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Deesbach (720 m)

Thüringer Wald, Thüringer Schiefergebirge, Thüringen.
jetzt gehts mit über 20% zur Sache
Auf der Suche nach immer neuen Herausforderungen, auch im Thüringer Wald, kann man immer wieder erfreuliche Überraschungen erleben, zumindest aus Sicht des begeisterten Quäldich-Recken. Deesbach befindet sich mitten im Thüringer Wald, nördlich des Hauptkamms des Rennsteigs, nächstgrößere Stadt ist Neuhaus am Rennweg und der Nachbarort ist Oberweißbach. Auf normalen Fahrten verirrt man sich nur höchst selten nach Deesbach, denn es liegt neben jeglicher Hauptstrecke hinter dem Kirchberg. Die Besonderheit des Ortes besteht jedoch in der steilsten „Ortsstraße“ Deutschlands (Quelle), welche im Quäldich-Forum bereits vielsagend als das „Thüringer Monster“ tituliert wurde. Die möglichen Auffahrten ergeben sich über die Wagengasse und die besagte Ortsstraße, welche beide einen hervorragenden Asphalt aufweisen.
Für die Anfahrt empfiehlt sich der Aufstieg über Meuselbach nach Cursdorf, da man hier bereits seine Tagesform bei über 10 % Steigung testen kann. Nur wer dies noch als geradezu einfach empfindet, sollte die Ortsstraße in Angriff nehmen.
Für die Beschreibung danken wir ruedi Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordostauffahrt Ortsstraße0,9 km139 HmSchön: 2 SterneHart: 4 Sterne
Nordauffahrt Wagengasse0,7 km80 HmSchön: 2 SterneHart: 3 Sterne

Nordostauffahrt Ortsstraße  0,9 km / 139 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordostauffahrt Ortsstraße
Über 16 % Durchschnittssteigung machen verdammt viel Hoffnung, und die wird nicht enttäuscht, denn es kommt noch viel besser. Eigentlich wären fünf Härtesterne angebracht, aber wegen der Kürze werden nur vier Sterne vergeben.
Den Start der Auffahrt erreicht man aus Richtung Oberweißbach über den Kirchberg kommend, indem man die sehr schlechte Friedrich-Fröbel-Straße in den Ort hinein fährt. Dort lässt man die Wagengasse rechts liegen, fährt weiter bergab und stößt kurz danach mitten auf die Ortsstraße. Hier befindet sich eine kleine Verkehrsinsel mit Wanderwegweisern. Um in den vollen Genuss der gesamten Straße zu kommen, fährt man links die Straße noch weiter hinab und erreicht nach etwa 300 m den tiefsten Punkt der Straße, welche eine Sackgasse ist. Hier beginnt, nachdem man das Fahrrad gewendet hat, auch die Auffahrt. Am Anfang steigt die Straße entspannend bis zur bereits beschriebenen Verkehrsinsel mit etwa 10–15 % an. Dass „entspannend“ die richtige Beschreibung für diese 300 m ist, wird einem schlagartig klar, wenn man die nächsten 250 m erblickt, denn die sind wirklich respekteinflößend. Es wird nur noch steiler, und die Kette kann gar nicht weit genug links hängen. Nach wenigen Metern wird auch der sitzende Tritt immer schwieriger, was nicht nur an der Kraftausdauer liegt, sondern vielmehr an dem viel zu leichten Vorderrad und dem Schwerpunkt, der sich viel zu weit hinten befindet. Es geht also im Wiegetritt weiter bei über 20 %, der Tacho zeigt sogar kurzzeitig 28 % an. Man hofft, nicht absteigen zu müssen, dass das Material hält und dass es irgendwann endet, was es zum Glück tatsächlich auch tut. Man biegt nach links auf die Neuhäuser Straße ab und kann sich bei zunächst um die 15 % Steigung auf den letzten 300 m entspannen. Der Blick zeigt bereits das Ende der Auffahrt, welches sich im oberen Deesbacher Ort an einer Bushaltestelle befindet.
Auf der Weiterfahrt stößt man auf die Hauptstraße, wo es links nach Neuhaus geht und man den Rennsteig erreichen kann.
Für die Beschreibung danken wir ruedi Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.flash2010 Mail an Absender0 h 04 m 59 s01.10.2011
2.ruedi Mail an Absender0 h 07 m 20 s27.05.2010
tobsi Mail an Absenderohne Zeit05.07.2010
Reinhard Mail an Absenderohne Zeit17.05.2012

Nordauffahrt Wagengasse  0,7 km / 80 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordauffahrt Wagengasse
Die Auffahrt erreicht man auf dem gleichen Weg wie die Ortsstraße, nur dass man die Wagengasse nicht rechts liegen lässt, sondern in diese einbiegt und sich sofort in der Auffahrt befindet. Die Strecke ist hierbei etwas leichter und gleichmäßiger, wenngleich Steigungen zwischen 10 und 15 % auch hier zu finden sind. Nach etwa der halben Strecke passiert man die Einmündung der Ortsstraße und fährt ab hier die gleiche Strecke wie in der Nordostauffahrt.
Für die Beschreibung danken wir ruedi Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.mario2012 Mail an Absender0 h 04 m 45 s05.07.2010
Reinhard Mail an Absenderohne Zeit17.04.2010
ruedi Mail an Absenderohne Zeit05.07.2010