Gottschalkenberg (1140 m)

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Gottschalkenberg (1140 m)

Alpen, Zentralschweiz, Zentralschweizer Voralpen, Zug.
Sicht auf Luegete (weisses Haus über der Strasse), im Hintergrund in der Mitte über dem Zürichsee mein Hausberg, der Pfannenstiel, 800 m ü. M., ganz hinten links im Dunst der Zürcher Hausberg (Wanderer und Dickpneu-Fahrer), der Üetliberg, 870 m ü. M.
Der Gottschalkenberg, der im 16. Jahrhundert erstmals in historischen Dokumenten erwähnt wird, war über Jahrhunderte ein landwirtschaftliches Gut. Der Grundstein für seine heutige Bedeutung als Ausflugsziel und Lagerhaus wurde mit dem Bau eines Kurhauses in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gelegt. Der Gottschalkenberg ist der Berg des Gottschalk. Berg meint dabei nicht eine Bergspitze, sondern ein hochgelegenes, landwirtschaftlich genutztes Grundstück. Sein erster bekannter Besitzer hiess Ueli Gottschalk. Gottschalk bedeutet „Diener Gottes“.
Die beschriebenen Aufstiege vom Dörfchen Finstersee können als Nordaufstiege bezeichnet werden. Die Abfahrt auf den Ratenpass wäre eine Südabfahrt. Das Bergrestaurant hat eine wunderbare Terrasse, und man wird aufmerksam bedient und verwöhnt. Die Motorrad- und Lederhelden bleiben alle auf dem Ratenpass und übervölkern dort das Passrestaurant, also lohnt es sich, sich auf dem Gottschalkenberg zu verpflegen.
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Liste der Auffahrten

Nordanfahrt von Bostadel6,5 km492 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne

Nordanfahrt von Bostadel  6,5 km / 492 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Der Radfahrer fährt von Zürich aus in eine der schönsten Gegenden in den beginnenden Voralpen. Nach Horgen am Zürichsee geht es hinauf nach Schönenberg (714 m), von dort geht es an die Sihl hinunter, an einen Ort, wo ein Haus für böse Buben steht, das Gefängnis Bostadel (648 m). Von dort aus geht es kurz auf der Haupstraße Richtung Menzingen. Auf 719 m Höhe geht es links ab gut ausgeschildert in Richtung des schmucken Dörfchens Finstersee (774 m) hinauf. Hier schaltet der Recke erstmals auf die ganz kleinen Gänge, um unbeschadet im Dörfchen oben anzukommen.
Mit Genugtung stellt er dann fest, dass es wieder flacher wird, und ein Wiesenweg führt in Richtung des Waldes am Gottschalkenberg. Nun gibt es zwei Varianten hochzukommen, man taucht in den Wald ein und kommt an den Scheideweg. Variante 1 führt flach weiter, also links weiterfahren, flach dem unteren Waldteil folgen. Man begegnet höchstens Dickpneupiloten oder Fussgängern. Bei einer Lichtung mit dem Feldnamen Sparen geht es dann ziemlich zur Sache, man schraubt sich oberhalb einer Scheune an den Waldrand hinauf und sticht dann knackig in den Wald. Gleichmäßig steil geht es dann den Wald hoch, und man wähnt sich in einem verwunschenen Märchenwald. Die Walddecke ist so dicht, dass nur stellenweise die Sonne durchs Blattwerk scheint und kleine helle Flecken auf die schmale Straße zaubert. Langsam wird es dann weniger steil, und man erreicht dann den Punkt auf 1089 m Höhe, wieder eine Waldlichtung. Dort mündet die kleine Waldstrasse dann in die größere Straße, die vom Ratenpass her kommt, um auf den höchsten Punkt zu führen, wo dann auch ein herrliches Bergrestaurant steht. Wir haben die Höhe von 1140 m erreicht. Von Finstersee aus beträgt die Strecke ca. 6,5 km.
Die Variante 2 führt vom Schweideweg rechts hinauf, also wie man geradeausfahren würde. Knackig und steil geht es hier viel direkter bergan, und die kleinste Übersetzung wird sofort aufgelegt. Die Steigung ist jedoch gut im Sattel zu bewältigen, man ist nicht gezwungen, sich aus dem Sattel zu erheben um sich mühsam hochzuhangeln. Auffallend ist nur, dass man nur Dickpneupiloten antrifft, mit und ohne hübsche Partnerinnen. Autos wurden nicht gesichtet. Man erreicht dann die Waldlichtung auf 1100 m Höhe und biegt dann links ab und erreicht mehr oder weniger flach und erleichtert das Restaurant von der andern Seite her als bei Variante 1. Zum Nachhausefahren gibt es dann natürlich verschiedenste Varianten, auf die einzugehen zu aufwendig wäre, und die der Autor gerne dem Entdeckerdrang des Radwanderers überlässt.
Oben beim Restaurant hat es ein gezeichnetes Panorama, um die Aussicht bestimmen zu können. Traumhaft wäre, bei einem klarsichtigen Föhntag dort oben zu sein, um das Panorama vom Glärnisch (Kanton Glarus) bis zur Grossen Windgälle (Kanton Uri) richtig zu genießen. Im Hintergrund thront der höchste Glarner, der klotzartige, übergletscherte Tödi (3614 m), ein erhebender Anblick.
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Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Flachlandtiroler Mail an Absender0 h 27 m 00 s18.09.2010
Mittlere Zeit: Miguel San Pellegrino Mail an Absender0 h 27 m 45 s30.08.2009
Langsamste Zeit: 0 h 28 m 53 s04.09.2011