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Großer Inselsberg (900 m)

Der Große Inselsberg mit Teilen von Tabarz aus Norden

Auffahrten

Von Reinhard – Im nördlichen Startort Tabarz biegt man, der Ausschilderung zum Großen Inselsberg folgend, von der B88 auf die Inselsbergstraße ab, die bereits im Ort stetig ansteigt. Wer auf der Jagd nach dem Highscore ist, wählt als Startpunkt für die Zeitnahme die Bushaltestelle "Tabarz, Inselsbergstr." hinter dem Abzweig der Lindenstraße auf der rechten Seite (Starthöhe: 411 m). Ab hier lauern weder Ampeln noch Kreuzungen, an denen Vorfahrt zu gewähren ist.
Nach 0,85 km erreicht man den Ortsausgang und fährt auf einen Steinbruch zu, den man rechts umfährt. Mit der Einfahrt in den Wald an dieser Stelle erreicht man den ersten von zwei schwereren Streckenabschnitten der Nordanfahrt: Für etwa einen halben Kilometer bewegen sich die Steigungswerte zwischen 10 und 12 %, bevor sie sich auf den folgenden 2 km bei 6-8 % einpendeln.
Auf einer Höhe von etwa 680 m geht die mittlere Steigung dann weiter zurück, zwischenzeitlich verliert man sogar minimal an Höhe. Auf diesem Streckenabschnitt sollte man sich schon mal auf den für Mensch und Material härtesten Teil der Inselsbergerklimmung einstellen: Wenn man den Kamm des Thüringer Waldes bei Kilometer 5,6 auf einer Höhe von 750 m erreicht, biegt man von der Hauptstraße, die hier auf der Südseite nach Brotterode hinab führt, rechts auf eine Kopfsteinpflasterstraße ab. Auf den folgenden 1,4 km gewinnt man weitere 150 Hm, wobei die Steigungswerte zwangsläufig nur selten unter 10 % liegen. Es ist diese Kombination aus Steigungen um die 12 % und dem Kopfsteinpflaster, die diesen Endanstieg (vor allem für den Rennradfahrer) zur Tortur werden lassen. Von einem Wechsel in den Wiegetritt sollte man tunlichst absehen - die fehlende Bodenhaftung am Hinterrad würde einem die letzte Kraft rauben. So kommt man nicht umhin, sich diese 1,4 km wahrlich hochzuquälen.
Nach drei scharfen Kurven bekommt man einen Blick auf die Türme der Bergspitze, zu der sowohl in der Mitte ein Fußweg mit Stufen als auch beiderseits Straßen hochführen. Man folgt der Hauptstraße, die auf der rechten Seite dann bis zur großflächigen Inselsbergspitze führt. Ende der Zeitnahme ist auf 900 m Höhe, wo sowohl Straße als auch Steigung sowie, durch zwei Verkehrsschilder gekennzeichnet, das Parkverbot enden.

Abfahrt

Es versteht sich von selbst, dass dieser letzte Abschnitt auf der Abfahrt, vor allem in den Kurven, eine angemessene Geschwindigkeit erfordert. Die Pflastersteine sind teilweise gegen die Straße geneigt, wodurch die Bodenhaftung weiter reduziert wird.

32 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:25:40 | 14.05.2016
TeamZahnrad
Mittlere Zeit
00:32:38 | 26.03.2010
TorstenJ
Dolce Vita
00:45:00 | 07.06.2015
sugu
Von Reinhard – Wer den Inselsberg von Süden in Angriff nehmen möchte, kommt zwangsläufig durch Brotterode, wo der Startpunkt für die Highscore-Zeitnahme die Kreuzung der L1127 (Schmalkalden im SO, Ruhla im NW) mit der Inselsbergstraße L1024 (Trusetal im SW) auf 568 m Höhe ist.
Die Inselsbergstraße führt Richtung Tabarz leicht ansteigend aus dem Ort hinaus, wo man zunächst noch eine Weile durch unbewaldetes Gebiet fährt. Bei Einfahrt in den Wald nach etwa 2,5 km hat man erst 60 Höhenmeter gewonnen, die Steigung nimmt dann jedoch zu auf ca. 8 % und man erreicht schon bald den "Kleinen Inselsberg", der eigentlich nur ein Sattel ist. Dort gibt es, abgesehen von ausreichend Parkmöglichkeiten, eine Gaststätte und eine Sommerrodelbahn sowie viele Wanderer.
Nicht viel später trifft man bei Kilometer 4,4 auf dem Kamm mit der Strecke der Nordanfahrt zusammen, wo man - diesmal links - auf die Kopfsteinpflasterstraße zur Spitze des Großen Inselsberges abbiegt. Ab hier gilt der zweite Teil der obigen Beschreibung.

Ergänzung: Es soll nicht verschwiegen werden, dass es zwischen der Gaststätte am Kleinen Inselsberg und der Gabelung der Pflasterstrecke kurz unter dem Gipfel einen abkürzenden, asphaltierten Wanderweg gibt, der mit extrem Hochprozentigem Aufwarten kann. Geschätzt dürfte die Spitzensteigung nicht unter 30 % liegen, die steilsten 250 m sind im Schnitt über 20 % steil. Wenn hier noch Nadeln und Blätter liegen oder es gar etwas feucht ist, hat man mit Rennbereifung schlechte Karten und Glück, wenn man noch rechtzeitig aus dem Pedal kommt. Die Südanfahrt verkürzt sich auf diesem Weg um ca. 900 m. Empfehlen möchten wir diese Variante allerdings nicht.
26 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:21:17 | 30.08.2007
Pippsen14
Mittlere Zeit
00:26:45 | 11.09.2010
baron
Dolce Vita
00:40:00 | 19.06.2001
Divemaster
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