Großer Inselsberg (900 m)

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Großer Inselsberg (900 m)

Thüringer Wald, Thüringen.
Der Große Inselsberg mit Teilen von Tabarz aus Norden
Der Große Inselsberg gehört mit 916 m zwar nicht zu den höchsten Gipfeln des Thüringer Waldes, aufgrund seiner westlichen Lage ragt er jedoch deutlich aus dem Kammrücken des Höhenzuges heraus - daher sein Name. Von oben genießt man einen Rundumblick über den Thüringer Wald und das umgebende Flachland. Bei klarer Sicht soll sogar der über 100 km nördlich gelegene Brocken (1142 m) im Harz zu sehen sein.
Für Verpflegung ist auf der Spitze gesorgt: Dem zeitlich eingeschränkten Radfahrer stehen Kiosk und Grillhütte zur Verfügung; wer mehr Zeit (und ein Fahrradschloss) zur Verfügung hat, kann sich in einem der beiden Gasthäuser (Berggasthof Stöhr, Berggasthof Stadt Gotha) mit Thüringer Spezialitäten verwöhnen lassen.
Auf die Spitze des Inselsberges führt auf den letzten 1,5 km nur eine Straße, die von der Verbindungsstraße über den Thüringer Wald-Kamm zwischen Tabarz und Brotterode abzweigt. Demzufolge ergeben sich zwei lohnende Auffahrten mit einem kurzen gemeinsamen Stück auf den letzten 150 Höhenmetern.
Die nächsten größeren Städte sind Eisenach und Gotha, jeweils etwa 28 km Fahrstrecke entfernt.
Für die Beschreibung danken wir Reinhard Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordanfahrt von Tabarz7 km489 HmSchön: 2 SterneHart: 3 Sterne
Südanfahrt von Brotterode5,9 km332 HmSchön: 2 SterneHart: 2 Sterne

Nordanfahrt von Tabarz  7 km / 489 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordanfahrt von Tabarz
Im nördlichen Startort Tabarz biegt man, der Ausschilderung zum Großen Inselsberg folgend, von der B88 auf die Inselsbergstraße ab, die bereits im Ort stetig ansteigt. Wer auf der Jagd nach dem Highscore ist, wählt als Startpunkt für die Zeitnahme die Bushaltestelle "Tabarz, Inselsbergstr." hinter dem Abzweig der Lindenstraße auf der rechten Seite (Starthöhe: 411 m). Ab hier lauern weder Ampeln noch Kreuzungen, an denen Vorfahrt zu gewähren ist.
Nach 0,85 km erreicht man den Ortsausgang und fährt auf einen Steinbruch zu, den man rechts umfährt. Mit der Einfahrt in den Wald an dieser Stelle erreicht man den ersten von zwei schwereren Streckenabschnitten der Nordanfahrt: Für etwa einen halben Kilometer bewegen sich die Steigungswerte zwischen 10 und 12 %, bevor sie sich auf den folgenden 2 km bei 6-8 % einpendeln.
Auf einer Höhe von etwa 680 m geht die mittlere Steigung dann weiter zurück, zwischenzeitlich verliert man sogar minimal an Höhe. Auf diesem Streckenabschnitt sollte man sich schon mal auf den für Mensch und Material härtesten Teil der Inselsbergerklimmung einstellen: Wenn man den Kamm des Thüringer Waldes bei Kilometer 5,6 auf einer Höhe von 750 m erreicht, biegt man von der Hauptstraße, die hier auf der Südseite nach Brotterode hinab führt, rechts auf eine Kopfsteinpflasterstraße ab. Auf den folgenden 1,4 km gewinnt man weitere 150 Hm, wobei die Steigungswerte zwangsläufig nur selten unter 10 % liegen. Es ist diese Kombination aus Steigungen um die 12 % und dem Kopfsteinpflaster, die diesen Endanstieg (vor allem für den Rennradfahrer) zur Tortur werden lassen. Von einem Wechsel in den Wiegetritt sollte man tunlichst absehen - die fehlende Bodenhaftung am Hinterrad würde einem die letzte Kraft rauben. So kommt man nicht umhin, sich diese 1,4 km wahrlich hochzuquälen.
Nach drei scharfen Kurven bekommt man einen Blick auf die Türme der Bergspitze, zu der sowohl in der Mitte ein Fußweg mit Stufen als auch beiderseits Straßen hochführen. Man folgt der Hauptstraße, die auf der rechten Seite dann bis zur großflächigen Inselsbergspitze führt. Ende der Zeitnahme ist auf 900 m Höhe, wo sowohl Straße als auch Steigung sowie, durch zwei Verkehrsschilder gekennzeichnet, das Parkverbot enden.

Abfahrt

Es versteht sich von selbst, dass dieser letzte Abschnitt auf der Abfahrt, vor allem in den Kurven, eine angemessene Geschwindigkeit erfordert. Die Pflastersteine sind teilweise gegen die Straße geneigt, wodurch die Bodenhaftung weiter reduziert wird.
Für die Beschreibung danken wir Reinhard Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Reinhard Mail an Absender0 h 25 m 48 s03.09.2005
Mittlere Zeit: ruedi Mail an Absender0 h 30 m 25 s01.08.2009
Langsamste Zeit: 0 h 36 m 30 s19.07.2011

Südanfahrt von Brotterode  5,9 km / 332 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südanfahrt von Brotterode
Wer den Inselsberg von Süden in Angriff nehmen möchte, kommt zwangsläufig durch Brotterode, wo der Startpunkt für die Highscore-Zeitnahme die Kreuzung der L1127 (Schmalkalden im SO, Ruhla im NW) mit der Inselsbergstraße L1024 (Trusetal im SW) auf 568 m Höhe ist.
Die Inselsbergstraße führt Richtung Tabarz leicht ansteigend aus dem Ort hinaus, wo man zunächst noch eine Weile durch unbewaldetes Gebiet fährt. Bei Einfahrt in den Wald nach etwa 2,5 km hat man erst 60 Höhenmeter gewonnen, die Steigung nimmt dann jedoch zu auf ca. 8 % und man erreicht schon bald den "Kleinen Inselsberg", der eigentlich nur ein Sattel ist. Dort gibt es, abgesehen von ausreichend Parkmöglichkeiten, eine Gaststätte und eine Sommerrodelbahn sowie viele Wanderer.
Nicht viel später trifft man bei Kilometer 4,4 auf dem Kamm mit der Strecke der Nordanfahrt zusammen, wo man - diesmal links - auf die Kopfsteinpflasterstraße zur Spitze des Großen Inselsberges abbiegt. Ab hier gilt der zweite Teil der obigen Beschreibung.
Für die Beschreibung danken wir Reinhard Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Pippsen14 Mail an Absender0 h 21 m 17 s30.08.2007
Mittlere Zeit: baron Mail an Absender0 h 26 m 45 s11.09.2010
Langsamste Zeit: 0 h 40 m 00 s19.06.2001