer Alm (ca. km 14) vorbei. Da der Pass auch keine offizielle Strassenverbindung darstellt, dürfte es Autoverkehr auf dieser Strecke an normalen Tagen kaum geben. Offiziell ist die Straße ab km 10 für Kfz gesperrt, was allerdings nach meiner Erfahrung für die Italiener nicht unbedingt ein ernsthaftes Hindernis darstellen dürfte, mit Ihren Fiats zum Picknicken auf die Passhöhe zu fahren.

27 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:32:29 | 08.08.2016
breis89
Mittlere Zeit
02:04:00 | 26.07.2013
stelvio100
Dolce Vita
02:41:23 | 09.09.2015
Bergfietser
Von Köhl – Die südliche Auffahrt von Pourriere ist weit weniger anstrengend als die Nordrampe von Susa, da nicht halb so weit, nicht halb so hoch und (extra zum Giro) durchgängig hervorragend asphaltiert. Einzig und allein die gnadenlose Sonneneinstrahlung auf das weitgehend baumfreie Gelände ist nicht zu unterschätzen. Vom landschaftlichen Reiz ist diese Seite nicht mit der Nordseite zu vergleichen, und auch der Straßenverlauf ist weniger abwechslungsreich mit langen Geraden. Die Seite eignet sich – nicht zuletzt wegen des guten Straßenbelages und den wenigen Kurven - in jedem Fall mehr zur Highspeed Abfahrt, als zur Auffahrt. Die durchschnittliche Steigung liegt auf beiden Seiten um 9 %!

11 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:55:14 | 02.07.2017
gigi
Mittlere Zeit
Dolce Vita
02:20:00 | 21.06.2011
marnerch
Eigenwerbung von quaeldich.de

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